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Autor Thema: (x) [Angelie, Durgi] Gesammelte Werke  (Gelesen 6230 mal)
medeya
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« am: 05. Mai 2011, 20:44:06 »

Es war erstaunlich, was in kurzer Zeit alles an Notizbüchern aller Art in Angies Besitz gelangt war. Ihre zwei interessantesten Errungenschaften diesbezüglich waren jedoch die zwei, die sich mit der Verzauberung befassten, besonders jenes, welches ihr Zembale überreicht hatte.
Die halbe Nacht hatte sie über dem Buch gesessen und mit jeder Seite war ihr Interesse umsomehr geweckt. Doch es war nicht nur Wissensdurst, der sie antrieb. Immer wieder huschte ihr Blick zu dem Ring, den sie am Finger trug und während sie das Buch vor sich durchblätterte, hielt sie die Augen offen nach einer Möglichkeit einen Gegenstand so zu verzaubern, dass man durch ihn die Kontrolle über den Träger erlangen konnte oder aber zumindest auf ihn Einfluss nehmen konnte und das so versteckt, dass die Verzauberung nicht mit den üblichen Mitteln zu entdecken war. Vorsicht war immer noch die Mutter der Porzelankiste..

Andererseits würde Zembale ihr wohl das Buch dann nicht einfach so in die hand drücken. Also suchte sie nur nach einem Weg Verzauberungn auf gegenständen anzubringen, sodass sie besonders schwierig auszumachen waren.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2011, 23:37:54 von Nutmeg » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 05. Mai 2011, 21:24:53 »

Angelie fand in den Aufzeichnungen in der Tat allerlei Wissen über die tieferen und komplexeren Zauber in ihrem Fachgebiet. Offenbar war Zembale ihr wirklich irgendwie ein wenig verbunden darin. Sie würde am Anfang gewiss einiges noch gut erkennen und auch schnell nachvollziehen, während es später doch recht schwierig wurde. Was nicht hieß, dass sie es nicht verstand, sondern es lediglich richtiges, intensives Studieren der kompakten Schriften dort wohl benötigte. Aber für sie gewiss zu bewältigen, da sie selber doch nicht unerhebliches Wissen in jenen Bereichen angesammelt hatte.
Am Anfang war es wohl eine Vielzahl verschiedener Verzauberungen, welche in leblosen Objekten verankert werden konnten und vor allem zum Ziel hatten den Träger letztlich zu bestärken in geistigen Aspekten, welche sogar in extremerer Form auch den Körper daraus folgenden kräftiger werden ließen. In jenem Bereich war Angelie sicher nach einiger Zeit recht sicher im Sattel, auch wenn es sehr theoretisch zu lesen war, die Praxis war ohne Anleitung wohl noch einmal etwas anderes.
Darunter mochte ihr wohl eine etwas eigentümliche jener Art wohl unterkommen. Wie sie herauslesen konnte, nannte Zembale sie schlicht "Einhornring"-Verzauberung. Genauer war darunter, nachdem Angelie sich vielleicht ein wenig hineingelesen hatte, zu verstehen, dass man mit jener Verzauberung einen Ring derart aufbessern vermochte, dass man limitiert am Tage auf einen Schuss wohl ein geistiges Projektil abschießen konnte, welches die Gestalt von einem Einhorn annahm und auf das arme Opfer zuschoss, um ihn zu durchbohren. Wohl ein körperloser Angriff, der jeglichen Schutzmantel durchdrang, der nicht auch auf jener geistigen Ebene lag. Der Nachteil war allerdings, dass man die Seele eines Einhorns wohl in den Ring bannen musste. Ein sehr theoretischer Teil also ... vermutlich.
Aber weiter hinten, beinahe gen Ende jenes Buches fand Angelie auch das, wonach sie speziell suchte. In jenem Abschnitt, welcher, wie sie schnell verstand, wohl nur ein kleiner "Exkurs" war, konnte Angelie auch Verzauberungen ausmachen, welche den Träger nicht länger stärkten, sondern ihren Geist auf verschiedene Weise beeinflussten. Darunter lag kurzweilige Verwirrung, längerer Starre beim Anlegen des Ringes oder auch die gezielte Kontrolle mit einem Gegenstückring. In einigen Fußnoten wurde weiter erläutert, wie man dies auch ähnlich anwenden vermochte auf Stecknadeln für den Mantel oder auch generell Schmuck jeglicher Art. Als letzter Eintrag war sogar eine Art der Verzauberungskunst beschrieben, welche ermöglichte mit dem eigenen Gegenstand über geringe Distanz Leute kurzweilig zu beherrschen, ohne, dass jene den Gegenstand nur berühren mussten. Alles natürlich theoretisch abgehandelt, immerhin war ja Geistesbeeinflussung allgemein verboten.
In mittleren Abschnitt wurde auch genauer darauf eingegangen, wie jene Art von Magie generell besser verborgen werden konnte. Durch das Verknüpfen einiger, überlagernder Schulen konnte man gewissermaßen die gewünschte Verzauberung vor herkömmlichen Zaubern durchaus tarnen. Praktisch eine geringe Transformation darüber legen, welche die Signatur verwischte. Dieser Teil war wohl recht schwierig ohne genauere Unterweisung, jedoch möglich. Aber man wusste ja, was passierte, wenn man Magie ohne den richtigen Anleiter wirkte. Vielleicht wäre Zembale ja nett genug es ihr zu zeigen. Oder sie versuchte es alleine.
Die Komponenten dazu waren jedoch ein wenig kostspielig. Entweder hatte Zembale einen Fable für Steinchen, oder sie waren wirklich notwendig.
Der Einhornring bedingte wohl einen von Händen unbearbeiteten Opal, während generelle Verzauberungen des Geistes geringere Halbedelsteine verlangten. Jene über Distanz jedoch waren wieder eher eine teure Angelegenheit und verlangten gar einen Rubin.
Zur Verschleierung war wohl lediglich viel Übung notwendig und geringere Zauberkomponenten, welche man erschwinglich kaufen konnte.
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« Antworten #2 am: 05. Mai 2011, 21:32:22 »

