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Autor Thema: (x) [Bericht] Dringend!  (Gelesen 411 mal)
gemini
Spieler

Beiträge: 631



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« am: 16. April 2011, 12:12:00 »

Ein Waldelf, wohl ein Vertrauter von Na‘riel, würde auf verborgenen Wegen durch den Wald streifen und Hammerhütte erreichen… Straßen würde er meiden und sicherlich wäre er geübt darin, seine Spuren zu verwischen, falls Waldelfen im Wald überhaupt welche hinterließen.
Er hätte einen Umschlag mit drei Blättern dabei, die wohl von Nvidana verfasst waren und würde den Umschlag entweder der Baronin, Gilon oder Leon in die Hand drücken.
Drei Blätter waren in dem Umschlag, wobei wohl jedes Blatt unterschiedliche Themen ansprechen würde:



Höchst Durchlaucht, Baronin Steinbrecher,

Viel Böses ist seit unserem letzten Treffen in Fürstenborn geschehen und ich möchte Euch an dieser Stelle schildern was ich gesehen habe. Zuerst möchte ich dabei auf die Untersuchungen zu dem Auge eingehen, das in Alena Fhirnriveiens Umhängetasche gefunden wurde. Dann möchte ich schreiben was sich im Zuge der Entführung von Frau Fhirnriveien (ich hoffe, Ihr wisst bereits hiervon) getan hat und am Ende möchte ich zu abschließenden Gedanken kommen.



Blatt 1: Die Untersuchungen zu dem Auge in Alena Fhirnriveiens Umhängetasche


Ich möchte im Details nicht die Wege eingehen, wie und wo ich im Hafen Informationen suchte, das würde zu weit führen, doch sei gesagt, dass ich vor allem die Klatschmäuler im Hafen aufsuchte, deren Tagesgeschäft es ist, alles Ungewöhnliche zu sammeln und weiterzuerzählen.
Zu allen diesen Dingen sei gesagt, dass der Wahrheitsgehalt auch für mich, die sich ja im Hafen auskennt, schwer zu erkennen ist…

So würde nun ein Bericht folgen, der jene Ergebnisse, die sie im Hafen gemacht hatte, sehr genau und detailliert darstellen würde (http://forum.dasweltentor.de/index.php/topic,18834.0.html). Um den momentanen Ernst zu verdeutlichen, würde der Bericht sogar auf bardische Ausschmückungen verzichten.



Blatt Zwei: Ereignisse im Zuge der Entführung von Frau Fhirnriveien

Vor drei Tagen ging folgende Nachricht (http://forum.dasweltentor.de/index.php/topic,18865.0.html) bei Frau Sturmkind und Herrn Larsson ein, die diese beiden an mich zu später Stunde weiterleiteten, in der Hoffnung, ich wüsste, wo sich Frau Fhirnriveien aufhielte.
Ich selbst arbeitete gerade noch im Marrakesh und als ich hiervon erfuhr, durchsuchten wir erst das Marrakesh, dann die Garderobe des Theaters nach Informationen, wo sich Frau Fhirnriveien aufhalten könnte.
Auf unserer Suche nach Frau Fhirnriveien wurden wir erst von einer Angestellten des Theaters gestört, die wir jedoch bald überzeugen konnten, hier korrekte Untersuchungen zu führen.
Beim Verlassen der Garderobe stießen wir auf zwei Personen, eine kleine in guter Kleidung und eine große hagere in dunkler Kleidung.
Während die gut gekleidete Person mit Beweisen (wie es Frau Sturmkind schien), verschwand, hielten uns der dunkelgekleidete Mann und eine Wache mit Schwert zurück. Das Gespräch mit diesem Herrn war überaus verwirrend, doch ist erwähnenswert, dass er nicht von hier zu sein schien, ein Pergament bei sich trug das ihn als Abgesandten des Hofes auswies. Ob jenes Pergament eine Fälschung war, konnten wir nicht ermitteln. Die zweite Besonderheit war eine Aussage des Herrn als Frau Sturmkind Tymora erwähnte. Er sagte, dass seine Götter unseren überlegen sind. Was er damit meinte, bleibt vorerst ungeklärt. Frau Sturmkind schien jedenfalls unter einen komischen Zauber zu fallen, als diese sich ihm nähert, der sie benommen machte.
Der gut gekleidete Mann, der entwischte, ließ eine Visitenkarte eines gewissen Herrn Gräbers fallen, die die Wache mich bereitwillig nehmen ließ. Es könnte entweder eine falsche Spur gewesen sein oder die Wache war wohl einfach dumm, so dass es ihr nichts ausmachte, die Visitenkarte zu nehmen. Eines von beiden. Da wir ohne Waffen und Rüstung waren und besonders der dunkel gekleidete Mann mit uns zu spielen schien und keinen Willen zeigte, klein beizugeben, zogen wir uns zurück und erfuhren von einem anscheinend schauspielernden Passanten vor dem Theaterhaus, dass Herr Gräber, wohnhaft im Hafen, ein zweitklassiger Schauspieler zu sein schien, der zu privaten Zwecken auftrat.

