Das Weltentor
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Autor Thema: Magie, Magieklassen, und anderes  (Gelesen 3439 mal)
Quilene
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Rise from oblivion - Initiate the grand corrosion


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« am: 03. Februar 2011, 15:50:13 »

Guten Tag. Da ich immer wieder angeschrieben werde von Leuten, wie das mit der Magie denn nun ist, wie dies und jenes genau funktioniert, und warum dies denn so und nicht so ist, habe ich ent5schlossen, als mein Internet, mein Telefon, mein Fernsehen, und so ungefähr alles weg war (man, ich war froh, dass Heizung und Strom noch funktioniert hat^^), diesen kleinen Leitfaden zu schreiben. Es soll sich hierdurch keiner genötigt fühlen, es exakt genau so zu handhaben, wir haben ein freies Setting, und ein jeder spielt sowieso, wie es ihm oder ihr am besten passt. Es soll vielmehr eine Hilfe darstellen, um das schwierige Thema Magie zu "erklären". Wobei erklären das falsche Wort ist, denn Magie ist und bleibt natürlich eine mystische Komponente des Rollenspiels, die uns etwas fern bleibt, denn... Überraschung! Es ist Magie. Zwinkernd

In diesem Text werde ich auf die verschiedenen Arten der Magie eingehen, die einzelnen Klassen Beleuchten sozusagen. Ich werde beginnen mit den Klassen von DnD, was naheliegt, da NWN2 darauf aufbaut. Danach werde ich schließlich zu den anderen Welten gehen, die mir bekannt sind, die Arten der Magie beleuchten, und versuchen Vorschläge zu geben, welche Klassen dazu am besten passen. Ich würde darum bitten, eine Diskussion, falls es nötig wird, nicht in diesem Thread zu führen, sondern extern, in einem anderen Thread.  Wenn der ganze Text fertig ist, werde ich ihn natürlich auch in unsere Wiki stellen. So... aber nun genug Vortext, fangen wir an.

PS: Man vergebe mir, dass ich nicht den "feministis correctis" nutze, sondern die Männliche Form meistens wähle. Dies mache ich der Einfachheit halber. Und weil ich keine Lust habe, überall ein /in dran zu hängen^^

Der Magier
Der Hexenmeister
Der Barde
Der Kleriker
Der Druide
Die Begünstigte Seele
Der Waldläufer, der Paladin, der Finstere Streiter
Der Assassine
Der Hexer
« Letzte Änderung: 03. Februar 2011, 16:02:21 von Quilene » Gespeichert

Elyrien - Die Königsblut Saga


Dorn von Donnerfurt
Ich werde die tests bestehen die mir das Leben stellt,
weitergehen, suchen nach dem, was mich am Leben hält,
bin damit nicht allein und werd' es nie mehr sein.

Rauvyl Rilynarn
Hatte den Willen meine Sinne zu verlieren,
zumindest alles zu probieren, diesen Fall zu riskieren,
hatte Grenzen getestet und lieben gelernt,
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Quilene
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Rise from oblivion - Initiate the grand corrosion


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« Antworten #1 am: 03. Februar 2011, 15:52:40 »

Der Magier

"Ich halte nicht viel vom dem Mystizismus ausgelöst durch die Zauber, welche in "dem Mond herab holen" disskutiert werden, oder irgend einen anderen Mystizismus. Mich interessiert die Kunst mehr, als die Theorie..."

Der Magier ist der Klassiker unter den Magiewirkern. In jeder Fantasy Literatur, die etwas auf sich hält, kommt er vor, meistens mit Spitzhut, Robe und Stab. Doch was macht den Magier aus? Wie wirkt er seine Magie? Was genau hat es zu bedeuten, dass er jeden Morgen all seine Zauber vergisst, und sie neu nachlesen muss? Sind Magier etwas schusselig und vergesslich?

