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Autor Thema: Arias Werke  (Gelesen 3982 mal)
eisperle
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Aria Sternglanz


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« am: 28. Mai 2009, 11:48:43 »

Im Laufe von Arias Studien entstanden mehrere Werke die über verschiedene Dinge handelten. Dies ist eine Liste ihrer Werke und deren bekannter Aufenthaltsort. Jene in der Bibliothek können von allen Wissenssuchern gefunden werden.

Werk
Aufenthaltsort
Über das Gewebe SeldariasAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Effekte bannenAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Das Umgehen eines BanneffektesAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Der DienerAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Wieso Kuppeln?Akademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Falsche Sicht?Akademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Schatten Teil 1, Nichtmagische SchattenAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Sigmaels AugenAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Worte in der Ruhe Akademiebibliothek, Elfenheimbibliothek
Der seldarianische ReisendeAkademiebibliothek, Lanar Merkulir, Elfenheimbibliothek
Der GeistAkademiebibliothek, Elfenheimbibliothek


« Letzte Änderung: 18. August 2010, 17:37:14 von eisperle » Gespeichert

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Aria Sternglanz


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« Antworten #1 am: 22. Juni 2009, 23:00:36 »

Über das Gewebe Seldarias

Aria Sternglanz


Prolog

Dies ist eine kleine Zusammenfassung die dazu dient mein Verständnis über das was ich als "das Netz" bezeichne zu erweitern und Wissenslücken zu schließen. Dies ist vor allem deshalb erforderlich weil es unumgänglich ist sich mit den Gegebenheiten auseinander zusetzen. Besonders um Energien daraus zu ziehen und permanent an einem Gegenstand zu binden und zur Verfügung zu stellen.

1.0 Geschichtlicher Aspekt

Seldarias Geschichte reicht nur wenige Jahrhunderte zurück, der Umgang mit der Magie war viele Jahrhunderte nicht bekannt und wurde nur dem älteren Völkern zugeschrieben. Es kamen aber im Laufe der Zeit immer wieder Zweifel ob der Quelle auf. Was jedoch beachtet werden muss ist das einige davon ausgehen das ein Netz erst gar nicht erforderlich ist. Und vor allem die Vermischung der Kulturen und der Völker brachten auch neue Erkenntnisse und neue Ansichten hinzu. Es scheint sich noch niemand die Mühe gemacht zu haben den unterschiedlichen Methoden auf dem Grund zu gehen. Allgemein wird die Umgebung hingenommen und als gegeben betrachtet.

1.1 Beweisbarkeit des Gewebes

1.1.1 Unaussprechliches ausgesprochen

Unlautere Zungen behaupten das weder das Gewebe noch die Existenz der Götter nachweisbar wäre. Der Gegenbeweis wäre auf Toril leicht zu erbringen denn, gerade meinem Volk, da wir den Seldarine sehr nahe stehen und sie zuweilen unter uns wandeln. Dieser Glauben könnte darauf zu beruhen das auf Seldaria davon nichts bekannt ist und womöglich als Märchen betrachtet wird. Trotz allem sollte dies nicht als Märchen hingenommen werden, war es ja selbst mir vergönnt in dem Antlitz einer Göttin zu blicken. Und das trotz der kurzen Zeit die ich hier verlebte.

1.1.2 Effektsicht bei der Bevölkerung?

Was die Beweisbarkeit eines Effektnetzes betrifft so erscheint mir das schwieriger. Auch scheinen einige hier eine Sichtweise auf das Netz entwickelt zu haben die einige Effekte ähnlich Leuchtfeuern erscheinen lassen. Ob diese Fähigkeit jedem Bewohner innewohnt muss nachgegangen werden. Zwar besitzt das Netz Gesetze die zu Lernen ich einige Jahrzehnte brauchte, es könnte hier aber auch eine Fundamentale Gesetzmäßigkeit sein die mit der Welt selber verwoben sein könnte.

Das Gewebe zu erfassen und zu verstehen ist, meines Wissens nach, nicht für jeden möglich. Es gibt gar Effektwirker denen der Zugang zum Gewebe verschlossen bleibt. Bei einigen weil es sie nicht interessiert. Bei anderen weil es ihnen zu schwer erscheint. Besonders bei spontanen Wirkern kommt das öfters vor. Der Zugriff auf die Effekte erfolgt durch bekannte oder intuitive Bewegungen, weniger durch das bewusste Handeln.

1.1.3 Einfluss auf den arkanen Wirker

Einige Effekte manifestieren sich in einer grausamen Form, einige sind destruktiver Natur und sorgen immer wieder dafür das Gewissen in Mitleidenschaft gezogen wird. Es obliegt wohl immer noch dem Einzelnen ob er diese verwendet oder nicht. Das die Existenz des Wirkers darunter nich zu leiden hat heißt allerdings nicht das damit leichtfertig umgegangen werden sollte. Der Umgang mit unheiligen Effekten scheint kontrolliert zu sein.
   
1.2 Das Gewebe als unbekannte Strahlung

Dies wäre ein nahe liegender Gedanke, doch konnte ich ihn schnell revidieren. Die Strahlung ist durchaus vorhanden doch beschränkt sie sich, wie auf Toril auch, auf einem Gebiet das ich der Einfachheit halber auch Unterreich nenne. Diese Strahlung scheint hier einige Effekte zu beeinträchtigen. Der endgültige Beweis wäre jedoch erst erbracht wenn ein Gegenstand zur Messung dieser Strahlung erschaffen wird. Vorzugsweise von einem Gnom. Denn einen Effekt mit einem anderen Effekt zu beweisen wäre ein wenig töricht. Vor allem wenn der eine Effekt als Grundlage für den anderen dient.
   
1.3 Beschränkungen im Gewebe

Auf Beschränkungen scheint niemand auf Seldaria gestoßen zu sein, doch kann das darauf zu führen sein das es keine Magier gibt die so mächtig sind als das sie an den Grenzen des Möglichen überhaupt kratzen könnten. Mit dem Beginn der Zivilisation und dem ansammeln von Wissen beginnt auch die Suche nach den Grenzen. Doch scheinen mir tausend Jahre zu wenig zu sein. Dies beweist auch die Gleichgültigkeit einiger. Zu Beginn wird nach den Möglichkeiten gesucht, nicht nach dem Ursprung.

1.3.1 Zerrüttete Bereiche im System

Wie es Bereiche wilder und toter Magie gibt so scheinen hier vermehrt Bereiche zu Existieren in denen das System als Ganzes Fehler aufweist und unkontrollierte Effekte zu Tage treten. Zu diesen Orten gehören die Ruinen, ein Anwesen nahe Weilersbach sowie der Schlund. Ich habe diese drei Orte aus der Ferne betrachtet und eine Gemeinsamkeiten gefunden. Alle drei Orte beherbergen vermehrt Wesen der Geisterwelt die in unterschiedlichen Formen vorkommen, einmal als untotes Leben und einmal in Geistform. Was der Schlund enthält ist mir nicht bekannt, Berichten zufolge zieht es aber vermehrt Kreaturen der Unterwelt an. Von außen betrachtet erscheint mir der Ort nicht natürlichen Ursprungs. Alle drei Orte waren irgend einmal bewohnt oder für andere Dinge verwendet. Was letztendlich zu dem heutigen Zustand führt ist mir nicht bekannt.
   
Einer weiterer Bereich soll ein Ort sein an dem zwei äußerst mächtige Magier aufeinander trafen.
   