Sie war gewissermaßen erstaunt darüber, mit wieviel Wissen Zembale sie betraut hatte. Die Verschleierung der Zauber war sicherlich ein interessanter Teil, doch anstatt sich allein daran zu versuchen, beschloss sie zu diesem Zweck Zembale aufzusuchen. Immerhin hatte sie ein brennendes oder eher abgebranntes Beispiel gesehen, was passieren konnte, wenn man sich an Dingen versuchte, die man nicht vollkommen durchschaut hatte.
Was die Vorliebe für "Steinchen" anging, so machte dieser Teil sie stutzig und ließ sie zu einem weiteren ihrer gesammelten Notizwerke greifen, nämlich denen des Unbekannten, der sie unbedingt in seinem Bücherclub haben wollte. Gab es Parallelen oder Zusammenhänge zwischen beiden Ausarbeitungen oder konnte man sie gar miteinander verbinden?
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« Antworten #3 am: 05. Mai 2011, 21:39:17 »

Verbinden konnte sie jene ganz gewiss sogar. Jedoch waren keine direkten Parallelen zu erkennen. Weder hatte Zembale das Buch über die Edelsteine geschrieben, noch war es wohl generell nun in ähnlicher Schrift oder Schreibstil gehalten. Das eine war wohl wirklich eine magische Publikation, zu jener der seltsame Magier, der sie aufgesucht hatte, offenbar Zugriff besaß. Zembales war selbst eher wirklich ein Notizbuch, wenn auch sehr akribisch gehalten und beinahe hätte man es auch veröffentlichen können. Aber da gab es doch eben einige Eigenheiten, wie er eben seine Notizen verfasste.
Die Ausschweifung über die Edelsteine war zudem sehr, sehr ausführlich. Sie würde nach einigen Stunden von Arbeit darin auch durchaus jene Edelsteine von Zembale finden, ihre magischen Vorzüge, wenn man sie verzauberte, welche teilweise über Zembales Wissen darin hinaus gingen schienen - oder er schlicht nur das für seinen Zauber wichtige dort notiert hatte. Andererseits hatte er einige Vermerke, die in dem anderen Buch nicht zu finden waren. Sie ergänzten sich also in gewissen Belangen. Abseits dessen fand Angelie aber in dem Edelsteinbuch auch ... wirklich fast jeden Edelstein beschrieben und verzeichnet, kategorisiert. Also war es wohl nicht weiter verwunderlich, wenn es sich darin überschnitt.
Ob das nun Zufall allein war, dass sie beide Werke in Händen hielt. Vielleicht. Magier sind ja sehr Eigen, wie sie wusste, daher mochte es auch nur eine Art von Signatur für den Unbekannten Magier sein interessante Bücher zu hinterlassen. Oder die Beiden standen irgendwie in Verbindung. Was schwer auszumachen war. Zumindest hatte Angelie den Unbekannten niemals in der Akademie gesehen, Zembale hingegen ging ab und mal über den Gang zu seiner Forschung mit Lehrlingen oder gab Unterricht, wenn auch nur an seine Vertrauten. Sehr unterschiedliche Männer. Aber das mochte nicht zwangsläufig etwas heißen.
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« Antworten #4 am: 05. Mai 2011, 22:16:02 »

Nun in jedem Fall hielt sie somit zwei sich gut ergänzende Werke in den Händen, die sie bei ihrer Arbeit gewiss hervorragend einzusetzen vermochte. Was das Werk des unbekannten magiers anging, so beschloss sie eine Kopie des ganzen zu fertigen, so konnte sie ihm zumindest diese Ausgabe zurück geben, sollte sie ihn treffen.
So nahmen die Studien der Werke wohl eini paar Nächte in Anspruch, zwischendurch jedoch befasste sie sich mit dem Ring, der ihr immer noch etwas suspekt vorkam. Sie wusste nun, wie man gewisse Zauber tarnen konnte, und somit wirkte sie einen Arkanen Blick, so würde sie zumindest die verknüpfung oder übereinanderlagerung verschiedener Schulen erkennen.
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« Antworten #5 am: 05. Mai 2011, 22:39:33 »

