Das Weltentor
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Autor Thema: [Mia Narahla] Notizbuch ~ Forschungen, Zauber, alles Rund um ihre Magie  (Gelesen 5378 mal)
Cupimis
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Quaggan mag euch kuu


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« am: 29. Dezember 2010, 14:26:26 »

Notizbuch ~ Forschungen, Zauber, alles Rund um ihre Magie
Inhalt

1. Das Gespräch in der Magierakademie
2. Die Aufnahmeprüfung in der Magierakademie zu Fürstenborn
3. Das erste Tutoirum in der Magierakademie von Mia Narahla
4. Dämonische Magie, eine Lolth Narbe und persönliche Bindungen
5. Das zweite Tutorium Edelsteine, Halbedelsteine & Quarze
6. Das Leben auf dem Lande, ein persönliches Experiment
7. Das knochige Konstrukt
8. Das 3. Tutorium - Die Erkenntnismagie
9. Das Reflektorium und dessen Geheimnisse
10. Das erste Treffen mit den Lichtrichtern
11. Die Erweckung der Wächtergolems
12. Die Metall Rune – Die Untersuchung Teil 1
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:25:59 von Cupimis » Gespeichert

Mia Narahla- »Denken ist die Zauberei des Geistes.«
Marielle Morgentau - »Wer Katzen nicht mag, bekommt keine schöne Frau.«
Na’lani Gael’ean - »Frieden findet man nur in den Wäldern.«

Für den Ingenieur ist die Welt eine Spielzeugkiste voller halbfertiger und schlecht ausgestatteter Spielsachen. (Scott Adams)
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« Antworten #1 am: 29. Dezember 2010, 14:30:20 »

Das Gespräch in der Magierakademie

Es war der dritte Tag an dem Mia nun neuer Bewohner Fürstenborns war, ihr Weg hatte sie einmal mehr in die Magierakademie geführt. Sie lass gerade die Wandteppiche über die Geschichte Seldarias als sich die große, schwere Holztür der Akademie mit einem knarzen öffnete. Ihr Blick wich zur Türe und ihr Blick fiel ins leere. So wanderte er schweifend umher und schließlich hinab. Sie erblickte einen Gnom in blauer Gewandung, welcher selbstbewusst seine Rückkehr proklamierte. Mia lauschte dem Mann interessiert und neugierig. Grüßte ihn dann freundlich und sie kamen ins Gespräch. Es stellte sich dabei hinaus das es sich um Meister Whister Elensa handelte. Er war ein Teil der Magierakademie, großer Forscher, Alchemist und wie er bekannt gab tausensasser. Kurz danach knarzte die Tür erneut und Korven Schwarzfluegel trat ebenfalls hinein. Der Schlachtenmagus war Mia sofort sympathisch und die nun drei führten das Gespräch angeregt weiter. Mia hatte endlich in den beiden jemanden gefunden, welche ihr ihre unzähligen Fragen beantworten konnten. Korven bot ihr an bei den Papieren für die Arbeitsgenehmigung zu helfen und ebenfalls bei den Formalien zu dem Beitritt an der Magierakademie. Meister Elensa hingegen unterbreitete ihr das Angebot das er für sie bürgen würde, wenn sie sich vorstellen mochte sein Lehrling zu werden und ihn in seinen Vorhaben zu unterstützen. Die junge Maga war Glücklich, Selûne hatte ihr den richtigen Weg gewiesen und bald war es ihr dann endlich möglich ihre Studien an der Akademie zu beginnen. Jedoch erbat sie sich ein wenig Zeit bei Meister Elensa, sein Angebot war verlockend, doch schien es ihr töricht es ohne es zu überdenken sofort anzunehmen.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:26:13 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 29. Dezember 2010, 14:30:37 »

Die Aufnahmeprüfung in der Magierakademie zu Fürstenborn

Nachdem Mia den Nachmittag damit verbracht hatte etwas in dem Vollen Humpen vor dem Kamin zu lesen und anschließend mit einigen Bekannten etwas gesellige Zeit zu verbringen, brach Mia zu der Akademie auf. Sie hatte die Hoffnung das sie eventuell die Aufnahmeprüfung bereits ablegen könnte bevor sie die Arbeitsgenehmigung erhalten hatte. Schliesslich hatte sie den Antrag schon gestellt und wartete nur noch auf ihre Papiere. Etwas nervös betrat sie schließlich die Ehrwürdigen Hallen der Magierakademie und verfiel für einen Augenblick ins schweigen. Nachdenklich lies sie ihren Blick durch den Raum schweifen, ehe sie auf Magistra Galadheon zutrat. Die beiden führten ein kurzes Gespräch und erörterten die Möglichkeit der Prüfung. Angelie versicherte ihr das es bereits jetzt schon möglich war und das Mia sich wegen der Papiere keine Gedanken machen solle, es war bekannt das die Kämmerei ab und an etwas brauchte ehe sie jene ausstellte. Scheinbar war man vor Ort derzeit etwas überarbeitet.

Die beiden begaben sich schliesslich in einen Raum welcher groß genug war und Mia den Raum gab ihre Prüfung ohne Probleme zu absolvieren. Der Raum war relativ leer, lediglich vier Spiegel waren in ihm platziert. Angelie und Mia traten in die Mitte. Die junge Maga blickte gespannt auf ihre Prüferin, gebannt welche Aufgaben sie wohl zu erfüllen haben würde.

Und schliesslich begann die Prüfung. Zunächst erklärte ihr Angelie die Gründe der Prüfung und das übliche Verfahren von jenem. Mia lauschte aufmerksam und nickte anschliessend. Die erste Aufgabe bestand darin einen Beschwörungszauber zu präsentieren, in welcher stärke und Ausführung war Mia überlassen. Jene nickte sacht und begann sich dann zu konzentrieren. Scheinbar fiel es ihr noch nicht ganz so leicht sich mit dem Gewebe hier zu Lande zu verbinden, sie hob ihre Hände an und schien eine formende Geste zu machen, ehe sie kräftige Worte auf Drakonisch aussprach. Zwischen ihren Händen formte sich eine kleine funkelnde Gestallt welche sie leicht in die Höhe hob in ihren Händen und scheinbar hauchte sie jenem mit dem Mund das Leben ein. Sie öffnet ihre Hände und breitet ihre Arme aus. Die Gestalt fällt zu Boden und ehe sie den Boden erreicht wächst sie zur vollen Grösse heran, die schweren Pranken des Schreckenwolfes stampfen auf den Kachelboden und der warme Atem des Tieres strömte in das Gesicht der Prüferin.

Jene schien recht zufrieden mit dem Zauber den Mia wählte und erkundigte sich ob sie sich bereits mit Bannzaubern beschäftigt habe. Als Mia das bejahte und kund tat das sie der Meinung war das ein jeder jene beherrschen sollte. Angelie stimmte ihr zu und erkundiget sich ob Mia auch der Illusionsmagie mächtig wäre. Auch hier stimmte sie zu, woraufhin die Magistra Mia bat aus dem Wolf, dem Haarigen Gesellen anders erscheinen zu lassen. Mia überlegte einen Augenblick nachdenklich und schritt schliesslich auf den Wolf zu. Sie legte ihre Hand zwischen die Ohren des Tieres und sprach einen Vers, woraufhin die Präsenz des Wolfes begann zu flackern. Mia zog ihre Hand über die Schnauze hinab, für einen Augenblick verschwindet er gänzlich, ehe ein gleissendes Licht erstrahlte und den Raum erhellte. Als jenes verblasste, mochte man fünf Welpen erblicken welche sich um Angelie herum tummelten.