1.3.2 Bekannter nicht bestätigte Einschränkung

Eine Beschränkung soll es aber doch geben, diese betrifft, den Quellen nach zu urteilen, nur mächtige Effektwirker. Dabei wird nicht genau auf die Art und dem Zugriff beschrieben. Effekte ab einem bestimmten Machtgrad scheinen die eigenen Fähigkeiten in Mitleidenschaft zu ziehen. Wie sich das auswirkt wird nicht näher beschrieben.

1.4 Seldaria als Bindeglied

Es gibt einige wenige Effektwirker die subtiler mit dem Gewebe umgehen, die Effekte beständig sind. Andere anderer Dimensionen oder Welten scheinen ebenso wenig damit Probleme zu haben auf ihr Können zuzugreifen. Es bleibt die Frage ob die Gesetze in anderen Welten nicht gleich sind. Und somit überall gelten. Das würde die Theorie bestätigen das dies Seldaria eine eigenständige in sich funktionierende Welt darstellt mit einem Portalähnlichen zeit übergreifenden Transportsystem das diese Welten verbindet. Die genaue Position der Sterne zueinander, denn mir ist der Himmel völlig unbekannt und neu, sowie das finden von Gemeinsamkeiten könnte genauen Aufschluss über den Wahrheitsgehalt meiner Worte geben. Doch dazu wären genaue Sternenkarten notwendig.

1.5 Moralvorstellungen

Bedenken gab es, wie bei allen neuen Dingen, nur am Anfang. Doch mit dem wachsenden Strom der Besucher, der zuweilen sogar Konstant zu sein scheint und nicht wächst, vertrieben zum größten Teil die Bedenken der einheimischen Bevölkerung. Es wäre Vorstellbar das sie Benachteiligt sahen wenn sie nicht nach Wissen trachteten und somit das Neue akzeptierten.
   
1.6 Magierakademie

Für die Akademie ist nicht viel notwendig, die Schüler werden gar von der Fürstenstadt Finanziell unterstützt und ermutigt die Kunst zu erlernen.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2009, 09:38:53 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 22. Juni 2009, 23:08:42 »

Effekte bannen

Nähere Gedanken über die Vorgehensweise eines Banneffektes

Aria Sternglanz

1.0 Unterschied

Es gibt zwei wichtige Bereiche die nicht miteinander verwechselt werden dürfen. Das Bannen eines Effektes und das unterdrücken eines Effektes. Effekte die auf einem Gegenstand oder einer Person gelegt wurden sind immer temporär. Die memorisierte, die individuelle oder göttliche Macht wird so auf ein Ziel übertragen. Doch durch das fehlende Binden ans Ziel verbraucht es die in sich wohnende Kraft. Einer Kerze glich die das Wachs verbraucht und verlischt. Ein Effekt kann jederzeit durch hinzufügen von neuer Kraft am Leben erhalten werden. Das Binden eines Effektes an einem Ziel erfordert eine Verknüpfung mit der Energiequelle.

1.1 Effekte bannen

Ein Banneffekt wirkt sich auf den stärksten Effekt aus. Dabei wird versucht die vorhandene Kraft zu absorbieren, als würde jemand versuchen die Flamme der Kerze frühzeitig auszublasen. Je nach Effektstärke kann dies zuweilen misslingen. Ein laues Lüftchen vermag auch keinen Waldbrand löschen. So sucht es sich die nächst schwächere Kraft. Je mehr Effekte an einem gemeinsamen Ort vorhanden sind umso höher ist die Wahrscheinlichkeit das einem Effekt die Kraft entzogen und in eine andere Energie umgewandelt wird, wodurch sie verbraucht wird.

1.2 Verknüpfungen mit der Energiequelle

Effekte die dauernd von der Energiequelle gespeist werden können nicht aufgehoben werden. Die Energie der Verknüpfung kann verbraucht werden. Das sorgt dafür das dem Ziel die Effektkraft entzogen wird. Doch durch den weiterhin vorhandenen Gefäß fließt nach wenig Zeit die Kraft aus dem Energiepool zurück.

1.2.1 Verbrauch der Energie

Das vollständige Bannen ist solange nicht Möglich bis eine äquivalente Kraft dem Energiepool entgegengebracht wird. Da die Kraft zum Umwandeln eines Effektes aus dem gleichen Energiespeicher kommt ist es, mit entsprechenden Mitteln, möglich die Effekte an einem Ort vollständig zu unterdrücken. Dabei entsteht ein Kreislauf zwischen den Gegenständen die ihre Kraft aus dem Speicher ziehen und jenen Effekten die diese wieder unterdrücken. Es wäre prinzipiell denkbar das dadurch die über lange Zeit der Energiespeicher gestört oder gar aufgebraucht wird.

1.3 Unterbrechen eines Effektes

Ein Banneffekt kann einem Wirker die Kraft entziehen während er sie aus durch seine Hände leitet. So werden entstehende Effekte direkt aufgesogen und können ihren Effekt nicht entfalten. Das die nötige Energie um einen Effekt zu entziehen nicht immer gleich groß ist, ist diese Möglichkeit riskant. Erfolgt die Umwandlung einen Augenblick nachdem der Effekt zu Ende gewirkt wurde kann das umwandeln dessen Kraft weiterhin möglich sein. Ein Effekt das bereits beendet ist nachdem es überhaupt fertig entstanden ist kann logischer weise nicht umgewandelt werden.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2009, 09:39:05 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 18. Juli 2009, 18:07:02 »

Das Umgehen eines Banneffektes

Zwei Möglichkeiten um gegen Banneffekte vorzugehen

Aria Sternglanz

Hierbei handelt es sich um den theoretischen Ansatz um ein zu verhindern das mittels eines Banneffektes die Wirkung eines Gegenstandes unterdrückt wird. Nach längerer Betrachtungszeit des Effektes um Energien zu absorbieren oder zurück zu leiten ergeben sich zwei Möglichkeiten um gegen einen Banneffekt vorzugehen. Beide Möglichkeiten sind ähnlich schwierig durchzuführen.

1.0 Das Prinzip der Schwierigkeit eines Effektes

Ein Banneffekt wirkt stets zuerst auf das stärkste Effekt. Erst wenn es seine Energie nicht aufnehmen und umwandeln kann wird der nächst schwächere Effekt gewählt. Die einfachste und offensichtlichste Möglichkeit ist deshalb mehrere Effekte auf einem Gegenstand oder einer Person zu legen und diese so zu platzieren das vorzugsweise jene Effekte gebannt werden die sowieso nicht wichtig scheinen. Die Auffangeffekte sind dabei stets mächtiger als der zu schützende Effekt. Sind sie genauso Mächtig wie der zu schützende Effekt erfolgt das Bannen nach dem Zufallsprinzip. Die Kaskadierung weiterer Effekte verringert die Wahrscheinlichkeit das dem gewünschtem Effekt die Kraft entzogen wird.

1.1 Bannen? Geht nicht

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit. Diese bedient sich eines interessanten Effektes der dann auftritt wenn ein Banneffekt zum Tragen kommt. Eine magischer Beutel fasst zahlreiche Dinge die auf einer interdimensionalen Ebene gelagert werden. Eine Krümmung in der Welt die durch eine Verbindung mit dem Beutel verbunden wird. Die Verbindung kann für kurze Zeit geschlossen werden, sodass der Zugriff auf die Ebene nicht erfolgen kann. Bei dieser Methode wird darauf vertraut das ein Banneffekt keine Zeit hat diese Verknüpfung zu unterbrechen.

So lässt sich ein gewünschter Gegenstand auf einer anderen Ebene lagern und wird durch einen Umtauschmechanismus ausgewechselt. Durch diesen Umtauschmechanismus ist es möglich an den Gegenstand in kürzester Zeit zu gelangen. Da der Gegenstand selber nichts magisches an sich hat kann er auch nicht gebannt werden.