Die Magier bei DnD haben die Magie studiert, Jahre, wenn nicht Jahrzehnte lang. In staubigen Bibliotheken, oder unter freiem Himmel im Kreis der Ältesten, in einer Akademie mit Dutzenden anderen Lehrlingen, oder ganz persönlich, bei einem Lehrmeister (oder gar dem Vater / der Mutter). In jedem Fall hat der Magier die Magie studiert. Er weiß genau, was er tut. Für ihn ist die Magie ein kompliziertes Werk, wo ein jeder Zauber ein Kunstwerk für sich ist. Worte, Gesten, das sind nur der kleinste Teil eines "Zauberspruchs". Es steckt viel mehr dahinter, als das Auge sieht. Ein Zauber ist, um einen greifbaren Vergleich zu ziehen, eine Mathematische Formel. Nicht im Format a²+b²=c², sondern viel mehr eine Formel wie die der Funktionenanalysis im Hilbertraum. Am Morgen, wenn er also sich hinsetzt, und seine "Zauber vorbereitet", setzt er sich mit seinem Magierbuch hin, wo nicht die Formel und die Gesten auf den Seiten erklärt sind, sonder viel mehr das Komplexe Konstrukt dahinter. Er lernt also nicht "mal eben" die Formel neu, sondern muss den Zauber wirklich in seinen Geist bannen. Simpel ausgedrückt: Er nimmt das Buch, und wirkt dieses komplizierte Konstrukt eines Zauber schon am morgen, lässt nur die letzten Gesten, die letzten paar Worte weg. Um diesen Zauber in seinem Kopf zu aktivieren", muss er eben jene Gesten und Formeln nutzen, um das am Morgen langwierige Konstrukt los zu lassen. Dieser Arbeitsaufwand ist überaus kompliziert und schwierig, weswegen so mancher Magierlehrling nicht über die einfachsten Zauber hinaus kommen, und ein jeder Magier einen wahrlich ausgeruhten Geist und eine Stunde Zeit braucht, um die Zauber "vorzubereiten".

Der Vorteil des Magiers ist dabei, dass er jeden Zauberspruch, den er niedergeschrieben hat, derart vorbereiten kann. Es dauert seine Zeit, doch
er ist (ausser in seiner geistigen Kapazität) auf keinster Weise beschränkt. Es ist sogar so, dass er Zauber, die er am gestrigen Morgen vorbereitet" hat, und am heutigen Morgen nicht neu vorbereitet hat, auch am Abend "vergessen" kann, um einen anderen Zauber an seiner Stelle "vorzubereiten". Die Flexibilität und die Breitgefächerte Zauberwahl sind also seine Stärke. Dafür muss ein Magier eine Menge Aufwand und Arbeit in seine Magie stecken. Ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Zauberwirkern...
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« Antworten #2 am: 03. Februar 2011, 15:55:00 »

Der Hexenmeister

"Ob ich zaubern kann? Ey, man, ich bin lebende Magie!"

Der Hexenmeister ist das Intuitive Gegenstück zum Magier. Im Gegensatz zu diesem hat der Hexenmeister nicht studiert. Er hat keine Bücher gewälzt, keine trockenen Vorträge sich anhören müssen, er musste nicht einmal sich das Geringste beibringen lassen. Denn der Hexenmeister hat die Magie im Blut.

Ob nun durch Zufall, einen Unfall in der Ahnenlinie, oder sonstige Dinge, der Hexenmeister hat einfach das "Glück", dass er magisch begabt ist. Die Zauber fliegen ihm zu. Ob er nun andere Beobachtet, und ihre Zauber kopiert, oder ob er genau die Zauber "lernt", die er gerade braucht in seinem Leben, er kann sie einfach sprechen. Sie sind in ihm, und alles was er tun muss, ist sie los zu lassen. Es ist keine Theorie darin, keinerlei Hintergrundwissen. Er will, dass sie wirken, und sie wirken. Es ist also ein reiner Akt der Willenskraft (oder der Persönlichkeitskraft). Sie spüren die Magie in sich, und leiten sie um in ihre Zauber. Sehr zum Neid der Magier, die sich alles mit viel Arbeit anlesen müssen.

Dementsprechend müssen Hexenmeister auch nicht ihre Zauber aus einem Buch vorbereiten, lediglich eine kurze Zeitspanne (fünfzehn Minuten) meditieren, um ihren Geist zu "erfrischen", nach einer guten Schlafperiode. Diese Meditation können die dennoch nur einmal am Tag durchführen (aber netter Versuch^^).