Der Ring war wie gewohnt immer angenehm zu tragen für sie, stets passend und ein wenig warm, jedoch nie zu warm. Schlicht ein gutes Gefühl ihn zu tragen. Als sie den Arkanen Blick wirkte, fand sie in der Tat einige recht rätselhafte Dinge vor. Sie konnte erneut erkennen, wie jene Zauber, die sie korrekt entschlüsselt hatte, dort eingearbeitet waren, aber darunter war etwas wie eine Blockade von Magie. Wenn sie genauer hinsah, was zweifellos die Augen schmerzte, war es doch sehr schwierig von dem ganzen Gewirr seltsamer, magischer Strukturen auch schlau zu werden, vermochte sie erkennen, dass jener geringerer Senden Zauber, welcher ihr wohl erlaubte in sehr geringem Maße eben über Distanz Kontakt aufzunehmen, damit verknüpft war. Grade so als wäre er nur eine niedere Ausbuchtung, welche in der Blockade mitverankert war. Was dahinter lag, konnte sie wohl nicht einmal damit erkennen. Aber sie wirkte massiv und völlig intakt, wirkte nicht so, als würde sie sich mit der Zeit auflösen.
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« Antworten #6 am: 07. Mai 2011, 19:50:23 »

War es möglich den Sendenzauber aus der Blockade zu isolieren, indem man versuchte gezielt die Magie darum zu bannen? Das jedoch ohne den Zauber an sich zu zerstören.

Desweiteren würde Angelie ab sofort ausschau nach jenen Kollegen und Schülern halten, die ebenfalls Inhaber eines solchen Ringes waren. Dabei würde sie besonders Ausschau nach Elmi halten , falls dieser sich mittlerweile von den Schrecken des Unfalls erholt hatte und wieder an der Akademie aufzufinden war. Immerhin war es eindeutig,. dass Zembale etwas gegen die Inkompetenz an der Akademie hatte. Jemanden deshalb auszulöschen war zwar etwas radikal, aber sie traute es ihm zu und wer wusste schon, was er sonst noch gegen Dussel hatte.
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« Antworten #7 am: 07. Mai 2011, 21:11:59 »

Sie konnte es gewiss versuchen jene Sendenzauber, welcher wohl die mentalen Nachrichten austauschte, von jener bislang aktiven Blockade zu lösen, doch als sie gezielt mit einigen Bannsprüchen wohl jene Bande lösen wollte, widerstanden die Stränge, die so fein gewirkt waren, schlicht dem Bannspruch. Offenbar war die Magie dort schlicht mächtiger als ihre, oder noch zu mächtig. Sie konnte es natürlich versuchen mit kräftigeren Bannsprüchen, aber dann war die Chance, dass sie vielleicht doch das ganze Konstrukt auseinander riss, recht hoch.

Als sich Angelie nun wohl genauer umsah, wer solcher Ringe bislang würdig gewesen war, so fand sie bisher wohl recht wenige Leute. Es gab in der Tat ein paar Lehrlinge, welche sehr ähnliche Ringe trugen, aber sie erkannte schon aus der Ferne, dass die Qualität weit geringer war. Wohl etwas wie "niedere" Mitarbeiter. Wenn sie sich nach höher gestellten umsah, so fand sie wohl den einen oder anderen Magister, der wirklich auch derlei Ringe trug und sich damit indirekt wohl auch Zembale verpflichtet hatte.
Sofern Angelie denn wusste, wie Elmi aussah, würde sie ihn sogar wohl einmal zufällig auf dem Gang sehen. Er verbarg seine Hände unter recht neu wirkenden, schicken Handschuhen, welche jedoch gewiss darunter einige Ringe aufwiesen, wie sie erkennen konnte, wenn sie aufmerksam war. Interessanterweise trug er allerdings auch eine Mantelschärpe mit "L.M." eingraviert. Er schien sie so nicht zu bemerken, nickte ihr wohl lediglich aus automatischem Reflex zu, da sie als Magistra vom Rang höher gestellt war, als er. Und darauf verschwand er auch schon wieder unter einer Gruppe von Lehrlingen, wirkte irgendwie ein wenig ausgezehrt und abgehetzt, als würde er jede Sekunde in der Institution als zu viel ansehen.
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« Antworten #8 am: 07. Mai 2011, 23:06:13 »

Bei "L.M." würde sie tatsächlich stutzig werden, immerhin waren das die Initialien eines allzu bekannten Magiers, der zudem gerade ziemlich in der Sch**** steckte. Nun sie würde Elmi schließlich folgen um ihn, falls es möglich war, auf dem Heimweg zu erwischen. Es war bekannt, dass sie sich nicht selten um das wohl anderer sorgte, und Elmi sah nun wirklich besorgniserregend aus.
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« Antworten #9 am: 07. Mai 2011, 23:42:21 »

Der Lehrling machte sich recht schnellen Fußes auf den Weg nach Hause, nachdem er wohl sein Geschäft erledigt hatte in der Akademie. Und ehe sie ihn noch erwischen konnte auf der Straße, war er schon in seinem Haus verschwunden und hatte die Türe hinter sich geschlossen. Was natürlich allgemein kein Hindernis war, dort einfach höflich anzuklopfen.
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« Antworten #10 am: 07. Mai 2011, 23:49:09 »

Genau das tat sie auch sogleich und wartete gespannt wer ihr da öffnete, falls man sie nicht schlicht stehen ließ.
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« Antworten #11 am: 08. Mai 2011, 06:41:42 »

So gelangte Angelie an eine bescheidene, aber durchaus annehmbare Mietwohnung im hinteren Teil des Turmviertels. Als sie an die Türe klopfte, rollte eine "Augenmurmel" kurz hin und her, welche in die Haustüre eingelassen worden war, und sie kritisch beäugte. Nach einer kurzen Weile, in der Elmi sie wohl von drinnen mit dem Utensil genauestens gemustert hatte, erklang seine etwas schwächliche Stimme.