Um dies zu erreichen ist eine Verknüpfung auf einem Trägergefäß notwendig. Sowie die Minituarisierung dieses Gefäßes. Der Behälter muss einem magischem Beutel ähnlich sein der seine Größe binnen kurzer Zeit vergrößern und verkleinern kann. Desweiteren ist ein magischer Diener notwendig der am Gefäß gebunden wird. Sobald der Austausch des Gegenstandes erfolgt ist kann nur noch die Verknüpfung gebannt werden. Der Gegenstand in den Händen hingegen bleibt, da er nicht magisch ist unberührt.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2009, 09:39:14 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 20. Juli 2009, 09:34:45 »

Der Diener

Aria Sternglanz

Ein Diener ist ein Helfer der Aufgaben übernimmt die eine Person nicht ausführen kann oder will. Er ist einem Schatten der die Dinge in seiner Umgebung verändern kann. Er bleibt im Verborgenen und wartet darauf das der Meister ihm eine Aufgabe gibt. Er ist darauf bedacht seinem Herrn zu dienen. Ohne an sich selbst zu denken und scheut keine Mühe um seine Aufgabe mit viel Sorgfalt zu verrichten. Er ist schweigsam und interessiert sich nicht für andere Dinge die außerhalb seiner Aufgabe liegen.

Dieser perfekte Diener ist nicht vorhanden.

1. Der magische Diener

Die magische Kraft die erforderlich ist einen Effekt zu erzeugen der diese Aufgaben erfüllen kann ist nicht groß. Die Energie besitzt rudimentäre Fähigkeiten die ihr helfen einfache Aufgaben zu verrichten. Es gibt jedoch Eigenschaften die er nicht hat, die jedoch von einigen Personen als wichtig erachtet werden.

Die Energie ist, auf dieser unteren Effektstufe, körperlos. Durch das Fehlen eines Körpers ist die Energie weder sichtbar noch verfügt es über einen eigenen Willen. Es ist am Erschaffer gebunden und folgt einzig und alleine seinen Weisungen. Solange es keinen Körper besitzt ermüdet es nicht und kann eine Aufgabe solange ausführen bis seine Energie umgewandelt wurde. Die Kraft der Energie reicht für einige Stunden. In dieser kurzen Zeit wird die Energie umgewandelt und dazu verwendet einfache Aufgaben zu verrichten.

2.0 Die Modifikation der Energie

Jede Energie lässt sich verändern und umwandeln. Wie gut dies geschieht liegt immer in der Fähigkeit desjenigen der jene Kräfte verändern will.

2.1 Der sichtbare Diener

Energie besitzt keinen Körper solange es sich nicht zu einem Formt. Dieser Vorgang ist jedoch äußerst komplex und geht weit darüber hinaus was der Diener darstellt. Ein wenig Energie das die Umgebung verändern kann. Einem Wind gleich der einen Ast wehen lässt.

Und doch ist es angenehmer nicht nur den Verlauf seiner Handlungen zu sehen sondern ihm eine Form zu geben die das Auge erfreut. Die einfachste Möglichkeit dies zu erreichen ist eine Illusion über den Kern zu legen und der Illusion eine beliebige Form zu geben.Die Vorgehensweise ist dabei die gleiche wie beim Erschaffen tanzender Lichter. Der einzige Unterschied besteht darin das die Energie nicht zum Leuchten verwendet wird sondern um seinen Bewegungen mehr Ausdruck zu verleihen.

2.2 Die Form des Dieners

Energie besitzt keine Größe, sie kann sich in einem gewissem Rahmen ausdehnen und zusammenziehen wie es erforderlich ist. Es besitzt jedoch stets eine Größe zu die er zurück kehrt wenn ihm nichts befohlen wird. Wurde die Energie durch eine Illusion sichtbar gemacht so verteilt sich die Illusion ebenfalls um den Energiekern. Je kleiner die Illusion desto mehr Details sind möglich. Eine große Illusion ist, bei dieser Energiemenge, stets leicht zu durchschauen und verblasst für den Betrachter.

3.0 Der Einsatzzweck des Dieners

Er kann nicht viel Verrichten und die geringe Energie die durch seine Einfachheit vorhanden ist schränkt ihn in seinem Wirken ein. Doch verrichtet er jene einfachen Aufgaben die ihm zugetragen werden mit Beständigkeit solange sein Erschaffer anwesend ist genügend Energie vorhanden ist.

Ob es nun das abschreiben eines Textes, das öffnen und schließen einer Türe, gar das heben und ziehen von Dingen. Dies sind alles Dinge die ihn zu einem nützlichem Werkzeug machen. Der Magier verwendet die Energie um Aufgaben für die er keine Zeit aufbringen will zu verrichten. Steckt der Erschaffer mehr Kraft in seine Erschaffung so könnte es auch andere Dinge ausüben. Dies erfordert mehr Aufwand.

4. Abschließende Worte

Energien können kombiniert werden und sie führen zu verschiedenen Ergebnissen. Zuweilen sind sie nützlich zuweilen sind sie sinnlos. Sie haben alle eines gemeinsam. Es wird mit zunehmender Anzahl stets schwieriger sie zu kombinieren und nach eigenem Willen zu formen. Diesem Problem kann entgegengewirkt werden. Dazu ist die Einheit mehrerer Magier notwendig die ihr Wissen bündeln um den Effekt mehr Kraft und Forum zu verleihen.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2009, 09:39:25 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 27. Juli 2009, 22:19:48 »

Wie entstehen Kuppeln?

von Aria Sternglanz


Eine Kuppel entsteht weil es die perfekte Ausdehnung der Energie darstellt wenn sie sich bildet. Sie legen sich um einen Gegenstand oder einer Person. Wenn sie sich um andere Energien legen bilden sie dabei größere ineinander verschlungene Kreise. Die Struktur wird dabei immer dichter und fester. Sie stellen die Pfeiler dar in einem System der Energien, sie hält und auf einer Bahn lenkt, einer die zu durchdringen zuweilen schwierig ist.

1.0 Kuppeln, gibt es nicht

Es gibt keine Kuppeln. Diese Aussage mag irreführend sein, doch ist sie stets wahr, denn eine Kuppel würde in sich zusammen brechen. Wieso wird sie allerdings als Kuppel wahrgenommen? Schlicht weil größere Kuppeln nicht als ganzes gesehen werden. Die tatsächliche Form ist eine Kugel. Bei der die Strukturen vollkommen sind. Es gibt zahlreiche Beispiele für einfache und komplexe Typen. Doch letztendlich basiert es auf dem gleichen Prinzip.

1.1 Radius

Wodurch wird der Radius einer Kugel bestimmt? Offensichtlich durch die innewohnende Kraft die aus dem Inneren strömt und sich darauf legt. Nach außen drückt um der vorhandenen Kraft Raum zu geben. Sie wird von der Quelle getragen, gestützt und mit neuer Energie versorgt. Jene entspringt aus dem Leben selber. Einer Umwandlung gleich die in einer neuen Form zum Ausdruck kommt.

1.2 Warum nicht eckig?

Warum nicht einer Mauer gleich? Weil durch den Bruch in der Struktur eine neue Form entstehen müsste die anders aufgebaut wäre und die Energie auch anders leiten würde. Und doch würden sich die Energieteilchen wieder zu einem Bogen formen um den Bruch der Form auszugleichen.