Dieses Mal erntete Mia anerkennende Blicke und die bitte die Welpen nun wieder zu entfernen. Mia schmunzelte kurz und zog die Spiegelbilder mit einer Handgeste zu sich hinüber. Sodas sich jene nun um sie tummelten. Eine rasche Handbewegung folgte und ein lautes Infernare! Kurz darauf flackerte die Fackel auf und ein Flammenschlag erhob sich in die Luft, das lodernde Feuer legte sich um die Hand von Mia, knisternd umspielte sie ihre Hand. Die junge Magi machte eine schwingende Geste um ihren Leib herum, woraufhin sich eine Flammenschlange um sie herum bahnte, einen Kreis bildend. Die flammen loderten auf und die Wölfe zergingen in jenen Flammen, die Wölfe zerfielen zu Staub. Kurz darauf vollführte Mia eine kreisende Bewegung mit der Hand und sprach erneut drakonische Wörter, woraufhin sich ein leichter Wind erhob und den Staub mit sich trug, in einer kleinen Windrose. Mia machte erneut eine gen des offenen Fensters, woraufhin sich die Rose samt Staub hinaus begab.

Die Prüferin erwähnte das sie ähnliches erwartet habe und erkundigte sich ob Mia sich auch auf Verzauberungen verstand. Welche dies wiederum bejahte und bekundete das sie sich damit auskannte, jene würden im weitem Sinne zu der Erkenntnismagie gehören. Sie fuhr fort und erörterte das sie wusste das sie jedoch keine vorführen würde, da diese Zauber im Fürstentum verboten waren. Angelie nickte daraufhin und überlegte einen Augenblick. Ehe sie Mia darum bat ihr etwas aus dem Bereich der Erkenntnismagie vorzuführen. Schliesslich konnte man die Nekormatie ebenfalls überspringen, bildete sie eine weitere verbotene Schule in dem Fürstentum. Aus Scherz fragte Angelie Mia danach was sie heute wohl zum Mittag gegessen habe. Mia musste lachen und gab an das sie ihr jenes nicht sagen vermochte, nun zumindest nicht zu jenem Zeitpunkt. Sie würde einen Zauber dafür benötigen welchen sie derzeit nicht verwenden konnte. Doch könne sie ihr sagen worüber der Adept mit einem Lehrling sprach. Einen Sprach und Gestenlosen Zauber später berichtete sie von einem Vorfall die Hausarbeiten betreffend des jungen Lehrlings.

Angelie schmunzelte kurz und verkündete in einem feierlichem Ton das man nun zu einem Urteil nach der Prüfung kommen könnte. Mia war ganz gebannt, sie hatte sich gut geschlagen, nun zumindest nahm sie dies an. Sie legten Kopf schief und ihre Augen wurden immer größer. Schließlich sagte die Magistra die erhofften Worte und bekundete das Mia bestanden habe. Angelie würde sich freuen bald neben ihr in einer Vorlesung zu sitzen und sie nun als Lehrling in der Akademie Begrüßen zu können. Mia hatte das geschafft, das was sie sich in den letzten Tagen so sehr wünschte war ihr gelungen. Sie wurde in die Magierakademie aufgenommen.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:26:29 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 29. Dezember 2010, 14:31:55 »

Das erste Tutoirum in der Magierakademie von Mia Narahla

Es war ein recht trister Tag, die Sonne war von Wolken verhangen, der Wind pfiff durch die Gassen. Doch Mia war dem Tag wohlgesonnen. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, ihre Augen funkelten voller Vorfreude. Heute war der Tag ihrer ersten Nachhilfestunde. Sie freute sich, das sie auch ganz ohne Arbeitsgenehmigung eine Aufgabe annehmen konnte und sich somit in die Gesellschaft einbringen. Sachte zog sie ihren Mantel enger um ihren Leib und ging auf die Magierakademie zu. Ihre zierliche Hand legte sich an den Knauf der schweren Eichentür und nur mit etwas mühe lies jene sich heute unter einem lauten knarzen öffnen. In der Magierakademie angekommen sah sich Mia einen Moment bedächtig um, ein jedes Mal wenn sie das ehrwürdige Gebäude betrat verfiel sie einen Augenblick in ein andächtiges Schweigen. Nach einem Moment sammelte sich Mia wieder, sie strich mit ihren Händen sacht über ihr Kleid und nahm sich den Mantel ab, welchen sie dann sorgsam faltete und über ihren Arm legte. Schließlich schlug sie den Weg gen des Vorlesungsraumes im zweitem Stock der Magierakademie, dem  Auditorium ein. Dort angekommen wurde sie bereits von einer kleinen Gruppe der jungen Lehrlinge erwartet. Mia begrüßte die Lehrlinge freundlich, öffnete die Tür und lies sie in den Raum eintreten.

Nachdem sich die Lehrlinge setzten, blickte Mia einen Moment lang durch die Reihen. Versuchte sich die Gesichter der jungen Magi einzuprägen und einen Überblick zu erhalten. Es waren insgesamt neun Lehrlinge, vier davon waren Maga und fünf Magier. Mia legte das Lehrbuch auf dem Pult vor sich ab, schlug es an jener Stelle auf welche Magistra Sternglanz ihr zeigte, als jenen Punkt an dem sich die Lehrlinge in ihrer Ausbildung befanden. Es war eine der ersten Seiten. Scheinbar hatten die Magiesprößlinge gerade erst mit ihrem Studium an der Magierakademie begonnen.

„Selûne zum Gruße die Damen und Herren Magi. Mein Name ist Mia Narahla und ich werde in Zukunft Nachhilfestunden für die unteren Semester an der Magierakademie zu Fürstenborn anbieten. Es wäre sehr freundlich von euch, wenn ihr diese Stunde kleine Namenschilder an eure Roben anbringen könntet. Ich habe bereits dafür Heftschilder vorbereitet.“ erklärte Mia und gab neun blanko Namensschilder an die Lehrlinge vor sich aus. Jene nahmen sie entgegen, schrieben mal in deutlicher, mal etwas krakeliger Schrift ihren Namen auf und steckten die Schilder an ihre weiss-grünen Lehrlingsroben. Mia musste für einen Augenblick schmunzeln als der Raum durch das viele weiss, in welchem sich der Schein der Kerzen spiegelte, etwas zusätzlich erhellt wurde.  „Heute liegt die erste Stunde Nachhilfe in der Zauberkunde vor uns. Wie ich sehe haben sie sich diese Woche mit den einfachen Lehrlingszaubern befasst. Allgemein spricht man von jenen als Grad 0 Zauber.“ fuhr sie schliesslich fort und man hörte wie die Federn der jungen Menschen über das Pergament kratzten und wissbegierig jedes Wort der Maga notierten. Ein erneutes schmunzeln stahl sich auf ihre Lippen, als sie sich daran erinnerte wie sie einst ebenfalls auf einem solcher Stühle sass und jedes Wort des Dozenten wahrlich verschlang. „Wie ihr sicherlich bereits euren Büchern entnehmen konntet gibt es siebzehn Zauber in jenem Grad welche an dieser Akademie gelehrt werden. Zwei weitere lehrte man mich an meiner Akademie, jene fallen jedoch unter die Verbotene Schule der Nekromantie. Mein Lehrmeister lehrte sie und dennoch in der Theorie, sodass wir sie erkennen vermochten und wussten wie sie wirken wenn ein Magier der mit uns im Duell steht und jene Zauber anwendete. Jedoch sind sie in dem Fürstentum gänzlich verboten und mir wurde gesagt das jene Schule an unserer Akademie nicht gelehrt wird.“ sie hält für einen Moment in ihren Ausführungen inne. Fuhr dann aber nach einem Moment fort, als die Federn zur Ruhe kamen. „Kann mir jemand einen Zauber und dessen Wirkung der siebzehn nennen?“ erkundigte sie sich dann und blickte in die Gesichter Magi vor sich.