Was wünscht ihr, Magistra?

Er klang durchaus abgespannt.
Trug Angelie denn ihren Ring offen?
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« Antworten #12 am: 08. Mai 2011, 07:01:05 »

Sicherlich, immerhin war sie der Meinung, dass niemand wusste was es mit den Ringen auf sich hatte, der nicht selbst einen solchen hatte.

Mit einem freundlichen Lächeln sah sie also der... Tür entgegen.

"Ich habe Euch vorhin in der Akademie gesehen. Ihr wart zwar sehr schnell an mir vorbei, aber mir ist aufgefallen, dass Ihr etwas.. krank wirktet. Ich wollte nur sichergehen, dass alles in Ordnung ist. Ich hoffe ich störe nicht? "
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« Antworten #13 am: 08. Mai 2011, 07:04:47 »

Die Antwort ließ eine Weile auf sich warten, ehe etwas wie ein sehr resignierendes Seufzen erklang und man eine Vielzahl von Schlössern sich öffnen hörte. Die Türe öffnete sich gerade weit genug, als dass man hindurch schlüpfen vermochte.

Nein, gewiss stört ihr nicht, Magistra. Besprechen wir uns doch auf einer Tasse Tee, so zwischen magischem Auge und Straße lässt es sich immer schlecht reden.
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« Antworten #14 am: 08. Mai 2011, 07:10:50 »

Sie schmunzelte leicht, als sie eintrat.

"Es wirkt vor allem etwas seltsam mit einer Tür zu reden."

Drinnen angekommen schaute sie sich unverholen für einen kurzen Moment in der Wohnung um, ehe sie wieder zu Elmi sah.

"Habt Ihr es immer so eilig, wenn Ihr in der Akademie seid? Ich hatte fast das Gefühl Ihr könntet gar nicht schnell genug nach Hause kommen."
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« Antworten #15 am: 08. Mai 2011, 12:28:00 »

Sie befand sich zunächst in eine längeren Flur von dem aus Elmi sie recht flott in ein kleines, aber gemütliches und behagliches Wohnzimmer mit Ohrensesseln und Kamin führte. An der Wand waren allerlei Teppiche, welche die sonst karge Fassade zierten, mit prächtigen Abbildungen von Drachen, Schlachten des ersten Ardul und ähnlichem historischen Ereignissen, welche sich auf das Herrschergeschlecht bezogen.
Geschäftig und weiterhin etwas gehetzt wirkend deutete der Lehrling Angelie sich zu setzen, ehe er selber zu einem kleinen Ofen wuselte und dort begann Wasser aufzusetzen.

Tee, werte Magistra?

Er selbst begann bereits einige Kräutermischung aus einem Schränkchen zu nesteln, ehe er kurz bei ihrer Frage inne hielt.

Nun ... seit dem Tod eines hochverehrten Meisters Dussel fühle ich mich dort nicht so recht Wohl zumeist ... ein Gefühl, als wäre man beobachtet, ihr versteht?
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« Antworten #16 am: 08. Mai 2011, 17:35:52 »

Sie ließ sich in einem der Ohrensessel nieder, während sie Elmi weiter bei seinem Treiben beobachtete.

"Nun nicht so ganz. Aber Ihr könnt es mir vielleicht erklären. Und ich mag mich täuschen aber... Ihr wirkt immer noch nicht sonderlich ruhig. Liegt es an mir? "
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« Antworten #17 am: 08. Mai 2011, 17:56:45 »

Etwas nervös befummelte der Lehrling seine Mantelschärpe, ehe er den Tee fertig zubereitete und mit einem schwachen Lächeln dann ihr einen servierte, währen der sich selbst niederließ in seinem großen Ohrensessel. Er blickte eine kleine Weile auf die Wandteppiche, ehe er sich wieder an Angelie wandte und sein Blick kurz über ihre Finger schweifte, als sie wohl ihre Teetasse ebenfalls nahm. Er nippte.

Nein, nein, keineswegs, keineswegs, Magistra Galadheon. Ich glaube ich brauche nach dem ganzen doch noch etwas mehr Ruhe, als ich dachte. Wenn man einen so geschätzten Meister verliert, dann ist das Nervenkostüm wohl recht gereizt.

Zittrig stellte er seine Tasse auf einen Untersetzer und ließ den Blick wieder über die Teppiche schweifen, als wäre er nicht Manns genug ihr in die Augen zu blicken.
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« Antworten #18 am: 08. Mai 2011, 18:07:02 »

Sie behielt die Tasse vorerst in der Hand, ohne jedoch einen Schluck davon zu nehmen für den Moment, stattdessen weiterhin Elmi beobachtend.