2.0 Zentrum

Im Zentrum einer jeden Kraft liegt Ruhe. Die Ruhe die die Kraft kontrolliert und leitet. Doch Ruhe kann durch viele Formen zum Ausdruck gebracht werden. Selbst die Ruhe die einem zornigen Wesen entstammt. Für einen kurzen Augenblick würde es Ruhe finden, die Ruhe vor dem Ausbruch eines vernichtenden Zornes. Dies würde auch geschehen wenn eine Kugel willentlich von Außen berührt, angefasst und vernichtet werden soll. Die Energie, die aus dem Gleichgewicht gelangt, könnte in sich zusammen brechen oder einem Zorn gleich nach außen expandieren um die Energie freien Lauf zu lassen. Der Effekt selber wäre der Unterschied. Und die Aufgabe der Kugel würde sich in die Winde verstreuen um für einen kurzen Augenblick ihre Aufgabe an die Umgebung weiter zu reichen.

2.1 Das Leben

Das Rund einer Kugel hat stets einen Punkt von dem sie sich ausbreitet. Dieser Punkt ist mit dem Leben verbunden. Auf vielfältige Weise. Es nährt sich daraus. Doch entscheidet das Leben nicht darüber wie ein Effekt genutzt wird. So kann es schaden und auch neues Leben erschaffen, gedeihen lassen.

2.2 Pulsieren

Eine Kugel die durch die Zeit ihre Form verändert, größer und kleiner wird unterliegt gewissen Unstetigkeiten die sie dazu zwingen und sich zu verändern. Doch führt Unruhe zur Vernichtung, gleich der Angst die sich in einer Person nur langsam ausbreitet um sie ganz aufzunehmen, zu beherrschen.

3.0 Vernichtung

Jedes Leben hat ein Ende, nur das Ende ist bei jedem anders. Einige verfliegen, einige verschwinden, einige werden länger bleiben, einige werden schon nach kurzer Zeit verscheiden.

So wird jede Energie auch verfliegen, durch äußere Einflüsse eine Umwandlung finden um zu vergehen. Gar vom Leben abgeschlossen sein wenn ihre Zeit gekommen ist.
« Letzte Änderung: 23. August 2009, 14:52:20 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 24. August 2009, 12:04:28 »

Falsche Sicht?

von Aria Sternglanz

Prolog

Ist es eine Falsch die Sichtweise einer Person ändern zu wollen? Einen Ort zu verändern? Ihn so zu verändern das er anders aussieht? Dies bedarf vieler Mühe. Dies dauert lange und kann nicht binnen kurzer Zeit verrichtet werden. Die Alternative ist die Sichtweise von Personen, die einen bestimmten Ort betreten, zu verändern. Ihre Augen zu täuschen. Ihren Geist zu täuschen. Sie dazu zu bringen das sie das sehen was sie sehen wollen.

2.0 Wissenswertes

Personen neigen dazu das zu sehen was sie sehen wollen. Sie achten auf bestimmte markanten Punkte die sie an einem Ort erwarten. Sind diese Dinge nicht vorhanden wirkt eine bestimmte Umgebung als unzulänglich oder schlicht 'falsch'. Findet eine Person jedoch diese Punkte ist sie zufrieden und sieht sich in ihren Erwartungen erfüllt. An eine Täuschung ist nicht mehr zu denken. Wenn die Personen die damit konfrontiert werden das was ihnen gezeigt wird nicht anzweifeln wollen hat der Magus sein Ziel schon erreicht. Denn auch wenn das Sichtbare nicht der Realität entspricht so spielt dies keine Rolle, solange die Person daran glauben will.

2.1 Unzulänglichkeiten

Solche Effekte verändert die Umgebung bis ins kleinste Detail, doch liegt das was gesehen wird im Willen einer einzigen Person. Diese bestimmt den Detailgrad und auch wie das Ergebnis sein wird. Besitzt diese Person jedoch kein Wissen über ein bestimmtes Gebiet werden sie dieses Bild nicht ausreichend Detailgetreu nachbilden können. Personen die sich mit jenem Thema auseinandersetzen werden also die Umgebung anzweifeln. Sieht das Innere des ärmsten Hauses der Stadt im Inneren viel größer, schöner und prachtvoller als ein Gemach des Fürsten ist der Glaube an dem Sichtbaren sofort verflogen. Das Sichtbare sollte also immer an den Erfarungen des Betrachters angepasst werden. Die Sichtweise von Personen ist natürlich verschieden und sie haben alle andere Erwartungshaltungen. Dies sollte berücksichtigt werden.

2.2 Einschränkungen

Ein Problem ist natürlich jener Punkt wenn die Person etwas verändern will. Sieht es einen Apfel und will ihn essen, so wird ihm das möglich sein. Die Frucht wird köstlich schmecken. Doch wird sie ihn nicht sättigen.

Epilog

Leicht ist der Geist zu täuschen. Einige Geister lassen sich sogar freiwillig täuschen weil sie sich schon selber jeden Tag selber belügen. In den Tag hinein träumen um ihr Leben leben zu können. Sie heißen die Veränderung willkommen weil es in ihrem Bild der Dinge passt. Das Auge ist ein machtvolles Werkzeug, doch zeigt es nur eine Sichtweise. Eine die Eingeschränkt sein kann und den Geist vor der Wahrheit verschließt. Es täuscht den Geist und verbirgt die Wahrheit. Nicht weil es unzulänglich wäre sondern weil der Geist sich diese Unzulänglichkeit wünscht.
« Letzte Änderung: 21. September 2009, 13:25:27 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 31. August 2009, 20:32:29 »

Schatten Teil 1, Nichtmagische Schatten

von Aria Sternglanz

"Suche in den Schatten", sagte der Meister.

Schatten. Mit was wird dieses einfache Wort verbunden? Welche Sichtweisen gibt es und wie beeinflusst es das Denken, das Leben, die Vergangenheit und die Zukunft. Wie sieht ein Ort aus der voller Schatten ist? Existieren Schatten wenn kein Licht vorhanden ist, würde gar ihre Existenz aufhören? Leben Schatten? Kann ich sie kontrollieren? Will ich das überhaupt? Wo würde es hin führen? Welche Vor- und Nachteile gibt es wenn ich mich mit Schatten einlasse? Kann ich ihnen überhaupt enfliehen? Muss ich Angst vor ihnen haben?

2.0 Sichtbare Schatten

Der Schatten. Schatten überall da anzutreffen wo Licht vorhanden ist. Für gewöhnlich existieren Schatten nicht ohne Licht. Sie sind nicht sichtbar. Die Welt besteht aus Dunkelheit, einzig das Licht kann diese Vertreiben. Doch dort wo Licht ist, da entstehen auch Schatten. Schatten unterscheiden sind von der Dunkelheit. Denn sie sind auf das Licht angewiesen. Sie bilden die Grenze zwischen Licht und Dunkelheit. Folglich ist der Schatten ein Wächter. Doch kann er seine Aufgabe nur verrichten wenn das Licht vorhanden ist. Ohne Licht, kein Schatten. Ohne Wächter, eweige Dunkelheit.

2.1 Eigenschatten

Der Schatten begleitet jede Person vom ersten Augenblick des Lebens, es ist ein Begleiter der anwesend ist. Er ist treu und zuverlässig und erinnert jede Person die sich ins Licht begiebt das die Dunkelheit nicht fern ist. Ein Mahnmal für all jene die den Weg noch nicht gefunden haben und eine Warnung vor der Finsternis für all jene die im Licht wandeln. Warnend das sie ihren Weg mit bedacht gehen sollen auf das die Dunkelheit sie nicht einholen kann. Der Schatten ist der stetige Wächter der jede Person vor der Dunkelheit warnt, sie erinnert das sie Vorhanden ist.