Da Hexenmeister die Magie nicht studiert haben, sondern sie einfach in ihnen ist, sagt man auch oft "sie wissen nicht, was sie tun". Das ist nicht wirklich vollkommen korrekt. Denn auch Hexenmeister müssen, um ihre Zauber zu wirken, Gesten und Formeln durchführen. Wie Magier können sie eigentlich nicht wild Feuerkugeln in ihren Händen entstehen lassen, weil sie wütend sind, oder alles um sie herum zu Eis erstarren lassen. Sie müssen Geste, Formel und Zauber benutzen dafür. Sie haben ihre Magie gemeistert, auch wenn sie oft nicht genau verstehen, wie sie funktioniert (wozu denn auch? Reicht doch, wenn sie einfach funktioniert). Natürlich können Hexenmeister sich ebenso wie Magier bilden, sich Dinge anlesen... doch das ist dann aus reinem Interesse, sie brauchen es nicht zu wissen, um ihre Magie zu wirken, um Zauber zu erforschen, oder ähnliches. Sie sind nicht so sehr festgelegt auf ihre Zauber, wenn sie möchten, können sie, anstatt jeden ihrer bekannten Zauber einmal, auch einen Zauber zehn mal wirken. Jedoch sind sie im größeren Bild eingeschränkter. Einen Zauber, den sie "gelernt" haben, können sie nicht so leicht wieder streichen, und einen anderen "lernen". Anders als der Magier, der seine "Liste" jeden Tag verändern kann wie er will, hat der Hexenmeister eine Hand voll "Lieblingszauber", bei denen er bleiben muss. Anders verhält es sich bei Metamagischen Veränderungen von Zaubern. Während der Magier diese Veränderung beim Vorbereiten des Zaubers bereits verankert, kann der Hexenmeister sich spontan entscheiden, diesen Zauber beim wirken zu verändern. Jedoch dauert diese Modifikation während des Zauberns etwas länger, so dass der Hexenmeister etwas länger sich darauf konzentrieren muss.
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« Antworten #3 am: 03. Februar 2011, 15:55:34 »

Der Barde

"Der Sklave Medrivar dachte das selbem aks er einst von seinem Meister fliehen konnte, um im Wald zu leben. Er dachte sich, er könnte überleben, wenn er nur die wilden Kräuter und Honig essen würde. Es war schon besser so, dass er sich das anders überlegt hat...

Der Barde an sich ist etwas besonderes. Die meisten Barden lernen bei einem Lehrmeister, oder gar an einer Akademie. Jedoch ist ihre Magie wie bei den Hexenmeistern: Spontan, und aus sich heraus. Wie kann dies sein?

Betrachtet man die Magie des Barden alleine, so ist er ein Hexenmeister, mit einem anderen Fokus. Seine Magie ist nicht ganz so mächtig, wie die des Hexenmeisters, und mit einigen Einschränkungen gar. So muss er bei seinen Zaubern immer eine Vokale Komponente haben. Ob er nun einen Text rezitiert, etwas singt, oder mit einem Instrument Musik macht, ist dabei gleich... wichtig ist nur, dass er für seine Magie immer "Geräusche" braucht. Wohlklingende Geräusche, wohlgemerkt^^. Auch bei seiner kurzen Meditation, um seine Zauber zurück zu bekommen, bleibt er nicht ruhig, sondern rezitiert oder singt.

Die Akademie, oder der Lehrmeister kommen aus ganz anderen Gründen. Der Barde ist ein Meister des Wissens... er kennt so viele Legenden, Geschichten, und anderes Zeug, dass er es sich meistens nicht selbst beibringen kann. Wäre ja auch noch schöner.^^

Die reine Magie des Barden ist also mit dem Hexenmeister vergleichbar. Jedoch hat er ja noch andere, magische, Fähigkeiten, neben dem Wissen über... alles. Seine Bardenmusik. Diese hat vielseitige Wirkungen, und ist in jedem Fall immer Magie. Und für diese... muss er singen, tanzen, Musik machen. Wer also im RP die etwas seltsam umgesetzten Bardenmusikfähigkeiten einsetzen will, sollte auch die Musik emoten. Ja, das macht den breitschultrigen Kämpfer in Vollplatte mit dem Turmschild etwas irritierend, wenn er im Kampf die ganze Zeit singt, um seinen Angriffsbonus zu bekommen.^^

Bei den Bardenfähigkeiten, um andere zu "verzaubern" ist im übrigen zu beachten, dass diese Fähigkeiten bei einer Kampfsituation (oder nur einer bedrohlichen Situation) nicht wirklich anwendbar sind. Niemand lässt sich von einer (wenngleich magischen) Singstimme faszinieren, wenn Klingen oder Feuerbälle im Spiel sind.
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« Antworten #4 am: 03. Februar 2011, 15:56:34 »

Der Kleriker

"Lange bevor ihr geboren wurdet, und lange nachdem ihr nur noch Staub seid, werden die Gläubigen Lathanders ihren Teil dazu begetragen, dass Lathanders Wille erfüllt wird..."