Die Lehrlinge blickten sich unsicher gegenseitig an, scheinbar wollten sich alle darum drücken ihr Wissen preis zu geben oder zu der Lücke in ihrem Wissen zu stehen. Mia wartete noch einen Augenblick ab. Ihre Augen wanderten von einem zum anderen, ehe jene dann auf einem jungen Magus stehen blieben. Er war hoch gewachsen, einer der Schönlinge könnte man meinen. Sie legte sacht den Kopf schief und lass den Namen auf dem Schild -Jolosin- stand in einer geschwungenen, fast weiblichen Schrift in grüner Tinte geschrieben. „Jolosin würdest du uns bitte ein Beispiel nennen?“ Jolosin entwicht leise etwas Luft aus dem Mund, man merkte das sein Körper sich anspannte. Die Augen des jungen Mannes blickten Mia nervös an, ehe er dann nickte. „Ich... ähm ich bin der Meinung das 'Nachricht' ein solcher Zauber ist?“ fragte er dann mehr als er es Aussagte. Mia lächelte ihm dabei aufmunternd an und nickte schliesslich zustimmend. „Richtig. Nachricht ist ein Grad 0 Zauber, kann mir jemand die dazugehörige Magieschule nennen?“ fragte sie erneut in die Runde. Dieses mal hob eine braunhaarige Maga zögerlich ihre Hand. Mia nickte ihr zu „Ja Farla?“ die Schülerin öffnete ihre Lippen doch zunächst schien sie ihre Stimme nicht so recht erheben zu können, es verstrich einen Moment ehe sie dann ihr Wissen kund tat. „Es handelt sich dabei um die Schule der Verwandlung.“ Mia neigte ihr Haupt zustimmend. „Wahrlich das ist richtig. Der Zauber Nachricht gehört der Schule der Verwandlung an, er ermöglicht dem Ausführenden Magier eine Botschaft an eine andere Person auf eine Distanz zu zu flüstern.“ führte sie dann tiefergehender aus. Erneut hörte man das kratzen der Federkiele über die Schriftrollen der einzelnen Lehrlinge. Ein jeder von ihnen blickte konzentriert auf das Pergament und lauschte den Worten der Maga.  

„Die Schule der Verwandlung hat auf diesem Grad insgesamt vier Zauber inne, unter ihnen wäre des Weiteren die Magier Hand, welcher einem ermöglicht fünf Fund Telekinesis freizusetzen und auf ein Ziel, einen Gegner zu werfen. Ausserdem ist noch der Zauber Verbesserung bekannt, er ermöglicht einem kleinere Reparaturen auszuführen an seiner Kleidung, seinem Gebäck oder gar Maschinen. Nun denn der letzte Zauber in dieser Reihe wäre das öffnen und schließen. Ich denke jener Zauber dürfte bekannt sein. Er ermöglicht einem zum Beispiel Türen zu öffnen.“ erklärt Mia und macht eine kleine Geste mit der Hand, woraufhin sich die Tür zu dem Vorlesungsraum öffnete, eine Geste später schloss sich die Tür wieder. „Es ist ein recht handlicher Zauber, welcher kleinere, leichte Dinge öffnen und schliessen kann.“ sie schmunzelt kurz „Ihr werdet ihn noch zu schätzen lernen wenn ihr später in eurem Büro sitzt, über den Büchern, jene studierend und jemand an eure Türe klopft.“ Zwei der Magi steckten ihre Köpfe zusammen und tuschelten leise, ein lachen folgte. Mia hob eine Braue. „Ich muss euch jedoch mahnen. Missbraucht die Fähigkeiten nicht, die Adepten sind in der Lage die Zauber zurück zu verfolgen. Jeder Zauber hat eine eigene Handschrift.“ erklärte sie, was zu Ernüchterung bei den beiden Lehrlingen führte.

Mia führte schliesslich die Stunde weiter, nach und nach ging sie die Schulen und die einzelnen Zauber durch. Die Lehrlinge schrieben es fleißig mit und schienen nach und nach Freude an dem Unterricht zu haben. Immer mehr trauten sich mehr zu, meldeten sich freiwillig und gaben ihre Gedanken preis. Manch einer lag falsch, doch halfen sich die Lehrlinge schliesslich gegenseitig. Mia war recht zufrieden, als sie die Nachhilfestunde dann mit einem kleinem Test beendete in welchem die Lehrlinge ihr eben gelerntes frei niederschreiben sollten. Es gab kein murren, sie nahmen ihr Pergament zur Hand und machten sich fleißig an die Arbeit. Nach einem viertel Stundenglas gaben sie ihre Pergamente ab und sagten Mia zu das sie die nächste Stunde wieder besuchen würden. Mia verabschiedete sich schließlich von ihnen und nahm die Pergamente zur Hand, legte sie sorgsam übereinander und machte sich auf dem Weg gen Humpen um jene Übungen zu korrigeren.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:26:44 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 29. Dezember 2010, 14:32:25 »

Dämonische Magie, eine Lolth Narbe und persönliche Bindungen

Während eines Gesprächs im vollen Humpen, kam eine Dame auf mich zu und schilderte mir ein magisches Problem welches sie besaß. Während ihrer Ausführungen zeigte sie mir eine Narbe an der Oberseite ihres Dekolletés. Jene Narbe besaß die Form einer Spinne und schien mit einem spitzen Gegenstand, vermutlich einem Dolch in die Haut der Dame eingebracht worden zu sein. Sie erläuterte das sie von jenen aus der Tiefe, den dunklen Elfen überfallen wurde. Eine Lolth Priesterin namens Sinraena habe ihr jene Wunde zugefügt. Eine weitere Drow, welche die Dame nur mit „Hexe“ betitelte habe jene Wunde verzaubert. Die Wunde schien nicht zu verheilen und würde man versuchen sich ihr anzunehmen, erhielte jene Person einen Schlag von einem schwarzmagischem Strahl. Des Weiteren berichtete sie, das sie bereits im Tempel gewesen wäre. Man habe sich dort der Narbe angenommen, sie schien auch im ersten Augenblick abgeheilt zu sein, doch nur wenige Augenblicke später erschien sie erneut auf ihrem Angestammten Platz.

Die Dame tat mir leid und auf der anderen Seite sah ich diesen Umstand als interessante Möglichkeit an meine Kräfte in dieser Welt zu testen, als auch eine Studie durchzuführen. Ich bat jene junge Dame am Abend in mein Zimmer, damit ich in Ruhe die Narbe untersuchen konnte. Mir gingen bereits einige Gedanken durch den Kopf, Gedanken um welche Art der Magie es sich wohl handeln mochte? Wie könne man sie wieder aufheben? Hatte die Dame schmerzen sobald der schwarzmagische Strahl ausgelöst werden würde? Warum wurde diese Wunder der Dame zugefügt und warum wollte man jene erhalten?

Am Abend begleitete jene Dame mich schließlich in mein Zimmer und ermöglichte mir ihre Narbe zu untersuchen. Zunächst habe ich sie auf ihre physischen Merkmale untersucht. Sie schien eine normale Narbe darzustellen, die Wundränder waren etwas erhaben von der anderen Haut und durch ein leichtes rot geziert. In dem Wissen das jene Narbe mich eventuell verletzten könnte wenn ich sie magisch Untersuche webte ich einen Schutz auf mich selbst. Zauberresistenz schien mir ein angebrachter Zauber zu sein. Hält jener doch die meiste Magie von der geschützten Person ab. In dem Wissen das mich der folgende Zauber sehr viel Kraft kosten würde und zu dem auch noch eine Linse eines Rubins begann ich mich zu konzentrieren und vorzubereiten. Ich erklärte dabei der Dame was mein weiteres vorgehen sein würde. Mit Hilfe eines Erkenntniszaubers war es mein Verlangen die Magie welche auf ihr lag zu erkennen und zu erahnen woher sie stammt. Jenes war mir auch gelungen, doch das Wissen welches sich mir offenbarte war gepaart mit einem unliebsamen Erlebnis. Über die Haut der Dame zogen sich lila, pulsierende Blitze welche sich scheinbar bündelten. In dem Gedanken das ich geschützt wurde wich ich jedoch nicht zurück und betrachtete das Schauspiel genau um möglicherweise daraus Erkenntnisse zu ziehen. Einen Augenblick später verspürte ich wie eine starke Kraft auf meinen Brustkorb drückte und jene mich zurück warf. Ich wurde unsanft gegen das Bett geschleudert. Ein dumpfer Schmerz breitete sich an meinem Hinterkopf aus und am Brustkorb das Gefühl als würde mir jemand die Luft nehmen.