2.2 Schlagschatten

Ein Licht, eine Wahrheit ein Punkt von dem eine Sache betrachtet wird. So ist auch der Schatten, hart und unnachgiebig. Und richtet über die eigenen Schritte ohne Gnade. Die Härte und unbarmherzigkeit der Dunkelheit wohnt jedem Schatten inne der nur von einer einzigen Wahrheit kommt.

2.3 Kern- und Halbschatten

Kernschatten entstehen wenn mehrere Lichter vorhanden sind. Mehrere Schatten die entstehen und die sich überlagern, so lange bis die absolute Finsternis eintritt. In einem kleinen Punkt, an jenem der von keines der Lichter erreicht wird.

Dunkelheit im Herzen durch Verirrung und durch einen verwirrten Geist. Von der Finsternis benebelt entstehen Schatten die sich summieren und mit jeder neuen Tat wird die Finsternis im Herzen größer und dunkler. So verbirgt sich in jenem Schatten ein Punkt der die Seele der Person verfinstert und mit der Zeit in die ewige Dunkelheit zieht.

Der Halbschatten ist die Vorbereitung auf die Finsternis. Der erste Schritt vom Weg ist gleichzeitig auch der Wille sich mit der Finsternis zu befassen. Einige werden den Verlockungen nicht widerstehen können. Nur jene mit wachem Geist werden auf dem Pfad zwischen Licht und Dunkelheit bestehen.

3.0 Der eigene Schatten

Der eigene Schatten, unsere sichtbare Einstellung zur Umgebung. Die Erfahrungen die im Leben gesammelt wurden sind darin enthalten, denn der Schatten ist stets in unserer Nähe und beobachtet jedes unserer Schritte, ob wir es wollen oder nicht. Der Zeuge unserer Taten ist mit uns verbunden, er befindet sich im Herzen, dem Geist und sichtbar neben uns. Ein stiller Begleiter der Beobachter unserer Taten, uns vor anderen nicht richtet und doch ist es unbarmherzig und Grausam bei jeder Verfehlung, denn es hat keine Scheu es uns zu sagen. Er ist das Gegenteil unseres Wesens. Es erinnert uns an das woran wir nicht erinnert werden wollen. Er ist ein Teil von uns denn im Schatten befinden sich jene unserer Eigenschaften die wir ersehnen, die jedoch unerfühllt bleiben.

Und doch ist unser Schatten der wichtigste Begleiter durch das Leben, er erinnert uns daran was wir auf jedem Weg erlangen wollten, vielleicht erlangt haben und aus dem Augenwinkel verloren. Als Wächter obliegt es ihm über unsere Schritte zu wachen so wir im Licht wandeln, doch wird es sich zurück ziehen in dem Augenblick in dem wir uns der Finsternis hingeben. Zu jenem Zeitpunkt wird es verschwinden.

3.1 Das wachsen des Schattens

Es gibt zwei Arten des Schattes. Eines das durch negatives wächst, das Hart und unnachgiebig ist. Das andere hingegen ist weich und schmiegt sich um uns. Der Unterschied zwischen den Zwei ist wie das Licht und die Dunkelheit. Die Grausamkeit und unnachgiebigkeit der ersten Jahre, die Ge- und Verbote, die Erwartungen die an jedes Lebewesen gestellt werden und der dabei entstehenden Hektik und Ungeduld. Doch gerade diese Dinge sind erforderlich damit eine Seele an Reife gewinnt um den Weg durch das Leben finden zu können.

Personen die einen weichen Schatten besitzen sind in einigen Gegenden sehr selten, denn ihre Jugend wurde mit weiser Hand geführt. Die Ränder jenes Schatten wurde mit den Jahren verwischt. Darin befindet sich das Wissen um die Dunkelheit, nicht jedoch die Kälte die der Dunkelheit inne wohnt. So wird ein Bewusstsein geschaffen das der Finsternis trotzt.

Not, Leid, Enttäuschung, Zorn und Angst. All dies lauern in Rücken jeder Person um sie anzuspringen, mit Lüge und Zwietracht um die Flamme des Herzens zu löschen und so der Finsternis den Weg zu bereiten.
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« Antworten #8 am: 21. September 2009, 13:46:54 »

Sigmaels Augen

von Aria Sternglanz

Prolog:

"Ich verachte deine Behausung", sagte die Katze zur Maus und schloss ihre Augen, folgte ihr in die tiefen der Stadt und fraß die Maus mit Haut und Haar.

1.0 Ich rieche dich, ich sehe dich

Katzen sehen ihre Umgebung nicht mit ihren Augen sondern mit ihrer Nase. Sie leitet sie durch die Umgebung mit viel Sicherheit denn jede Person, jedes Haus, jedes Lebewesen hat sein eigenes Geruchsmerkmal. Die Signatur in der Welt. Auf all den Wegen, auf allen Straßen. Vermischt sich mit anderen Personen und bildet so eine globale Note die stets etwas bestimmtes Sagen. Futter, Abfall, Hund, Zweibeiner.

Und dann gibt es noch die Gerüche die so erschreckend störend, hässlich und abstoßend sind das sie nicht ertragen werden können. Genau wie jene süßen, verlockenden, süßen, lieblichen Bahnen die sich durch die Luft ziehen und lockend zu einem Ort führen. Einem Ort der Glückseligkeit und des Glücks. Zumindest für die Zunge.

1.1 Spieglein, Spieglein auf dem Tisch

Der Kater saß auf dem Tisch und sah sein Spiegelbild. Ein müder Kater, ein mürrischer Kater. Dessen Augen die Jahrzehnte an sich ziehen sahen. Mit der Weisheit der Jahrzehnte. Ein Kater mit dem Körper eines Jungspunds. Und doch hatten sich einige Dinge nicht geändert. "Dieses Gebilde das sich bewegt kenne ich nicht, es interessiert mich nicht, es existiert nicht", dachte der Kater beim betrachten seines Spiegelbildes und sprang mit einem gelassenen Sprung zu von der Kommode.

2.0 Leben? Dazu nicht. Leben ist zu wichtig nur um meine Augen zu täuschen

Magie, Energie, Leben. Der Lebensstrom, Weltenlenker. Ruhe in deiner Arbeit. Denn deine Aufgabe ist wichtiger als mein Leben, denn Leben werde ich heute nicht verwenden. Brauchen, oder gar verwenden. Denn du hast all das was ich brauche schon geschaffen, gegeben und vorbereitet.

2.1 Abschließendes

Katzen sehen mit ihren Augen nur die Beute, ein Fleck den sie anvisieren und verfolgen. Zum 'sehen' benutzen sie sie nicht. Zum sehen haben sie ihre feine Nase. Sie erkennt unter Tausenden von Gerüchen wie ein Zweibeiner tausende von Farben sieht. So werden Gerüche überlagert wie einige Farben andere überlagern, überdecken und sich zu neuen Kombinationen vereinen. Was lehrt uns das? Das Gerüche verschiedene Stärken besitzen und das es keines Magiers braucht um einen unliebsamen Geruch zu überdecken. Das einige einen Magus brauchen um das zu erkennen ist natürlich bedauerlich.

Rezept um die empfindliche Nase, beim Arbeiten mit streng riechenden Substanzen, zu schützen:

- Ein Stück Tuch das übers Gesicht gezogen werden kann, das groß genug ist um es sich hinterm Kopf binden zu können.
- Ein kleines zusätzliches Stoff das auf der Innenseite des Gesichtsschutzes angenäht wird. An einer Seite besitzt es eine Öffnung in der beliebige Kräuter hinein gelegt werden können. Mittels eines Seiles kann die Öffnung zu gezogen werden.
- Sollte der liebliche aber penetrante Geruch der Kraut nachlassen wird empfohlen diese durch eine neue getrocknete Pflanze zu ersetzen
- Gegen Personen die einen einzigen Geruch nicht lange ertragen wird empfohlen von Zeit zu Zeit die getrocknete Pflanze durch eine andere auszutauschen um die Geruchssorte zu ändern

Für nähere Informationen fragen sie den Magus oder Alchemisten ihres Vertrauens

Alternative für faule Wesen:

- Verbringe drei Wochen deiner Zeit in der gleichen Umgebung und der störende Geruch wird verschwinden (Voraussetzungen: Ein starker Wille in der Nähe bleiben zu wollen.)