"Ich habe nur das Gefühl, dass Ihr mir nicht in die Augen schauen könnt und frage mich warum." Sie schmunzelte kurz: "Übrigens eine hübsche Schärpe"

 
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« Antworten #19 am: 08. Mai 2011, 18:11:57 »

Er zuckte leicht zusammen, ehe er mehr widerwillig wirkend seine Augen auf sie bannte und dennoch öfters einen Punkt direkt neben ihr zu fixieren schien, während er antwortete.

Oh, oh, das liegt gewiss nicht an euch, nein, keineswegs, nein. Was genau ... wollt ihr denn? Magister sehen eher selten nach dem Befinden von Lehrlingen, wenn kein Anlass dazu besteht.

Er nahm sich wieder seinen Tee, der ihn als einziges ein wenig zu beruhigend schien. Auf ihren kleinen Zusatz betastete er kurz jene Schärpe und nickte sachte.

Ja, ein schönes Stück.
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« Antworten #20 am: 08. Mai 2011, 19:15:34 »

"Nur die Initialien passen nicht ganz hm? "
Erneut kurz schmunzelnd, während sie ihrerseits darauf bedacht war stets seinen Blick einzufangen. Sienahm sie einen kleinen Schluck von ihrem Tee, ehe sie die Tasse wieder vor sich auf den Tisch stellte.
"Und wie gesagt, Ihr seid mir in der Akademie einfach aufgefallen und ich habe mir Sorgen gemacht. Nur weil sich die anderen magister nicht so sehr um die Lehrlinge kümmern muss ich das ja nicht auch so halten hm? " Dabei drehte sie ganz beiläufig den Ring an ihrem Finger etwas hin und her.
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« Antworten #21 am: 08. Mai 2011, 19:33:10 »

Er lehnte sich ein wenig zurück und entzog sich dann doch ihrem Blick, als sie so nach seinem sucht, indem er gen dem kleinen Kamin starrte, in dem jedoch noch kein Feuer brannte. Etwas ruhiger und entspannter nippte er wieder am Tee, als wäre es seine einzige Wohltat.

Es sind nicht meine Initialen, wenn ihr das meint, nein.

Angelie würde merken, dass nach einem kleinen Schluck bereits sie eine deutliche Ruhe umfing und ihr Geist ein wenig sanfter dahinzugleiten schien.

Eure Sorge ist wirklich ... außergewöhnlich, ja.

Er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und sein Blick fiel bei dem beiläufigen Gedrehe doch länger auf den Ring, wobei er sich merklich anspannte.

Es wird schon wieder, da ... bin ich sicher, ja doch. Woher habt ihr denn den Ring?

Fragt er seinerseits nun, es sollte wohl beiläufig klingen, aber eine gewisse Anspannung ist doch deutlich herauszuhören.
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« Antworten #22 am: 08. Mai 2011, 19:37:48 »

Sie neigte den Kopf leicht zur Seite. "Die Frage hat in etwa den gleichen Stellenwert wie meine nach Eurer Schärpe denke ich. Ihr wisst woher der Ring stamm oder? "
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« Antworten #23 am: 08. Mai 2011, 20:13:41 »

Er nippte noch einmal an seinem Tee und lässt den Blick über seine Wandteppiche schweifen.

Schöne Stücke, findet ihr nicht? Ich sammel sie gerne. Die alten Drachen und Ardul ....

Eine Zeit lang starrt er nur gedankenversunken auf jene, ehe ihm wohl bewusst wird, dass er die Frage nicht so einfach unbeantwortet lassen kann und nickt.

Ja, ich habe da so eine Ahnung.
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« Antworten #24 am: 08. Mai 2011, 23:36:44 »

"Er stammt von zembale.. und ich vermute, Ihr besitzt auch einen? "
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« Antworten #25 am: 09. Mai 2011, 00:01:30 »

Er schloss einen Moment die Augen, ehe er einen größeren Schluck Tee nahm und jenen auf dem Tisch platzierte. Langsam erhob sich der Lehrling und wirkte aufgrund des Tees durchaus nun wieder ruhiger. Er verschränke die Hände hinter dem Rücken und ging langsam zu einem Schränkchen, an dem er etwas hantierte und resignierend seufzte.

Von allen hätte ich bei euch am wenigsten damit gerechnet, dass ihr euch Magister Zembale verpflichtet, Magistra Galadheon. Es kommt überraschend ... ja. Ich denke ich weiß, was euch also beschäftigt.

Er zog verborgen durch seinen Rücken etwas aus dem Schrank und seufzte leise.
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« Antworten #26 am: 09. Mai 2011, 09:23:24 »

Sie runzelte nen doch skeptisch die Stirn, sich langsam aufrichtend um ihm langsam zu folgen und einen Blick über seine Schulter hinweg auf das zu erhaschen, was er dort aus dem Schrank holte.

"So..? Und was meint Ihr ist es, was mich beschäftigt? "

Ihr Blick huschte derweil kurz zur Tür, gerade Elmis plötzliche Ruhe beunruhigte sie doch ungemein.
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« Antworten #27 am: 09. Mai 2011, 11:26:49 »

Er verbarg recht gut, was er dort trieb, jedoch konnte sie einen kurzen Blick auf ein Stück Erz werfen und eine kleine Prise Staub, welche er eilig, aber doch überraschend gezielt darauf streute. Es mochte womöglich magnetisch sein, wenn man die feine Maserung an den Bruchenden genauer deuten vermochte.
Die Türe war wohl den Flur entlang erst erreichbar, der leider keinerlei offenen Schutz bot. Neben dem kleinen Ofen, der zu Angelies Linken stand, war jedoch eine kleine Tür, welche vermutlich ins Schlafzimmer führte.
Der Lehrling verbarg das Stück Erz mit dem Staub in seinem Linken Ärmel, wenn Angelie ein wenig aufgepasst hatte, und wandte sich in aller Seelenruhe zu ihr um.