Nach einem Augenblick des Sammelns lies ich meine Erkenntnisse verlauten und ich wusste bereits was jenes bedeuten würde. Die Magie welche sich mir offenbarte war sonderbar, es handelte sich um arkane Magie. Jene war jedoch nicht von dem Gewebe Mystras oder gar dem Schattengewebe gespeist. Nein, sie hatte eine deutliche dämonische Signatur in sich. Ein Umstand welcher meinen Gedanken das sich bei der Hexe nicht um eine Hexenmeisterin handelte, sondern um eine Hexe welche sich an einen Dämonen band nur untermalte. Der Zauber erinnerte mich des Weiteren stark an Nekormantie, aber auch ein Fluch kam in Frage. Ich erbat mir von jener Dame und ihrer Begleitung drei Tage um einen Weg zur Heilung zu finden. Jener Wunsch wurde mir gewährt.

Jedoch war mein Ziel nicht die Bibliothek der Akademie, ein Gefühl leitete mich auf einen anderen Weg. Den Weg zum Pass wo ich zuvor jene aus der Tiefe getroffen hatte. Auch dieses Mal sollte jene kleine Holzhütte einem Treffen dienen. Hasepfote wie sie sich selbst nannte, folgte meiner Nachricht und kam dieses mal unverletzt zu dem Orte. Etwas was meinen Gedanken erneut bestätigte, sie mochte jene Fähigkeit der Regeneration besitzen und ihren Körper in den letzten Tagen geheilt haben. Wir verfielen in ein Gespräch und ich schilderte ihr meinen Beweggrund für das Treffen. Sie schien so anders zu sein, als ich es aus den Berichten ihrer Opfer kannte. Mochte es List und Tücke sein? War es wohl in ihrem Sinn mich zu etwas zu bewegen? Warum ist anders zu mir als zu jenen anderen? Was steckt wohl hinter all dem? Ist es der Drang nach dem Wissen was sich in mir verbirgt? Meine Fähigkeiten? Ich kann es zu diesem Zeitpunkt nicht nennen, doch konnte ich sie davon überzeugen mir etwas von ihrem Blut zu überlassen um jenen Fluch, wie es sich in dem Gespräch herausstellte zu beenden. Ich nahm die Phiole an mich, in dem Wissen das dies nicht die letzte Begegnung sein würde, aber auch in dem Wissen jemanden helfen zu können.

Ich werde der Dame das Blut alsbald überreichen und somit den Fluch beenden.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:26:59 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 29. Dezember 2010, 14:33:34 »

Das zweite Tutorium Edelsteine, Halbedelsteine & Quarze

Mia war recht früh dran und bereitete das zweite Tutorium vor. Heute wollte sie sich mit dem Thema Edelsteine, Halb-Edelsteine, Quarze - Komponenten der Magie befassen und ihren Schülern detailliert über die Mineralien berichten. Fein säuberlich platzierte sie verschiedene Exemplare aus den unterschiedlichen Bereichen auf einem Tisch, stellte Schilder auf welche über den Stein informierten und legte schließlich auch die Tutorien begleitenden Schriften aus.  Die junge Maga freute sich auf die heutige Stunde, das Unterrichten bereitete ihr Freude und sie konnte sich vorstellen einst selbst richtige Vorlesungen zu halten und die Stelle einer Gelehrten an der Akademie zu besetzten. Mit Freude nahm die junge Frau auf, wie sich der Raum füllte. Zu ihrem erstaunen waren es dieses Mal wesentlich mehr Lehrlinge welche an den Tischen Platz nahmen.  Auch dieses Mal waren bekannte Gesichter unter ihnen, etwas verwundert und sehr erfreut nahm sie wahr das auch Magister Merkulir sich in dem Tutorium einfand. Wie er angab wollte er jener Stunde beiwohnen um zu sehen wie sie sich machen würde, aber auch um anschließend etwas mit ihr zu besprechen. Die junge Maga Wüstensturm fiel Mia ebenfalls ins Auge und sie begrüßte die junge Frau, für welche diese Stunde speziell ganz interessant zu werden versprach. Neben ihr kauerte sich ein kleiner Gnom, mit rotem Haar. Mia hatte ihn schon einmal zuvor gesehen, er war jener welcher dem Neuankömmling half. Sie kannte bis jetzt seinen Namen nicht und sein Verhalten war besonders eingeschüchtert, unsicher. Sie vermochte dies nicht zu verstehen, sie konnte es nicht nachvollziehen das jener kleine Kerl , welcher über so viel Wissen verfügte solche Angst hatte. Sie bewunderte ihn wahrlich für sein Wissen in der Heilung. Jedoch war nun nicht der rechte Augenblick über derlei nachzusinnen, vor ihr lag ihre zweite Stunde und sie würde jeden Augenblick beginnen. Die letzten hatten ihren Platz eingenommen und so schloss Mia mit einem kleinen Zauber die Tür, ehe sie dann ihre Stimme erhob und die Damen und Herren begrüßte. Zunächst berichtete sie von den unterschiedlichen Arten der Mineralischen Zauberkomponenten, wie man ihren Wert, ihre Härte und ihre Reinheit bestimmte. Ruhig ging sind dann auf die einzelnen Fragen der Schüler ein, mit einem schmunzeln auf den Lippen stand sie schließlich auch dem Gnom Rede und Antwort. Jener schien besonderes Interesse an den Kristallen zu haben und ihrer Entstehung. Mia musste einen Augenblick nachsinnen ehe sie ihm alles genau berichten vermochte. Jene Zeit in welcher sie sich mit Kristallen befasste lag nun schon eine sehr große Weile hinter ihr, es mochten sieben oder gar acht Jahre gewesen sein. Doch wie es schien vermochte sie ihm alles zu beider Zufriedenheit zu erklären. Die Zeit verging wie im Fluge, gerade sprachen sie noch über die Laugen, als der Sand der Uhr seines letzten Korn hinab rieseln lies und die Stunde beendete. Mia beendete mit einem Ausblick auf die kommende Stunde ihr Tutorium und die ersten Lehrlinge packten ihre Sachen und nahmen sich ein Pergament mit, ehe sie den Raum verlassen haben. Die junge Maga hingegen widmete sich dem Gnom, welcher sie bat einen Edelstein für sie zu analysieren. Es handelte sich dabei um ein schönes Stück, blau mit funkelnden, kleinen Einschlüssen. Sie lächelte und nahm sich die Zeit ihn aufzuklären welcher Art er sein konnte. Ohne weiteren Test kamen wohl mehrere in Frage. Darunter war unter anderem der Sodalith oder der Türkis. Als der Gnom sichtlich zufrieden war, beendete sie das Tutorium gänzlich und freute sich auf die kommende Stunde.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:27:15 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 29. Dezember 2010, 14:34:52 »

Das Leben auf dem Lande, ein persönliches Experiment

Einleitung

In dem letztem Zehntag habe ich mich damit befasst das Leben eines Schweinebauerns zu betrachten und  es selbst zu erleben. Hintergrund dieses Experimentes was es, einmal das gewöhnliche Leben am eigen Leibe zu erfahren, um einen kleinen Einblick zu erhalten und das Volk besser verstehen zu können. Ich verbrachte den Zehntag in der Familie Güllinger und wurde wie ein Teil der Familie betrachtet und behandelt. Dies bedeutete jedoch auch das ich ebenso die Rechte und Pflichten in der Familie besass. Es wurde wie gewünscht keine Rücksicht darauf genommen das ich ursprünglich eine Maga bin und nichts von der Viehzucht, dem bestellen eines Feldes, der Landwirtschaft verstehe.