Namensverzeichnis:

Sigmael: ein Kater
« Letzte Änderung: 26. September 2009, 18:56:52 von eisperle » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 23. Oktober 2009, 14:43:04 »

Worte in der Ruhe

von Aria Sternglanz


1.0 Die Suche des Geistes

Geschlossene Augen, den Geist geöffnet und begibt sich auf der Suche der Person die es erreichen will. Doch sieht es nichts, fühlt nur die Präsenz dessen Person. Dessen Name ist ihm vertraut und so wartet er auf dem Augenblick da sie sich zur Ruhe legt. Sich der Umgebung öffnet um das zu Empfangen was überbracht werden soll. Worte die nicht über die Luft, nicht über einem Vogel oder einem Boten gebracht werden, sondern zwischen zwei Personen - wenn sie sich beide zur Ruhe begeben. Versteckt zwischen der Ruhe entsteht das Band das beider Geister verbindet und zusammen hält. Für kurze Zeit und doch so fest wie das Leben selbst.

1.1 Geduld bis sich die Türe öffnet

Stören kann es ihn nicht wenn jene schon gefangen ist in seinen eigenen Träumen, so wird der Geist ausgeschlossen, die Türe bleibt verschlossen. So kann es warten, mit Geduld auf Einlass warten. Er wartet bis sich die Türe des bekannten Geistes öffnet und den Magus einlässt. Einlassen muss. Denn nur wenige können ihren Geist verschließen. Verschlossen halten.

1.2 Eintritt im bekannten Geist

So tritt ein und spreche was du begehrst, spreche das was du mitteilen willst. Spreche so lange es dir beliebt, denn die Zeit spielt keine Rolle. Er wird dich sehen und dir zuhören und sich beim erwachen an jedes Wort erinnern. Jene mit schwachem Geist, jene deren Geist einem Sieb gleicht, werden vergessen wie sie auch die Worte vergessen würden wenn sie nicht in der Ruhe liegen.

1.3 Rückkehr

Jene die den Weg kennen finden auch zurück in ihrem Körper. Dem Leib der in der Zwischenzeit ohne Geist ist. In der er leblos scheint und auf seinen Besitzer wartet. Schutzlos allem ausgeliefert, sich seiner Umgebung nicht bewusst sein kann. Doch spürt der Geist, verbunden ist es mit ihm, wenn der Leib nach ihm ruft. Wenn es berührt wird. Wenn Schmerz und Qual sich ausbreiten, denn es ist mit ihm verbunden, ist sein Besitz. Seine Hülle die ihm wurde gegeben.

2.0 Jene schöne Tür, jene Lücke im Raum, hindurch zu schreiten ist mir nicht bestimmt

Meine Ruhe ist anderer Art, sie ist unverständlich für jene die sie nicht kennen. Verstehst du die Ruhe des anderen nicht wirst du keine Tür zu seinem Geist finden, ihn nicht erreichen können. Nicht in seine Gedanken dringen können um ihm zu sprechen. Dich ihm zu zeigen. Doch finden immer wieder einige den Weg, beschreiten ihn und gefangen werden, sich zwischen den Geistern verlieren und von Gedanken erschlagen werden die ihnen unbekannt und fremd erscheinen, bis der Geist an Übermüdung, Überforderung und einem reichhaltigem Gedankenschatz zerbricht. Weil er es nicht begreifen kann. Weil es ihm fremd ist und vor Glück oder Qual daran zerbricht.

Nicht viel anders verhält es sich wenn nach der Türe zu einem schwachen Geiste gesucht wird. Der Suchende wird von der Primitivität des Geistes verwirrt, seine Gedanken können nicht gehalten werden und so verliert der Geist das Wissen um seine Existenz, wird herunter gebrochen auf die Ebene des einfachen Wesens. Verdammt mit dessen Gedanken zu leben. So wird es den Weg zurück zu seinem Leib nicht wieder finden um Ziel- und Zeitlos durch die Ebenen zu gleiten.
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« Antworten #10 am: 08. Juni 2010, 18:29:16 »

Der seldarianische Reisende

von Aria Sternglanz

Lanar Merkulir gewidmet


1.0 Eine Reise und ihre Auswirkungen

Gedanken zum Werdegang eines jeden Reisenden sowie möglichen Wegen in einer veränderten Umgebung. Gezeichnet durch die Vergangenheit, geprägt durch eine andere Umgebung begeben sie sich in eine schnelllebigen Welt, die auf verschiedene Arten empfunden wird. Der Umgang mit ihr erfordert der Willen mit Neuem umzugehen zu wollen sowie den Wunsch die Umgebung so zu verändern, damit die Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft im Einklang gelangen.

2.0 Die Vergangenheit des Reisenden

Die Vergangenheit eines jeden Reisenden der da durch das Tor tritt ist stets anders, persönlich. Eines haben sie jedoch alle gleich, die ungefähre Fügung und Durchführung die sie nach Seldaria brachte. Zuweilen aus eigenem Willen, meist unfreiwillig. Die Zeit des Tages ist unterschiedlich, ebenso die Zeit im Kreisrad der jeweiligen Ebene. Wie sich zeigte kann diese Spanne mehrerer Jahrhunderte auf der jeweiligen Ebene auseinander liegen. Von Orten die nah beieinander liegen und von Orten die weit auseinander liegen, können sie kommen. Die Torgröße ist variabel und richtet sich an die Person oder der Gruppe an. Andere Einflüsse sind ebenfalls möglich, entweder durch das Leben selbst oder durch sich veränderndes Leben in bestimmten Bereichen. Gänzlich ausschließen lässt sich das auftauchen eines Tores an einem leblosen Ort nicht.

3.0 Gegenwart des Reisenden

Mit dem Schritt durch das Tor verändert sich vieles, dem Bruch in der Zeit, die veränderte Umgebung sowie die veränderten Lebensbedingungen und Sichtweisen befinden sich in einem Umbruch. Sie werden durch die zahlreichen Kultur- und Völkerunterschiede beeinflusst und einem Strudel gleich beschleunigt. Diese Beschleunigung führt zu einer schnelllebigen uns sich im Lebenschaos befindlichen Umgebung. Veränderungen an der Umgebung sind gegeben und gewollt und werden gefördert, doch gerade durch die aufeinander treffen verschiedener Denkweisen etwas reguliert.

Die bekannte Portalkrankheit, die Suche nach Nähe in den ersten Tagen, ist die anfängliche Reaktion auf diese Veränderungen. Die Zeit der ersten Tage und der damit verbundenen Veränderungen. Gleichgültig wie gestärkt ein Wesen ist, die körperliche Kraft wird vom Portal entzogen. Ein Gefühl der Hilflosigkeit entsteht der sich erst mit der Zeit legt und selbst dann noch anhält und zuweilen am Geist nagt, wenn die Zeit schon voran geschritten ist. Die Suche nach ähnlichen Gedanken beeinflusst das neue Leben in der neuen Welt am meisten.

Die Vergangenheit schwebt über dem Sein, lässt Tropfen der Suche, der Furcht, des Kummers und der Gleichgültigkeit aber auch der Hoffnung und Freude hernieder rieseln. Es liegt an dem Reisenden welcher Art der Regen sein wird.