Hochverehrte Magistra Galadheon, eure Sorge in Ehren, aber das kleine Katz und Maus Spiel sollte nun ein Ende haben.

In seinen Augen stand auf einmal eine beängstigende Entschlossenheit und ehe sich Angelie versah, warf er den Ärmel weit in die Luft und begann mit jenem Stück Erz in der Luft zu zeichnen, Runen, welch eindeutig auf einen Auflösungszauber hinwiesen, um sie wohl zu einem Hauch von Staub zergehen zu lassen. Aber sie hatte noch Zeit.
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« Antworten #28 am: 09. Mai 2011, 19:58:59 »

Und als sie den zauber erkannte, griff sie rasch nach dem erstbesten was ihr in die Finger kam. Da sie neben dem Ofen stand, wohl Wasser-/Teekessel, ungeachtet der Tatsache, dass der Henkel wohl noch heiß war und sie sich damit selbst die Hand verbrühte und kippte ihm den heißen Inhalt über die Brust, mit einem beherzten Tritt in die edelsten teile nachsetzend um so hoffentlich seine Konzentration zu stören.
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« Antworten #29 am: 09. Mai 2011, 20:12:07 »

Die Worte flatterten über seine Lippen, Rune um Rune verwob der das Netz der Magie ehe er ... blinzelte und entsetzt aufschrie bei ihrem handfesteren Gegenangriff. Ihre Hände wurden in der Tat von der Hitze des noch mehr als halb vollen Teekessels verbrannt, warfen garstige Blasen und schmerzten gewiss fürchterlich. Aber es war zweifelsohne besser als ein unrühmlicher Tod durch Elmi. Jener wurde von der Ladung brühend heißen Wassers vollkommen unvorbereitete an der Brust getroffen und die Gesten verharrten, als er entsetzt die triefende Robe versuchte von sich zu streifen. Das Stück Erz landete auf dem Boden und der Staub verflüchtigte sich schnell, als er nach dem tropfenden Stück Stoff griff, ehe sie wohl die knappe Distanz nachsetzte und ihm zusätzlich einen Tritt verpasste, wo es richtig weh tat. Der Lehrling schrie noch lauter auf und verdrehte die Augen, ehe er sich krümmte, die Hände nun gen der gepeinigten unteren Region schützend hielt und nach hinten taumelte gen dem Schränkchen, aus dem er die Zutaten geholt hatte, in welchen er dann geräuschvoll donnerte.
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« Antworten #30 am: 09. Mai 2011, 20:20:46 »

Sofort griff sie nach einem weiteren Gegenstand. Kessel, Schüssel, Blumenvase, was sie grad in Reichweite hatte um es ihm drohend über den Kopf zu halten, als sie sich in voller Größe mit sichtlich beschissener Laune vor ihm aufbaute.

"Und jetzt reden wir mal Klartext! Ich habe nämlich KEINE Ahnung was das gerade eben sollte, aber ich mag es überhaupt nicht, wenn man mich versucht umzubringen ! Also raus mit der Sprache!" Sie klang auch noch fürchterlich angepisst.
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« Antworten #31 am: 09. Mai 2011, 20:32:20 »

Und so würde Angelie wohl einen sehr akribisch gepflegten Bonsaibaum vergewaltigen, als sie den nächststehenden Topf aufnahm, schön handlich für eine zierliche Dame, um Männern den Kopf zu sprengen.
Der Lehrling blinzelte benommen vom Boden halb aus dem Schrank zu ihr auf und wurde übersäht mit einigen Zauberzutaten, welche daraus herunterrieselten, da er jenen wohl bei dem Aufprall stark beschädigt hatte. Statt einer Antwort krümmt er sich nur noch und begann fürchterlich zu weinen und seine besten Stücke zu halten.
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« Antworten #32 am: 09. Mai 2011, 20:37:54 »

So entschlossen sie auch war mit dem Bäumchen auf ihn loszugehen, als er anfing zu weinen wurde sie doch weich und ließ den Baum leise seufzend sinken, sich neben Elmi knieend um ihn mal von den ganzen zauberzutaten zu säubern, wobei sie schmerzlich das Gesicht verzog, als einige mit ihrer Hand in Berührung mit dem Stoff und allem was darauf lag, kam.