Was der Magier für die Arkane Magie ist, ist der Kleriker für die göttliche Magie. In einem Tempel (oder einem Schrein, oder einem persönlichen Lehrmeister) ausgebildet, ist es nicht die natürliche Begabung zur Magie, die sie in sich tragen, sondern der kleine, göttliche Funke, den der Gott, der sie erwählt hat, ihnen schenkt. Doch bis es dazu kommt, muss der junge Novize erst einmal sich würdig erweisen, in langer Meditation, Gebeten, und dem Studium von Schriften.

Um seine Magie wirken zu können, muss der Kleriker beten, ungefähr eine Stunde lang. In dieser Zeit tritt er in Kontakt mit seiner Gottheit, welche ihm die Zauber gibt, die der Gott meint, dass sie richtig sind für seinen Priester. Natürlich kann er um bestimmte Zauber bitten, doch wenn der Gott zufällig der Meinung ist, dass diese oder jene Zauber unpassend sind, kriegt der Priester sie nicht. Diese Zeit des Gebetes ist für jeden Gott anders, und ein jeder meditiert auch anders. Wo die Priesterin der Eilistraee im Mondlicht tanzt, mag der Tempuskleriker seine Kampfübungen durchgehen. In jener Stunde fühlen sich die Priester ihrer Gottheit am nächsten (natürlich, immerhin steht man sozusagen im Kontakt), auch wenn man natürlich kein Gespräch miteinander führt, sondern nur die Gottheist... spürt. Ähnlich wie beim Magier werden die Zauber im Geist des Priesters "gespeichert", von der Gottheit, und sind daher "bereit gesprochen zu werden". Die Liturgien, wie man die Zauber der Kleriker auch nennt, sind also im Geist fest verankert nach dem Gebet, und müssen nur noch gelöst werden. So manches mal mag ein Priester sich wundern, welche Macht dort in ihm "gelagert" wird, und manchmal bekommen sie auch einen Zauber, mit dem sie nicht gerechnet haben... oder (beim Stufenaufstieg^^), einen Zauber, der mächtiger ist, als alles, was sie bisher kannten.

Der größte Vorteil des Klerikers ist, dass er (in der Theorie) alle Zauber beherrscht, die ihm zur Verfügung stehen. Er muss also keine Zauber nachforschen, keine Zauber lernen, wenn der Gott meint, dass er "so weit ist" (d.h. die nötige Stufe erreicht hat), bekommt er die Liturgien, die er kriegen soll. Diese dann auch auszusprechen, ist eine gewisse Willensanstrengung, die der Priester aufbringen muss. Die Macht kommt also zwar von Gott, wird aber durch den Willen des Priesters gewirkt, weswegen ein schwacher Priester eines Mächtigen Gottes schwächere Zauber wirkt, als ein starker Priester eines Halbgottes.

Als letzte Anmerkung: In Faerûn brauch ein jeder göttliche Zauberwirker einen Gott, um seine Zauber zu wirken. In anderen Settings reicht es, ein Konzept anzubeten, wie "das Gute" oder "das Gesetz" oder gar "die Familie". Das ändert allerdings nichts an dem gesagten, nur die Formulierungen müssen etwas anders lauten.
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« Antworten #5 am: 03. Februar 2011, 15:56:53 »

Der Druide

"Die Gesetze der Menschheit gelten nicht vor dem Gesetz der Natur."

Hier kann ich mich kurz fassen, und auf den Kleriker verweisen. Natürlich ist der Druide nicht im Tempel gewesen, und natürlich hat der Druide noch ganz andere Fähigkeiten von seinem Gott bekommen, als der Kleriker. Er lernt in seinem Druidenzirkel, oder bei einem Lehrmeister. Doch ansonsten bleibt das Gesagte bestehen.
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« Antworten #6 am: 03. Februar 2011, 15:57:22 »

Die Begünstigte Seele

"Nichts besteht vor der Macht Tyrs, Dämon! Ich werde dich schreiend zurück in den Abgrund schleudern!"