4.0 Zukunft des Reisenden

Regeneration. Nicht die Erfahrungen kehren zurück, einzig der Umgang mit der eigenen Vergangenheit und der Möglichkeit auf eben jene bestehenden Erfahrungen zurück zu greifen. Diese Zeit unterscheidet sich und variiert sehr stark. Zwischen wenigen Monden und mehreren Kreisläufen. Je nachdem wie sehr der Willen vorhanden ist, mit der Umgebung umgehen zu wollen. Den Geist an die veränderten Umstände anzupassen. Vorausgesetzt die Umstellung ist nicht so groß, dass jene Person sich nach der gegebenen Zeit zurück stürzt.

Das Überdenken des gegangenen Weges folgt, denn der frühere Weg kann nicht in gleicher Form fortgeführt werden. Ein erkennen der eigenen Person ist wichtig um den, meist radikalen, Umbruch im Leben zu meistern. Furcht hindert das voranschreiten und lähmt den Geist. Gefolgt vom Verstecken hinter bekannten Sicherheitspunkten, mit der Hoffnung diese würden bestand haben.

5.0 Andere Aspekte

Was geschieht jedoch wenn ein Teil der Person auf bekanntes zugreifen will und auf veränderte Umgebungen anwenden will. Zu sehr auf bekanntes beharrt und zu vieles aus den eigenen Erfahrungen auf die Umgebung projizieren will. Anspannungen im Geist sind die Folge, denn eines ist meist gewiss. Bekannte Strukturen sind selten in gleicher Form in einer fremden, vor allem voller anderer Gedankenstränge, geprägten Umgebung.

5.1 Das vorhandene Leben wird in Vergangenheit leben

Das Verfallen in vergangenen Strukturen. Dabei werden bekannte, längst vergangene, Ereignisse aufgegriffen. Bekannte, sichere, jedoch starre Muster die in einer sich zu schnell verändernden Welt keinen langen Bestand haben werden. Diese vergangenen Erfahrungen werden mittels neuen Entscheidungen und willentlich herbeigeführten Ereignissen umringt und zum Mittelpunkt deren Leben erhoben. Die dabei entstanden Entscheidungsgebilde sorgen für ein kurzes, allerdings starkes, auf blitzen. Letztendlich scheint es sich um die verkehrte Suche nach Aufmerksamkeit zu handeln. Die Suche nach eigener Bestätigung, damit die eigenen Gedanken einen Sinn ergeben. Vergangene Tage zurück sehnend um den Augenblick zu vergessen oder zu überlagern. In der kommenden Zeit, einem Kreislauf gleich, zu wiederholen. Von vorne zu beginnen. Jedoch sind diese Neuanfänge ohne wesentliche Veränderungen und bauen auf immer den gleichen Mustern auf. Beharrlichkeit ist dabei nicht zu bemerken, einzig Unwille die Umgebung sowie ihr wirken zu akzeptieren.

5.2 Das Verharren des Lebens in der Schwebe

Ein Umstand der für die Umgebung nicht von viel Bedeutung sein wird. Denn Veränderungen werden solange Ignoriert bis sie das eigene stagnierende Leben beeinflussen. Jedoch nur solange die angehaltene Zeit von Bedeutung ist. Ein Zustand der weder für die Person noch für die Umgebung von Vorteil ist. Ignoranz. Dieses Mal in Form der äußeren Einwirkungen sowie deren Ereignisse. Diese wirken sich jedoch im beträchtlichem Maße auf die Person. Selbst so sie sich dem zu entziehen versucht. Denn die Veränderungen, selbst so sie Ignoriert werden, sind vorhanden und verändern die Umgebung um die Person. Zu einem bestimmten Punkt ist diese Veränderung nicht mehr zu leugnen. Ein Moment in der sich Wunsch und Wirklichkeit in zwei Richtungen und in der die Erkenntnis keine Wahl mehr hat als entweder zu akzeptieren oder sich gänzlich vor der Umgebung zu verschließen und zu vergehen.

Worte die nicht gehört werden wollen weil sie zum Nachsinnen bringen würden. Worte die Dinge ansprechen die unangenehm sind und die nicht gerne akzeptiert werden. Worte die in der Stille nach klingen, sich dem Geist nähern, um ihre unliebsame Wirkungen zu entfalten. Dann in der Höhe aufzusteigen und dort Unerreichbar ihre Bahnen ziehen. Jedoch einem Mahnmal gleich, bedrohlich solange kein Wind der Veränderung sie hinweg weht.

Veränderungen die das vorhandene Umgebungsbild ändern sind solche die dafür sorgen, dass Personen die mit dem Ergebnis nicht zurecht kommen. Weil sie sich alleine gelassen fühlen. Aber auch weil sie nicht bereit sind diese Veränderungen zu überdenken. Gedanken entstehen die die Entscheidung zum ersten Schritt aus der Schwebe hinaus zögern, bis alles zu spät scheint. Der Wille das eigene zu bewahren geht über dem Willen hinaus, vergangenes ziehen zu lassen.

5.3 Wenn das Leben nur zu einem Teil akzeptiert wird

Geschieht dies, wird das Leben durch das Leben schreiten, den Blick einzig auf das Gerichtet das Akzeptanz im eigenen Geist empfangen kann. Leben das zum Teil die Umgebung ertragen kann, zum Teil jedoch die veränderte Umgebung ablehnt. Diese Form kommt äußerst oft vor, jedoch ist jener Reisende dadurch nicht in seinem Handlungsspielraum beeinträchtigt. Denn in jenen Gebieten die ihn behagen könnte er außerordentliche Leistungen vollbringen.

5.4 Willensstärke die die Umwelt verändert

Nicht der Wille eine Veränderung binnen kurzen Augenblicken herbeizuführen zeichnet jene Person aus. Sondern so ihr Trachten darauf liegt die Umgebung auf andere Weise zu beeinflussen und nach eigenem Willen zu formen. Eine Veränderung die Geduld erfordert. Des weiteren ist ein hohes Maß an Einschätzungsvermögen vonnöten um die Veränderungen die jene Handlungen nach sich ziehen, zur Gänze beurteilen zu können. Sowie das Durchhaltevermögen die Gedanken auch auf lange Sicht an die sich verändernden Gegebenheiten anzupassen.

Der Wille Geduld walten zu lassen. Die Zeit verstreichen zu lassen. Eine Entscheidung die in Kürze entsteht bringt Unmut so ein einst gestecktes Ziel nicht zu erreichen ist. Je höher ein Ziel hätte werden können, zu höherem berufen, umso größer die Unzufriedenheit des Augenblickes wenn der Weg durch Schatten und von der kurzen Zeit verschleiert wird.

5.5 Der Wille zur Änderung

Der Wille die verändernde Umgebungen zu akzeptieren kann nur entstehen solange genügend Zeit vorhanden ist. Der Wille sich mit Neuem zu befassen sowie die innere Stärke den aufkommenden Gedanken Raum zu lassen auch wenn sie gänzlich gegen den eigenen Erfahrungen gehen.

Zu verweilen und Zeit verstreichen zu lassen, das ist die andere Seite, hoffend das sich die Umgebung nicht ändern wird, vorhandenes nicht verändert wird. Eine Hoffnung die vergebens ist. Die Umgebung selber wird sich nicht verändern, nicht in der Richtung die erhofft wird. Denn die eigenen Gedanken, so sie die veränderte Umgebung nicht mit neuen Augen betrachten, werden einen Weg wählen der von der Umgebung als Schädlich empfunden und verworfen wird.