Der erste Tag

Mein erster Tag begann damit in der Frühe zum vierten Stundenglas aufzustehen. Gemeinsam mit der Familie wurde die Brotzeit zu sich genommen, ehe man sich dann auf den Weg zu seiner Arbeit machte. Herr Güllinger wies mich zunächst in die Schweinezucht ein und erklärte mir die Grundlegenden und Wissenswerten Informationen sowie Aspekte.

Auslauf und Abwechslung

Hausschweine haben, wie Wildschweine, einen großen Bewegungsdrang, sind reinlich und sehr neugierig. Eingestreutes Stroh können die Ferkel als Spielzeug und Muttersauen zum Nestbau und Wühlen nutzen. Liege- und Kotplätze sind in den Ställen getrennt. Spaltenböden dürfen nur im Kotbereich eingesetzt werden. Schweinen steht ein großzügiger Auslauf zu, in dem sie Regen, Sonne, Wind und Gerüche wahrnehmen können. Manche Bauern halten ihre Sauen und Mastschweine ganzjährig auf der Weide und bieten zum Schutz vor Kälte und Regen sowie für die Zeit des Abferkelns Hütten an. Dort können die Schweine auch ihren Wühltrieb ausleben. Schmerzende Krampen im Rüssel der Tiere oder eingezogene Nasenringe, die ein zu starkes Wühlen verhindern sollen, sind auf dem Land verboten.

Futter und Tiergesundheit

Schweine bekommen täglich ballaststoffreiches „Raufutter“ wie Stroh, Heu oder frisches Gras, das für das Sättigungsgefühl sorgt. Zusätzlich erhalten sie Kraftfutter aus Getreideschrot und eiweißreichen Leguminosen wie Erbsen, Bohnen und Lupinen. Säugende Muttersauen und Ferkel benötigen eine spezielle Eiweißzusammensetzung.
 
Krankheitsversorgung und Zucht

Kranke Tiere behandeln sie mit pflanzlichen Heilmitteln und Homöopathie. Nur einem schwer erkrankten Tier lassen sie durch ihren Tierarzt auch herkömmliche Medikamente verabreichen, damit es nicht unnötig leidet. Zur Arbeitserleichterung ist es notwendig, die Sauen im selben Zeitraum vom Eber decken bzw. besamen zu lassen. Dadurch bekommen die Sauen nach knapp vier Monaten gleichzeitig ihre Ferkel. Die hierzu notwendige Brunstsynchronisation wird nicht wie sonst üblich mit Hormonen, sondern durch zeitgleiches Absetzen der Ferkel von der Mutter und Gruppenhaltung der Sauen erzielt. Mindestens 40 Tage lang säugen Bioland-Sauen ihre Ferkel. Erst nach sechs bis acht Wochen kommen die Kleinen kommen in eigene Aufzuchtställe.

-fortsetzung folgt-
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:27:32 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 29. Dezember 2010, 14:35:26 »

Das knochige Konstrukt

Seldaria 30. Traumsand im 6. Regierungsjahr 1382

Das knochige Konstrukt

Bericht einer magischen Untersuchung

Vor wenigen Tagen trat ein junger Gnom an mich heran mit der Bitte, dass ich ein Konstrukt für ihn untersuche. Dabei handelte es sich um ein Konstrukt in Spinnenform. Es war gänzlich aus gebleichten Knochen gefertigt. Den Körper bildete scheinbar der Kopf eines Goblins. Lediglich das Mundwerkzeug der Spinne war sonderbar, es war aus reinem Metall gefertigt. Es schien sehr scharf zu sein. Das Konstrukt war beschädigt, es schien mehrere Tritte erlitten zu haben welche ihren Tribut gefordert haben. Drei der acht Spinnenbeine fehlten. Die weiteren Spinnenbeine, als auch das Mundwerkzeug bewegte sich ab und an ein wenig. Jedoch nur sehr träge.

Ich nahm mich dieser Aufgabe an und nahm das Konstrukt entgegen. In einem Labor setzte ich die Kreatur auf einem magischen Siegel ab, welches ich mit einem Schutzzauber meinerseits noch verstärkte, in dem Wunsch dass jenes Wesen nicht aus dem Kreis gelangen möge. Ebenfalls wurde ein Zauber zum Schutz vor dem herausdringen von Magie oder anderem Schädlichen gewirkt.  Nachdem alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen waren begann ich mit der Untersuchung.

Zunächst interessierte mich um welches Gift es sich handelte, welches die Kreatur bei dem Angriff auf die Dame, durch das Mundwerkzeug absonderte. Mit Hilfe des Zaubers „Gift erkennen“ war es mir möglich herauszufinden, dass es sich bei dem Gift um ein natürliches Gift handelte. Es scheint von einer großen Spinne aus dem Unterreich zu stammen.

Ebenso war es interessant zu erfahren ob das Konstrukt von einer magsichen Aura umgeben und welcher Art jene war. Lag wohlmöglich ein Zauber auf ihr, stellte sich mir die Frage. Mit Hilfe eines weiteren Zaubers, welcher mich „Magie erkennen“ lies offenbarte sich mir das das Konstrukt von einer negativen Aura umgeben war, eine nekromantsiche Aura. Ein Zauber lag ebenfalls auf dem Konstrukt. Er schien zu einem früheren Zeitpunkt wesentlich stärker gewesen zu sein. Er verlor aber an Wirkung und Kraft. Was darauf schließen lässt das keine Energiequelle in jenes Wesen implementiert wurde, welche es mit Energie speiste. Was mich jedoch stutzen lies war das die Struktur, die Signatur des Zaubers keine arkane war, sondern eine klerikale. Somit lag auf dem Wesen keine Verzauberung, viel mehr wurde es durch göttliche Magie in das Leben gerufen.

Um sicher zu gehen um welchem Zauber es sich handelte und ob sich gar noch etwas Gift in dem Wesen befand, wirkte ich den Zauber „Identifizieren“ Glücklicherweise kann ich berichten das sich kein Gift mehr in der Spinne befindet. Was mich jedoch erneut stutzen lies, ist der Umstand das kein Zauber auf dem Konstrukt liegt. Es wurde nicht einen solchen erschaffen. Es handelte sich viel mehr um eine Arbart des „tote beleben“ Zaubers der Kleriker. Jedenfalls schien der Zauber daran zu erinnern. Jener wurde nicht in seiner reinen Form gewirkt, sondern von dem Wirker verändert.