"Tut mir Leid.. ich.. bin wirklich nicht so wild darauf zu sterben wisst Ihr? " Sie schaute kurz etwas betreten zu seinen Händen. "Braucht Ihr.. Eis? "
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« Antworten #33 am: 09. Mai 2011, 20:49:53 »

In der Tat brannten einige der Puder und Flüssigkeiten recht unangenehm auf ihren verbrannten Händen und sandten deutliche Schauer über ihren Körper. Ein Glück waren das nur zwei Prozent Körperoberfläche hier bei ihr, nichts weiter wildes, aber wohl eben unangenehm. Der misshandelte Bonsai landete also neben Elmi und wurde vor einem grausamen Tod bewahrt.
Elmi wimmerte noch etwas, ehe er wohl sich ein wenig fasste und aus verquollenen Augen gen ihr, voller Angst und Schmerz schielte. Er deutete ein schwächliches Nicken an.
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« Antworten #34 am: 09. Mai 2011, 20:59:30 »

Sie erhob sich und schaute sich in diesem und den angrenzenden Zimmern nach einem Krug Wasser und einer Waschschüssel um. Dabei wanderte ihr Blick immer wieder zu Elmi, auf der Hut war sie trotz ihres Mitleids für den ziemlich geschundenen magier. Als sie alles gefunden hatte, breitete sie ein Tuch in der Schüssel aus, kippte das Wasser hinein und wirkte einen simplen Eiszauber um das ganze erstarren zu lassen. Schließlich knotete sie das Tuch zusammen und zog es samt Eis aus der Schüssel um es schwungvoll auf den Boden krachen zu lassen und Elmi den Eisbeutel zu bringen.

"Wir sollten Euch in den Tempel bringen, damit sich ein Heiler Eure Wunden ansieht. Auch wenn das schwer zu erklären sein wird, wie das passiert ist." DAbei setzte sie sich wieder neben ihn und wartete ersteinmal, bis er sich gefangen hatte.
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« Antworten #35 am: 09. Mai 2011, 21:09:01 »

Der machte zumindest auf Anhieb keine Anstalten sie umzubringen. Vielleicht tat ihm auch einfach alles zu sehr weh. Er wirkte schon etwas wie ein Weichling so, aber wer könnte nicht verstehen, wie weh das tuen musste.
Den Eisbeutel nahm er zittrig an und begann jene malträtierte Stelle langsam und vorsichtig zu kühlen. Er seufzte daraufhin auf, als hätte er eine große Last abgeworfen. Auf ihre Worte hin schüttelte er nur schwach den Kopf.

Kein ... Tempel. Ich ... traue ... Heilern ... nicht.

Brachte er mühselig hervor. Er versuchte sich halbwegs aufzusetzen und an den beschädigten Schrank zu lehnen, während er sie nun wieder etwas ängstlicher ansah.

Was ... habt ihr vor?

Wimmerte er halb, wohl hinter ihrer Freundlichkeit seinerseits irgendeine Abscheulichkeit vermutend.
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« Antworten #36 am: 09. Mai 2011, 21:16:58 »

"Gute Frage... eigentlich wollte ich nur wissen, warum Ihr mit einem Kleidungsstück herumlauft, dass die Initialien von Lanar trägt" Sie schmunzelte etwas schief. "Und Euer gehetztes Auftreten, hat mich tatsächlich stutzig gemacht. Dachtet Ihr, Zembale schickt mich?" DAbei nahm sie den Ring von ihrem Finger und ließ ihn in ihre Tasche gleiten.
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« Antworten #37 am: 09. Mai 2011, 21:23:12 »

Die verschüchterten Augen richteten sich dabei sofort auf jenen Ring und er schaute sie daraufhin sehr vorsichtig und deutliche Misstrauisch an.

Ist dem ... nicht so?

Fragte er so vorsichtig und leise, als würde die Welt, wie er sie kannte, wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, wenn er die Stimme mehr erheben würde. Jene Mantelschärpe glitzerte weiterhin an seiner Robe.

Aber ... der Ring.
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« Antworten #38 am: 09. Mai 2011, 21:27:15 »

"Ja den Ring habe ich von ihm, aber er hat mich nicht hierher geschickt. Ich kam aus eigenem Antrieb hierher. Dabei streckte sie die Hand vorsichtig und nicht zu hastig nach dem glitzernden Etwas aus. "Darf ich? Ich ahne irgendwie, dass sie auch von ihm stammt."
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« Antworten #39 am: 09. Mai 2011, 21:36:52 »

Er schüttelte leicht den Kopf.

Nein ... ihr irrt euch. Meister Merkulir gab sie mir, als Zeichen des Vertrauens und ursprünglich ... Schutzes.
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« Antworten #40 am: 09. Mai 2011, 21:41:34 »

Sie runzelte etwas die Stirn. "Darf ich sie mir dennoch ansehen? Mir kommen derzeit viele Dinge recht merkwürdig vor. Ihr könnt sie auch anbehalten, falls sie Euch wirklich schützen soll, will ich sie Euch nicht wegnehmen."
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« Antworten #41 am: 09. Mai 2011, 21:49:51 »

Zögerlich nickte er und tat das, wonach ihm bei Angelie hier wohl die ganze Zeit zumute gewesen war. Er zog sich aus. Was sinnvoll war, wenn man sich verbrühte mit heißer Kleidung, die an einem klebte. Darunter hatte der Lehrling allerdings, Mystra sei dank, eine lange Strumpfhose an mit Zauberhutmotiv. Befreit von der heißen Robe, sah er entsetzt auf seine völlig verbrühte Brust, die eklige Blasen warf, ehe er zittrig ihr die Robe mit der Schärpe hinhielt.
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« Antworten #42 am: 09. Mai 2011, 21:55:05 »