Wenn der Kleriker der Magier unter den göttlichen Magiewirkern ist, ist die Begünstigte Seele der Hexenmeister. Anders als der Kleriker war er nicht im Tempel und hat die Schriften studiert, nein... er ist einfach seit der Geburt von seinem Gott berührt, ist durch ihn "begünstigt".

Dies äussert sich darin, dass, wie beim Hexenmeister, die Zauber oder Liturgien schon fest in seinem Kopf, seinem Geist, seiner Seele sind, und er sie nur noch "wachrufen" muss.

Dadurch, dass er keine Zeit mit "studieren" vergeudet hat, hat die Begünstigte Seele meistens mehr andere Fähigkeiten hat (Waffenfokus, Waffenspezialisierung, Energieresistenzen), allerdings auch weniger breit gefächert ist (keine Domäne, kein Untote vertreiben, nicht alle Zauber wählbar). Es gelten also auch die Einschränkungen des Hexenmeisters.

Wie eben jener braucht die Begünstigte Seele auch nur eine Viertel Stunde, um die Zauber aufzufrischen, und nicht, wie der Kleriker (und der Magier) eine ganze Stunde.
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« Antworten #7 am: 03. Februar 2011, 16:00:27 »

Der Waldläufer, der Paladin, der Finstere Streiter

"I will smite thee with my mighty blade..."

Das kleine göttliche Zaubererzeugs. Sie verhalten sich im Prinzip wie der Kleriker, nur dass sie eben nur "nebenberuflich" zaubern.
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« Antworten #8 am: 03. Februar 2011, 16:01:12 »

Der Assassine

"Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert..."

Der Assassine ist ein kleiner Sonderfall. Die Intelligenz ist es, die seine Zauber bestimmt. Tatsächlich brauchte der Assassine in früheren Editionen sogar ein Zauberbuch. Das wurde jedoch... geändert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Assassine wie ein Barde zaubert, nur dass er wohl nicht singen wird dabei. Er "hat das Talent" einfach... woher auch immer.
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« Antworten #9 am: 03. Februar 2011, 16:01:43 »

Der Hexer

"Gut, böse, ich bin der Kerl mit dem Schwert..."

Wenn der Assassine der kleine Sonderfall ist, ist der Hexer der große Sonderfall. Er zählt zwar nominell zu den arkanen Zauberwirkern, doch an und für sich ist er was ganz eigenes. Er hat keine Zauber (oder Lithurgien), sondern benutzt vielmehr zauberähnliche Fähigkeiten, auch Invokationen genannt. Das bedeutet, dass er dennoch Gesten und Konzentration benötigt, aber keine vokalen Komponenten benutzt. Der größte Unterschied ist allerdings, dass er keine Begrenzung hat, wie oft am Tag er diese Fähigkeiten einsetzen darf. Ein Hexer "kann immer". Ansonsten sind diese Invokationen eigentlich wie Zauber anzusehen, was Zauberresistenz, Gegenzauber, Zauber bannen, Schutzzauber und ähnliches angeht.

Als Folge daraus sind die meisten Invokationen der Hexer schwächer, als ein Zauber ähnlicher Stufe. So verursacht ein Magierzauber auf Stufe 10 meistens 10w6 Schaden, während ein Hexer der 10. Stufe "nur" 5w6 verursacht. Dafür bekommt der Hexer noch einige nette andere Fähigkeiten, wie zum Beispiel eine kleine Schadensreduzierung (ähnlich wie der Barbar), eine kleine Resistenz gegen Energien (was gegen Witterungsverhältnise reicht, bei Lavaseen und ähnlichen allerdings einen Hexer auch nur einen Wimpernschlag länger überleben lässt als einen normalen Menschen), und eine geringe Regeneration einmal täglich.

Die Quelle dieser Mächte des Hexers liegen üblicherweise an einem Pakt, den er geschlossen hat. Dies kann ein Pakt mit Feenwesen sein, oder mit einem Dämon, einem Teufel, einem Drachen... so gut wie alles ist möglich. Jedoch haben wir bei Weltentor uns entschlossen, dies von der Paktgeschichte zu lösen. Man muss also nicht paktieren, um ein Hexer zu sein.

Im Große und Ganzen ist der Hexer der erste Schritt der Macher zum DnD 4.0 System^^
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