Anschließend wurde ich neugierig und wollte die Erkenntnis erringen welcher Kleriker sich derlei zuwenden würde und auf welche Art das Konstrukt genau ins Leben gerufen wurde. Ich wirkte einen Zauber der mich die Legende der Kreatur erlernen lies. Eine Vision offenbarte sich vor meinem geistigen Auge und ich wurde in die Geschichte der Kreatur einbezogen. Zunächst war alles recht wirr und unübersichtlich, doch dann ergab es nach und nach einen Sinn. Das Konstrukt wurde aus Teilen eines Nagers, einer Spinne und eines Goblins konstruiert. Alle drei Kreaturen wurden von dem Erschaffer des Konstrukts zuvor erlegt, auf jeweils unterschiedlicher Art und Weise. Der Nager lief in eine Falle, die Spinne fand an einer Wand durch zerquetscht ihr Ende und der Goblin wurde von einem Untoten Skelett erschlagen. Der Ort an welchem das Konstrukt erschaffen wurde scheint eine Höhle zu sein, in welcher es sehr düster, finster ist. In ihr befinden sich Häuser. Von den Bildern her möchte ich annehmen, dass es sich dabei um Dunkelbrunn handelte. Ich war bisher nicht an jenem Ort, doch von den Erzählungen scheint es jenem Ort aus der Vision sehr zu ähneln. Kurz darauf folgte Gemurmel, ich habe nur wenige Worte richtig verstanden, doch handelte es sich dabei um einen Mann. Er befahl dem Konstrukt sich zu erheben. Der Mann welcher sich mir offenbarte war ca. zwischen 1,80m und 1,90m groß. Er hatte breite Schultern, trug eine dunkle, schwarze Robe mit Applikationen. Er trug ebenfalls eine Kapuze und sein Gesicht war von einer Maske verborgen. Die Maske war weiß und erinnerte an einen Totenkopf. Anschließend folgte eine rasche Abfolge von Bildern wie sich die Kreatur über die Landstraße, durch den Wald zur Bucht bewegte. Sie traf dabei auf den Gnom, eine mir unbekannte Menschen Frau und zwei aus der Tiefe, zwei Drow. Sie war dabei auf ihrer Jagd, wie ihr meister es ihr befohlen hatte „Jage Menschen, bringe mir Schädel“ waren seine Worte.

Diese Kreatur ist wahrlich ein Interessantes, wenngleich auch gefährliches Konstrukt. Ich rate dazu es weiterhin unter Verschluss zu halten für mögliche weitere Forschungen oder gar Lehrmöglichkeiten an der Magierakademie. Alternativ wäre es sinnvoll den Lebenshaus aus dem Konstrukt zu bannen und die Gefahr damit endgültig abzuwenden, welche von jenem ausgeht.

Mia Narahla
Lehrling an der Magierakademie zu Fürstenborn, Seldaria
Maga der Magierakademie Etrochul zu Tiefwasser, Faerûn

« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:27:47 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 29. Dezember 2010, 14:36:42 »

Das 3. Tutorium - Die Erkenntnismagie

Nachdem die ersten beiden Tutorien so gut verlaufen waren hoffte Mia das auch das heutige ebenso gut ausgehen mag. Doch eigentlich konnte nichts schief gehen, immerhin war heute die Erkenntnismagie das Thema, ein Bereich in dem sie sich fabelhaft auskannte. Ein Thema welches ihr in Fleisch und Blut lag. Im Gegensatz zu den beiden ersten Tutorien war sie heute jedoch spät dran, das Wetter wurde schlechter und so schlitterte sie langsam vom Humpen aus gen Magierakademie. Eng schlang sie sie sich den Mantel um ihr Leib, um sich zu wärmen. Als zu dem Schnee schließlich auch ein Wind einsetzte eilte die junge Magierin die Stufen hinauf und wenige Augenblicke später durch die Schützende Tür der Magierakademie. Dort angekommen schüttelte sie sich den Schnee vom Leib und machte sich auf den Weg in den Vorlesungsraum wo sie heute ihr Tutorium abhalten würde.

Dort angekommen erblickte sie bereits einige der Lehrlinge, welche ungeduldig warteten. Es schien als sogen sie den Unterricht bei ihr in sich auf. Mia musste bei dem Gedanken schmunzeln. Ihr war es einst ähnlich gegangen, Kollegen, Lehrlinge wie man selbst einer war erklärten meist durchaus wesentlich verständlicher als Magier welche schon viele Sommer erlebt hatten. Ihre Erfahrung nahm ihnen meist das Geschick auf die jungen Geister einzugehen, die Obacht das manches nicht bekannt sein mochte. Mia legte schließlich ihre Tasche und ihren Mantel ab, blickte noch einmal durch den Raum und begann sich vorzubereiten. Einige Male öffnete sich erneut die Türe, der eine oder andere Schritt herein. Darunter waren erneut der Gnom, dessen Namen Mia noch immer nicht kannte. Dabei hatte sie ihn nun schon oftmals getroffen, es war irgendwie verrückt und Mia überleget ob sie ihn nicht einfach einmal fragen sollte. Er betrat den Raum erneut an der Seite von Kimberly Wüstensturm. Wie in den letzten Tutorien nahm sie an dem altbekannten Platz platz. Während der Gnom sich erneut an die Wand, auf den Boden kauerte neben der Tür. Es war verrückt. Wenige Momente später folgte Elor Ru'ethil, der Elf war Mia gut bekannt und sie freute sich das er an ihrem Tutorium teilnehmen würde. Doch da öffnete sich die Tür erneut und Sinpharlor betrat den Raum. Mia war überrascht, aber noch mehr erfreut den Elben zu sehen. Sie mochte ihn und sie fühlte sich in seiner Gegenwart sehr wohl. Es beruhigte sie das er da war.

Wenige Augenblicke später blickte sie durch die Runde und erhob erneut die Stimme um die anwesenden zu begrüßen. Mia begann die Grundzüge der Erkenntnismagie zu erörtern. Erklärte das jene Magieschule darauf ausgerichtet war Erkenntnisse zu sammeln und einen dazu zu befähigen jene leichter zu erlangen. Sie Erkenntnismagie verhalf einem zum Beispiel dazu schneller lesen zu können in dem sie die Auffassungsgabe der Person erhöhte. Sie erwähnte aber auch das Hellsehen, welches einem ermöglichte in die Zukunft zu blicken. Beide Zauber regten eine große Diskussion an. Besonders als Mia erwähnte das Zauber wie Dunkelsicht nicht zu der Erkenntnismagie gehörte. Scheinbar stieß jener Umstand auf Unverständnis und so suchte Mia nach den richtigen Worten. Schließlich erklärte sie das Dunkelsicht die physischen Merkmale des Auges verbessert, die Hellsicht hingegen ermöglicht einem eine Vision vor dem geistigen Auge. Ähnlich würde es sich auch bei dem anderen Zauber verhalten, er erhöht nicht die Sehkraft des Auges oder die Geschwindigkeit des Lesens. Jene Erklärung schien greifbarer für die Lehrlinge zu sein und jene nickten zufrieden. Gerade als Mia fortfahren wollte, war die Unterrichtsstunde jedoch wieder vergangen. Jedes mal war sie wahrlich überrascht, die Gespräche mit den Lehrlingen war so interessant das sie gar nicht mitbekam wie schnell die Stunde verging. Jedoch so sollte es sein, man sollte Freude am lernen haben.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:28:02 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 29. Dezember 2010, 14:37:11 »