Änderung erfolgt in erster Linie im eigenen Geist und im eigenen Herzen. Jedoch kann sich diese Veränderung auf die Umgebung auswirken und diese zum Teil beeinflussen.

5.6 Von der Wichtigkeit der unangenehmen Dinge

Wie groß ist der Wille sich etwas zuzuwenden das nicht angenehm ist. So die Motivation nur dann vorhanden ist wenn angenehme Dinge auf dem Weg liegen, die Umgebung würde sich mit der Zeit wandeln bis keine angenehmen Dinge mehr vorhanden sind mit denen zu befassen es sich lohnen würde. Wächst die Motivation nicht wenn auch andere von jenen unangenehmen Dingen betroffen sind, entsteht Gleichgültigkeit gegenüber den sich wendenden Umgebung. Unwille entsteht und führt zur inneren Unruhe die mit der Zeit durch nichts wieder beruhigt werden kann. Der Wille einen Weg zu gehen der nicht der eigene ist, der dafür aber deutlich wichtiger sein könnte, kann für andere Personen von großer Wichtigkeit sein. Zeit braucht es damit der Wille entsteht, den eigenen Weg lenken zu wollen.

6. Innerer Unfriede aber auch Gewissheit

Das kommen und gehen am Tor ist nicht gleich. Denn das Kommen wird angekündigt, durch die unermessliche Kraft die dabei frei gesetzt wird. All jene Momente in denen Personen jedoch zurück schreiten, geschehen lautlos. Ein Moment der im Verborgenen bleibt.

Innerer Unfriede, die fehlende Akzeptanz in der Umgebung. Fehlgeleitete Gedanken und Wut, Enttäuschungen und Tränen. Aber auch das Wissen um die eigene Verantwortung in die Zeit die da davor lag. Es gibt Unterschiedliche Gründe weshalb eine Person sich für den Schritt in die Vergangenheit vorbereitet. Doch nimmt es dabei die Gedanken und einen Teil der Umgebung mit sich.

Ob die Welt die sich vor ihm öffnet eine andere ist, ist sehr wahrscheinlich. Die Umgebung wird anders erscheinen. So schließt sich der Kreis.

7. Innere Ruhe

Der Ausgleich zwischen Ruhe und dem Willen an der neuen veränderten Umgebung zu hängen und jene als Basis für den weiteren Weg zu verwenden. Dieser Ausgleich spielt eine große Rolle für all jene die für die Gesellschaft als ganzes von Bedeutung sind. Denn so diese ausreichend groß ist, wird die Welt mit anderen Augen gesehen. Sie wird  nicht mehr mit dem was vor dem ersten Schritt in der neuen Umgebung geschah verglichen. Die neue Umgebung wird akzeptiert, die Veränderungen sind bekannt, sie sind akzeptiert und jene Person hat ihr Leben in jenem Fluss gelegt, danach trachtend das Beste aus dem Leben zu machen. Ein Platz, selbst wenn sich jener zuweilen verändert, gefunden und als eigen empfunden wird.
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« Antworten #11 am: 02. August 2010, 21:08:20 »

Der Geist

von Aria Sternglanz


1.0 Der Geist

Der Geist als Medium und Bewahrer des eigenen Bewusstseins. Zusammen mit dem Körper aber vor allem mit dem Herzen entfaltet es ein Gleichgewicht im inneren der die Grundlage für die anderen Sinne bildet. Die Entscheidungen beeinflusst und so Auswirkungen auf die Umgebung ausübt. Ein Gefäß das zerbrechlich ist, wie alles andere auch.

2.0 Der Inhalt

Die Wahrnehmung, bewahrt in einem Gefäß liegt nicht nur in uns sondern in der Umgebung. Der Geist mit dem eigenen Willen nicht am eigenen Körper gebunden, meist nur da willkommen zurück zu kehren. Mehrere verschiedene Zonen gilt es dabei zu beachten, denn das Sein, so es den eigenen Körper verlässt, begibt sich  nicht immer im gleichen bekannten Raum sondern kann sich auf die Reise zu anderen Orten begeben die für andere unzugänglich sind. Jedes dieser Wege hat seine Gefahren wie auch seinen Schutz und die Möglichkeit dabei zu bestehen, meist ist dieses gut gegeben. Durch Mächte die uns wohl gesonnen sind.

Der Inhalt der sich darin ergießt bringt neue Erfahrungen. Jeder Weg auf ein neues. Doch führen auch andere Wege zurück und dies ist der entscheidende Nachteil und zeugt von Verletzlichkeit in einem Maße der wenigen bewusst ist und noch wenigeren ist es Möglich diese Wege zu sichern und sich so vor unliebsamen Einflüssen zu schützen.

Kraft ist in dem Willen vorhanden der dem Geist entspringt und zusammen mit einem für ein Ziel schlagendes Herz ist es ihm möglich Großes zu erreichen. Im Guten wie auch im Schlechten.

2.1 Der Sprung

Veränderungen, groß wie klein, ziehen ihre Risse durch das Gefäß, werden jedoch immer wieder durch die Ruhe beseitigt, versiegelt und vergessen. Bewusst um nicht mit unliebsamen Geschehnissen der Vergangenheit zu leben. Doch diese Risse entstehen nicht nur durch einfache Einflüsse sondern werden zuweilen erzwungen, indem mit einem harten Gegenstand an die Geisteswand geschlagen wird. Wie fest, das ist nicht immer einsichtig, doch hinterlässt es unterschiedliche Spuren die zeitlich kurze Veränderungen aber auch tiefgreifende Auswirkungen haben können.

2.2 Veränderungen

Der Wille sich einer Änderung hinzugeben lässt es zu offen für Veränderungen zu sein. Dies ist wichtig und notwendig um uns alle auf veränderte Umgebungen vorzubereiten, um des Lebens willen. Diese Veränderungen erscheinen jedoch zuweilen einer Täuschung gleich, einem Traum der wirr scheint und wenig Zusammenhänge offenbart. Wenn jedoch ein zweiter Geist sich in das Gefäß schleicht sind größere Veränderungen vorhanden die das Leben verändern. Der Umgang mit dem Leben, wie auch den Gaben die durch uns fließen.

Die genauen Auswirkungen zu kennen, ist mir nicht vergönnt und vor allem hege ich auch nicht den Willen jene zu erleben.

3.0 Schutz

Es gibt keinen Schutz  der permanent wirkt und der gut genug ist vor allen Einflüssen zu bewahren. Denn Veränderungen sind notwendig, wie auch der Einfluss jener die uns voraus gegangen sind um uns den Weg zu bereiten. Einzig der Wille sich gegen jene Einflüsse zu stellen die Schaden kann helfen.

Das Beten um Beistand ist Weise, wie auch den Geist durch Vorbereitung, in einem bekanntes Gebiet in dem das Wirken anderer Wesen bekannt ist, ist notwendig.

4.0 Unachtsamkeit

Was geschieht mit jenen die Unbedacht und Unachtsam sich an Orten begeben die für sie nicht bestimmt sind, denn gleichgültig welcher Ort es ist, stets gibt es Gegenden die aufzusuchen stets Töricht ist. Denn nichts ist wertvoller als das eigene Sein gefolgt von der eigenen bewussten Wahrnehmung und dem beständigen Gefühl in den eigenen Gliedern, sie zu schützen und zu hegen damit sie nicht nur von kurzer Dauer gebraucht werden können. Denn ist es nicht töricht die Gnade der Hohen überzustrapazieren durch Unvernunft? Geduld hat solange bestand solange Respekt und Ehrfurcht in unseren Gedanken und Worten mit schwingen. So achtet auf eure Wege auf eure Worte, dem Spiegel zum Herzen wie auch den Gefühlen die daraus hervorgehen.
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