Wir buchten Herrn Gräber im Lauf des Tages, da uns eine Verbindung zu ihm offensichtlich erschien und wir ihn aushor befragen wollten. Zuerst jedoch betraten wir zusammen mit Herrn Griswald Frau Fhirnriveiens Wohnung, um diese auf Anzeichen ihrer Entführung zu durchsuchen. Wir fanden dabei nach einigem Suchen unter ihrem Bett die Zeichnung eines Auges, in dessen Mitte eine Schale mit einer seltsamen Flüssigkeit, in der eine einfache und äußerst hässliche Strohpuppe schwamm.  Frau Sturmkind vermutete, dass hinter der Augenzeichnung ein Ausspähzauber steckte.
Herr Larsson wollte die Puppe nehmen, doch in diesem Moment als er sie berührte, verbrannte diese. Herr Larsson zog sich leichte Verletzungen zu, die jedoch geheilt werden konnten. Als er die Puppe berührte sah er etwas. Einen Mann mit Messer [ooc: und etwas das der Spieler vergessen hat, weil er sich nicht alles merken kann, wird später sicher noch hinzugefügt zum Bericht]. Nach einigem hin und her verließen wir reichlich frustriert und ohne Ergebnis die Wohnung, entschieden uns jedoch, später mit magischer Unterstützung wieder zu kommen. Herr Griswald verließ uns an der dieser Stelle.
Wir gingen zu Frau Sturmkinds Wohnung um uns nun mit Herrn Gräber zu treffen, so wie es ja ausgemacht war. Jedoch erwarteten uns am Eingang zu Frau Sturmkinds Wohnung zwei Gardisten, welche den Eingang bewachten und uns nicht hineinließen. Ermittlungen gegen Frau Sturmkind und Herrn Larsson seien im Gange, hieß es. Im Lauf des Gespräches, das laut und hitzig geführt wurde, verplapperte sich einer der beiden Gardisten und wir erfuhren, dass offenbar ein Durchsuchungsbefehl auf der Wache vorlag. Da wir hier nicht weiterkamen und die Gardisten auch auf Befehle von Korporal Sturmkind hin uns nicht durchließen, sondern betonten, die Durchsuchung käme von ‚ganz oben‘, begaben wir uns auf die Wache, wo wir von einem sehr unhöflichen Hauptmann empfangen wurden, der im Zuge des folgenden Gespräches erklärte, gegen Frau Sturmkind und Herrn Larsson werde ermittelt wegen Besitzes nekromantischer Gegenständes, ihres Kontaktes zu Herrn Griswald und da ein Auge in ihrer Wohnung gefunden wurde. Die Situation eskalierte als beide erfuhren, dass sie im Laufe der Ermittlungen suspendiert würden. Es kam zu einem lauten Streit, Frau Sturmkind nannte den Hauptmann ‚Arschloch‘ und nach weiteren Gerangel wurden Frau Sturmkind und Herr Larsson niedergestreckt und in den Kerker geworfen.
Ich durfte daraufhin gehen.

Noch eines: Der Hauptmann wollte, dass man ihm Hildas Sohn, Adam, bringt. Ich denke, das hat ABSOLUTE DRINGLICHKEIT, dass bei allem was geschehen mag, zuerst Adam in Sicherheit gebracht wird, am besten nach Hammerhütte.