Das Reflektorium und dessen Geheimnisse

Viele Stunden verbrachte ich im Reflektorium, betrachtete die Spiegel und lies mich von dem erlebten leiten. Gar wundersame Dinge offenbarten sich, je nachdem in welchen der Spiegel ich blickte schien es etwas anderes zu sein. Blickte ich in den ersten schien nach einigen Sekunden des Betrachtens meines Abbildes, das Spiegelbild zu verschwimmen und es offenbarte sich mir das das Bild eines Drachenkopfes, welcher sein Maul aufriss und drohte nach mir zu schnappen. Das Maul wirkte sehr real, ich wich gar von dem Spiegel zurück. Erst nachdem ich den Spiegel mehrmals betrachtete ließ dieser Anblick mich nicht mehr zurück weichen. Doch was sehr interessant war, war der Umstand dass vom Mal zu Mal der Kopf des Drachens größer, voluminöser, boshafter und gefährlicher wirkte. Hätte  ich nicht gewusst dass jener mir nichts anhaben mochte, hätte das Bild mir Frucht durch Mark und Bein getrieben und einen kalten Schauer über meinen Rücken laufen lassen. Doch die folgenden Spiegel waren nicht minder Effektvoll. Trat man zu dem nächstem schien es sich zunächst zu ähneln nach einigen Sekunden der Betrachtung verschwamm das eigene Antlitz und ein anderes, fremdes Bild nahm den Platz ein, dieses Mal zeigte es eine wirre Anordnung von  sich windenden, schimmernden Wellen. Es schien einen in eine Art Trance zu begeben, so man sich dem Bild weiter hingab. Jene wurde erst unterbrochen sofern der Zyklus der Wellenbewegungen abriss. Umso länger man jenes Bild betrachtete so unwohler wurde mir, ein schlechtes Gefühl bahnte sich in mir auf und die Kehle schnürte sich einem zusammen. Der dritte Spiegel hingegen bat mir ein recht sonderliches Bild. Eine unbekleidete Frau offenbarte sich mir, welche versuchte mich zu sich zu locken. Es schien als würde sie sich jedes Mal ein Stück weiter drehen und mich weiter heran wirken. Ein Bild welches mich doch mehr als sehr irritierte. Der letzte Spiegel hingegen offenbarte das Bild eines trüben Nebels. Betrachtete man diesen länger, mochte man darin geisterhafte Gesichter erblicken, welche Stumm aufschrien und wieder vom Nebel verschluckt wurden. Immer wieder tauchten sie aus dem Nichts auf und schienen meinen Namen zu rufen, schienen um Hilfe zu flehen. Ein Gefühl von Ohnmacht entstand, ein Gefühl von Hilflosigkeit. Die Frage welche mich schon lange beschäftigte, fast plagte was es mit jenen Spiegeln auf sich hatte wurde immer lauter und verlangte nach einer Antwort. Ich suchte an den Spiegeln nach Plaketten, Hinweisen welche auf den Grund des Bestehens dieser hinwies. Doch ich fand nichts. Es waren lediglich diese Spiegel, in einem großen leeren Raum, abgesperrt von einem Metallgatter. Aber warum hatte man derlei in einer Magierakademie? Es musste sich doch ein Sinn dahinter verbergen. Verbarg sich nicht hinter allem in der Akademie ein höherer Sinn? Eines abends als ich erneut von einem der Spiegel stand und darüber sinnierte, trat  ein Magister neben mich. Er erklärte mir dass man jene Spiegel nutzte um Illusionen in ihnen zu manifestieren. Sie dienten der Lehre und den Versuchen der Lehrlinge sich in der Kunst der Illusionen zu steigern. Ein Gedanke welcher naheliegt und sich mir früher hätte offenbaren sollen. Ein Gedanke welcher so banal klang, vor allem in einer Magierakademie, ein einfacher Gedanke.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:28:16 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 29. Dezember 2010, 15:08:09 »

Das erste Treffen mit den Lichtrichtern

Die Lichtrichter sind ein Zusammenschluss von Personen aller Stände und Rassen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, alles was mit Magie zu tun hat, zu untersuchen. Artefakte, Rituale, magische Orte oder Phänomene fallen in ihren Interessenbereich. Eine Beschreibung einer Gruppierung welche meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Jemand befasste sich so wie ich mit den Geheimnissen der Objekte und Geschehnissen, versuchte Erkenntnisse darüber zu erlangen und wenn möglich jenes Problem zu lösen. Es schien gar zu perfekt zu sein. Ich war neugierig was sich dahinter wohl verbergen mochte. Mit der Zeit fand ich immer mehr über jene Gruppierung heraus, wo sich ihr Sitz befand, welche Personen u.a. Mitglieder waren und auch hin und wieder eine kleine Gesichte über Erfolgreich beendete Aufgaben der Lichtrichter.

Wie sich herausstellte war Fräulein Dämmerlicht eine der Gründerinnen der Vereinigung, Herr Fraser welcher mir bisher als Gardist und Förster bekannt war bildete einen weiteren Teil und Fräulein Del’aila. Wenn man jene genau betrachtete waren es Personen aus den verschiedensten Bereichen, welche dann jedoch wieder sehr harmonisch ineinander übergingen. Später sollte sich noch herausstellen das Quilene ebenfalls ein Teil der Gruppierung war, welche das zweite Gründungsmitglied stellte.  Fräulein Beauchamp eine Geisterschamanin war die fünfte im Bunde.

Während eines Duells des Hammerhütter Turniers  lernte ich Fräulein Dämmerlicht kennen. Sie berichtete mir etwas über die Lichtrichter und nannte mir jenen Tag im Zehntag an welchem sie sich gemeinsam trafen um einem der Mysterien nachzugehen. Schließlich lud sie mich zu dem nächsten Treffen ein. Jener Tag war heute. Gespannt was mich an diesem Abend erwarten würde, machte ich mich auf den Weg in den Hafen. Verwundert blickte ich auf das heruntergekommene Wohnhaus und versicherte mich in meinen Notizen ob ich die rechte Adresse angelangt hatte. Doch es war kein Irrtum.  Mit etwas Unbehagen betrat ich schließlich das alte Haus, ein knarzen ertönte und eine der Dielen gab unter meinem leichtem Gewicht etwas nach. Rasch setzte ich mein Weg durch den Flur des Hauses fort und suchte schließlich die Tür mit dem Namensschild „Dämmerlicht“ auf. Dort angekommen klopfte ich zweimal an die Türe.

Für mich schien es als würden einige Momente vergehen, in Wahrheit waren es sicherlich nur wenige Augenblicke bis sich die Türe öffnete und Fräulein Dämmerlicht mich herzlich begrüßte.  Etwas Erleichterung machte sich in mir breit. Dankend folgte ich ihrer Einladung die Wohnung zu betreten und mich zu setzen. Für einen kurzen Augenblick streiften meine Augen die stillvoll eingerichtete Diele, welche zugleich das Wohnzimmer darstelle. Dies war auch der Moment als ich das erste Mal auf Fräulein Beauchamp traf. Wir machten einander bekannt und kurz darauf folgte ein angenehmes Gespräch. Wir tauschten uns über meine Interessen in der Magie aus und ihren welchen sie mit den Lichtrichtern verfolgten. Hin und wieder irritierte mich jedoch ein Blick auf eine Türe hinter mir. Ein Grund warum es mich nicht überraschte das jene sich wenige Momente später öffnete und jemand heraus trat. Es handelte sich dabei um Quilene, jene Freundin von Na’riel welche ich an den wundersamen Hügeln getroffen hatte und ihr in meinem magischen Haus unterschlupf gewährte.

Nach einer kurzer Begrüßung und dem Aufklären das man lediglich sicher gehen wolle, das ich Quilene nicht feindlich gegenüberstehen würde oder gar ihr etwas anhaben, bezügliches des Umstandes das sie eine aus dem Volker aus der Tiefe war, setzten wir das Gespräch über die magische Präsenz fort. Ich berichtete von meinen beiden aufeinandertreffen mit jener „Gestalt“. Quilene untermalte meine Ereignissen mit ihren, sie gab an das sie ebenfalls eine solche „Gestalt“ begegnet sei und das sie jene nicht mit Magie bekämpfen vermochte. Fräulein Dämmerlicht und Fräulein Beauchamp berichteten weitergehend das es sich bei der „Gestalt“ wohl um einen „Geisterfresser“ handeln würde.   Er verleibte sich jene Geister ein, welche für einen Augenblick sichtbar wurden, ehe sie dann verloschen und alle Erinnerungen an sie mit ihnen vergingen. Sie haben ihn beschworen oder vielmehr suchte er jene auf. Er bat Fräulein Dämmerlicht an, an seiner Seite Seldaria zu unterwerfen. Jene lehnte jedoch ab und der „Geisterfresser“ zog von dannen. Jedoch war er nun frei und vermochte zu Schalten und zu walten wie es ihm beliebt. Gemeinsam überlegten wir, wir ihm Herr werden könnten. Jeder war der Meinung das man sich klerikalen Beistand zur Seite ziehen solle. Ich gab an das ich einige Zauber nachschlagen würde mit welchem man wohlmöglich mehr über das Wesen erfahren vermochte.

Nach einigen Stunden ging der Abend schließlich zu Ende. Ich war überrascht soviele Gleichgesinnte kennengelernt zu haben und fühlte mich in jener Gruppierung wohl. Gern würde ich auch am nächstem Treffen teilnehmen und mich wohlmöglichen ihnen anschließen… doch bis zur jenen Entscheidung vermag noch einige Zeit vergehen.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:28:30 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 29. Dezember 2010, 15:08:28 »

Die Erweckung der Wächtergolems

Die Zeit schreibt heute den  12. Winterrauh im 6. Regierungsjahr, ein Tag welchem ich freudig entgegen geblickt habe. Magister Merkulir bat mich bei der Erweckung der beiden Wächtergolems für Fürstenborn und Hammerhütte teilzuhaben und die Säule mit der benötigten Energie zu speisen. Ein Ereignis welches ich mir nicht entgehen lassen wollte und welches mir eine Ehre war beizuwohnen. Die Golems waren aus der Hand des Morndintelor Axtmeister aus Eisen geschaffen wurden um dem Schutz des Dorfes und der Stadt zu dienen. Beide Orte hatten in der Gesichte viele Schicksalsschläge erleben müssen.  Hoffen wir und beten wir das sich das Schicksal beider Orte mit der Erweckung der Golems zum positiven verändern wird und jene ihre Aufgabe für welche sie geschaffen wurden zuverlässig erfüllen werden.  Der Ritus verlief verheißungsvoll. In der Mitte des Raumes waren die beiden Golems aufgerichtet, verbunden mit einer Säule auf welcher die Runen des Zaubers geschrieben waren. Ein jeder hatte seinen Platz begonnen mit Kimberly Wüstenstürm welche im Westen stand, gefolgt von Del’aila welche im Nord-Westen ihren Platz bezog, im  Nord-Osten befand sich Lanar Merkulir und den Abschluss im Osten bildete ich. Ein jeder von uns begann sich zu konzentrieren und Mithilfe seines Fokus seine Energien und Kräfte zu bündeln. Nach und nach manifestierten sich jene in knisternden, hell leuchtenden Blitzen. Wir gaben die Energien frei, leiteten sie auf die Säule und speisten sie mit der nötigen Kraft. Eine Rune nach der anderen erleuchtete, bis schließlich am oberen Ende die letzte Rune im hellen, fast gleißendem Licht erstrahlte. Es war vollbracht der Ritus war abgeschlossen. Nur wenige Momente später erklang die metallene, mechanische Stimme der Golems und lieferten den Zuschauern und anwesenden Magiern den Statusbericht. Ich war etwas geschlaucht, doch war ich auch Glücklich über den Umstand dass alles wie vorgesehen eingetreten war. Zuvor plagten mich Fragen wie „Was wäre wenn die Golem einen Fehler besaßen und eventuell gegen Personen im Raum agieren würden?“ oder „Was wäre wenn jemand den Ritus unterbrechen würde? Hätte dies Auswirkungen auf die Golems?“ Doch dies ist nur ein kleiner Auszug jener Fragen welche in meinem Kopf herum geisterten. Zum Glück waren all diese Gedanken  unerfüllt geblieben. Die ersten Tests werden vorgenommen und bald können die Golems ihrer Bestimmung zugeführt werden. Ein Tag welcher in die Geschichte des Landes einziehen möge, als gute Zusammenabreit des Handwerks und der Magie, der Baronie und der Stadt, der Menschen, Halbelfen und Zwerge. Ich bin froh ein Teil davon gewesen zu sein.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:28:41 von Cupimis » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 29. Dezember 2010, 15:08:44 »

Die Metall Rune – Die Untersuchung Teil 1

Vor wenigen Tagen erhielt ich von Herrn von Hohenfels eine magische Rune. Sie war aus Metall, glatt und warm. Ihre Form erinnerte an ein t an dessen Ende ein s seinen Platz fand. Eine düstere Aura verströmte jene, welche einem durch Mark und Bein kroch. Gemeinsam mit Del’aila habe ich heute die Rune untersucht. Interessant waren die Ergebnisse welche sich uns offenbarten. Jene Aura welche auf der Rune liegt ist weder göttlicher noch arkaner Natur. Sie scheint einfach zu bestehen und zu der Rune zu gehören, sie verströmt übles, verderben, Lebens negierendes.   Jedoch nicht allein die Aura bereitet uns Unbehagen, nein auch jene Zauber welche in  die Rune gewoben sind stellen uns vor ein Rätsel. Auf der Rune liegen drei Zauber, drei verschiedener Magieschulen. Ein Zauber der Nekromantie, ein Zauber der Erkenntnismagie und ein weiterer Zauber der Verzauberung. Uns stellte sich die Frage mit welchem Zweck jene drei Zauber vereint wurden und auf eine Rune gewoben welche an der Stirn eines Wildscheinweines prangerte. Mit gemeinsamen Kräften sprachen wir den Zauber Vision aus um eine Antwort auf die Frage zu erlangen. Eine Version trat vor mein inneres Auge welche mir seltsame Bilder zeigte, doch schließlich die gewünschten Informationen und Kenntnisse offenbarte. Das Wildschwein diente dem Erkenntnismagier als Sensor und so wurde der Erkenntniszauber genutzt um den Meister sehen zu lassen was die Kreatur sah welche die Rune trug. Der Verwandlungszauber hingegen ermächtigte die Kreatur dazu Gift mit einem Biss injizieren konnte. Der nerkomantische Zauber hingegen diente dazu um die Kreatur fortlaufend wiederzubeleben. Ein wahrlich erschauernder Gedanke. Die Rune gleicht einer Art Antrieb für ein Wesen welches auf Geheiß eines anderen agierte, töten vermochte und spionieren.  Für mich stellte sich die Frage ob jene Kreatur, jene Rune etwas mit dem Knochen Konstrukt vor wenigen Zehntagen verwoben war. Schien es doch als sei die Rune in Kombination mit dem Keiler eine verbesserte Version jener Knochenspinne.  Viele Fragen stellten sich uns, doch waren wir schwach durch den Zauber und vermochten nur noch einen zu wirken, ehe wir uns ausruhen mussten. Wir einigten uns dass jene Frage der Herkunft der Rune eine der wichtigen war, eine welche eine Antwort finden sollte. Erneut vereinten wir unsere Kräfte, ließen unsere Energien sich verweben und sprachen erneut den Zauber auf.  Auch dieses Mal erblickte ich eine Vision vor meinem inneren Auge, dieses Mal begann alles mit einer Gestalt. Eine Gestalt welche mir bekannt war. Es war der Vorbote welchen ich nur vor wenigen Tagen mit den Lichtrichtern am Plateausee antraf. Jener vermummte Herr welcher Seldaria erobern und unterwerfen will.  Gefolgt war das Bild von dunkler leere, eine Ebene welche so schwarz wie die Nacht war. Furcht durchströmte meinen Körper, ein kalter Schauer lief mir über den Rücken.  Ich vermag es nicht zu begründen doch etwas weckte in mir das Gefühl das jener Ort, der Ursprung der Rune in Seldaria liegt. Ein weiterer Punkt welche mich beunruhigt ist der Umstand, dass jenes Konchen Konstrukt und diese Rune nicht von einem Wirker sind. Deutet dies daraufhin das wir es nicht nur mit einem Wesen zu tun haben welches Unheil über Seldaria zu bringen verlangt. Doch nun gilt es zunächst die erlangten Informationen mit den anderen zu teilen und in kürze weitere Untersuchungen an der Rune vorzunehmen.


« Letzte Änderung: 30. Dezember 2010, 12:29:10 von Cupimis » Gespeichert

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