Blatt 3: Abschließende Gedanken

Zuallererst möchte ich nochmals betonen, dass vieles von diesen abschließenden Worten auf Hafengerüchten basiert, doch einige Zusammenhänge zwischen diesen Gerüchten und den Ereignisse um die Entführung von Frau Fhirnriveien haben gezeigt, dass die Angelegenheit eine erschreckende Tiefe besitzt.
Vermutlich sehe ich nur Gespenster und der ganze Aufstand ist umsonst, jedoch deutet das verschwommene Bilderrätsel in meinem Kopf, das langsam klarer wird, auf eine Verschwörung hin, die direkt vom Hof kommt. Die Gründe für diese Überlegung sind folgende:


1.   Die Garde scheint von einer fremden Organisation übernommen zu sein, da das Wort von langdienenden Gardisten wie Frau Sturmkind nichts mehr gilt. Außerdem wurde bei der Verhaftung der Tänzerin Saphira ein dunkelgekleideter Mann gesehen, der die Gardisten wohl anwies.
2.   Ebenfalls ein dunkelgekleideter Mann begegnete uns ja auch im Theater und hinderte uns an Nachforschungen zu Frau Fhirnriveien. Er hatte ein Pergament bei sich, das vom Hof unterschrieben war. Vielleicht eine Täuschung, doch wer weiß?
3.   Die Willkür, mit der die Garde gegen Hafenbewohner (vor allem gegen einfache und arme Leute) vorgeht ist erschreckend und wird gestützt von dem Verhalten gegenüber gemäßigten Gardisten wie Frau  Sturmkind.
4.   Es wird nichts getan gegen die Morde. Im Hafen mag das wohl normal sein, doch dass… GERÜCHTEN ZUFOLGE der Mord an Gerrig Augh aus dem Turmviertel ignoriert wurde, scheinbar vertuscht wurde, ist besorgniserregend.
5.   Was es mit den Morden und den entwendeten Augen auf sich hat, weiß ich noch nicht, doch könnte dies auch mit einem  fremden Kult zu tun haben, der den Hof unterwandert. Das fremde Verhalten des dunkelgekleideten Mannes könnte dazu passen und auch dass er kurz davon sprach, dass seine Götter stärker als unsere sind. Doch ist dies nur eine UNBEWIESENE VERMUTUNG.
6.   Der Zwerg kommt in den Hafengerüchten auch immer wieder vor. Seine Rolle habe ich noch nicht durchschaut, doch hat sein Auftauchen wohl System. Genauso wie die ‚Entnahme‘ von Augen.



Möglicherweise weiß die Fürstin nichts hiervon, allerdings sollten Anweisungen vom Fürstenborner Hof mit gesunder  Skepsis betrachtet werden, bis das alles geklärt ist.

Sharess mit Euch,
Gez. Nvidana


P.S.: Ich entschuldige mich für Einzelheiten, die ich vergessen habe, war alles etwas viel die letzte Zeit.
P.P.S.: Ich bleibe, solange es mir möglich ist, weiter in Fürstenborn und sammle weiter Informationen. Außerdem muss ich auf das Marrakesh aufpassen, sonst reißt mir Tera den Kopf ab, wenn sie wieder da ist.
« Letzte Änderung: 21. April 2011, 08:13:50 von Durgarnkuld » Gespeichert

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Nvidana: "Wer im Licht tanzen will, muss zuerst über seinen Schatten springen."

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Keldo Vajoon: "Wenn du einen Reinheitsfimmel hast, ist es nicht leicht, unter Menschen zu leben. Das merkst du erst, wenn du dich beschmutzt hast." (Neon Genesis Evangelion)
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Jedes Wort hat fließende Grenzen. Diese Tatsache zu ästhetischer Wirkung auszunützen ist das Geheimnis des Stils.
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'Willst du einen alten König elegant um die Ecke bringen, so gib ihm ein junges Weib.'
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Durgarnkuld
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Der perverse Koala


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« Antworten #1 am: 16. April 2011, 13:40:21 »

Gilon war bestürzt, als er das alles las.
Fräulein Alena war entführt worden? Mer Hilda im Gefängnis?
Und dann all diese Anklagepunkte. Er würde wohl sich eiligst nach Fürstenborn aufmachen, um mit Nvidana einmal zu sprechen.
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