Sie biss sich leicht auf die unterlippe bei dem Anblick und schaute gleich noch betretener drein. "Es tut mir wirklich Leid. Ich sagte ja, dass sich das ein Heiler ansehen sollte. Bis dahin solltet Ihr das vielleicht auch.. kühlen.." Dabei sah sie kurz zu dem an anderer Stelle verwendeten Eis, ehe sie ihre Aufmerksamkeit der Robe samt Mantelschärpe zuzuwenden und letztere schließlich mit einem arkanen Blick zu betrachten. Dabei versuchte sie gezielt herauszufinden ob unter dem wohl offensichtlichen Zauber, der sie natürlich auch interessierte, jenes vertuschende Gewebe lag, welches Zembale ihr gezeigt hatte.
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« Antworten #43 am: 09. Mai 2011, 22:04:39 »

Und Elmi kühlte jene geschundene Stelle zwischen den Beinen weiterhin tapfer. Ein kleiner Zauberhut war auf den Schritt gestickt. Der Rest sah in der Tat nicht gut aus und müsste wohl gekühlt werden. Wenn auch nicht mit Eis, das wäre ja Wahnsinn. Der Magier nickte nur schwach und schloss kurz die Augen. Wohl erwartete er nicht, dass Angelie ihn jetzt noch umbrachte. Oder aber er hoffte, dass sie ihn erlöste.

Als Angelie den Arkanen Blick anwandte, erkannte sie wohl Lanars Signatur, wenn sie schon einmal seine Zauber gesehen hatte. Es war recht zweifellos sogar seine. Die Schärpe selber hatte sogar einen Schutzzauber auf sich gewirkt, wohl ein schwächerer Schutzmantel. Von Zembales Magie war nichts zu sehen und auch nicht im Entferntesten jenes Kunststück, welches er ihr gezeigt hatte. Es war recht simpel, aber wohl völlig gut und brauchbar.
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« Antworten #44 am: 09. Mai 2011, 22:12:29 »

Sie ließ die Robe sinken, der todschicken Unterhose schenkte sie wenig Beachtung. "Das ist eindeutig von Lanar.. Wann hat er sie Euch gegeben? Und vor allem.. Warum?" Was die Verbrennung anging, suchte sie sich erneut nach Wasser und etwas Stoff um einen feuchten Umschlag zu machen und damit Elmis Verbrennungen zu kühlen. "Und mich würde interessieren, warum Ihr Euch so vor Zembale fürchtet. Und.. was genau bei dem Experiment von Magister Dusselig schief gegangen ist."
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« Antworten #45 am: 09. Mai 2011, 23:46:36 »

Er beruhigte sich etwas, als sie jene Umschläge auf die Verbrühungen legte und der Schmerz begann abzuklingen. Eine Weile schwieg er, ehe er antwortete.

Es war kurz nach dem Untierkrieg ... ich war ein Lehrling von Magister Dussel, wie ihr wohl wisst, als er mich ansprach. Damals war er noch kein Magister, aber er war so ... ambitioniert und fähig. Ich war von ihm schlicht beeindruckt und wünschte mir insgeheim eines Tages so sein zu können, wir er. Daher nahm ich sein Angebot an, sein Lehrling zu werden. Natürlich nicht öffentlich, da ich doch Magister Dussel verpflichtet war als Asssistent. Aber er lehrte mich weit mehr. Viel ... mehr.

Er schwieg lange auf ihre nächsten Worte, die Frage um Zembale, um Dussel. Er setzte kurz an etwas zu sagen, ehe ihm die Stimme versagte und er in die Ecke starrte, halb irgendwie beschämt wirkend.
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« Antworten #46 am: 10. Mai 2011, 00:37:11 »

Sie hatte sich mittlerweile wieder neben ihm niedergelassen, die Schüssel mit Wasser neben sich um die kalten Umschläge immer mal wieder auszuwechseln. Ihre Stimme hatte mittlerweile den gewohnt ruhigen und sanften Ton angenommen.

"Ich werde Euch nicht den Kopf abreißen, für das was Ihr mir sagen werden. Hey Ihr habt versucht mich umzubringen und ich versorge hier gerade Eure Verbrennung. "
  Sie schmunzelte leicht. "Also sprecht bitte. Ich muss einfach wissen was vorgefallen ist. Es liegt zu viel im Dunkeln derzeit."
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« Antworten #47 am: 10. Mai 2011, 08:03:21 »

Elmi schwieg noch eine Weile betreten und wagte es gar nicht mehr sie anzusehen, als er dann doch endlich zu sprechen begann.

Meister Dussel war eine Hand Zembales. Ich habe es zuerst nicht bemerkt, aber mit der Zeit und Meister Merkulirs Anweisungen, wurde es immer offensichtlicher. Er unterstützte verstohlen die Bemühungen des Magisters und daher ... musste er aus dem Weg.
Ich hatte keine andere Wahl! Wenn Magister Zembale sein Ziel vor Meister Merkulir erreicht ... nein, nicht auszudenken! Ihr müsst mir glauben!
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« Antworten #48 am: 10. Mai 2011, 10:15:22 »

"Ihr habt also das Experiment von Dussel mit Absicht sabotiert?" Sie schaut Elmi nun doch entsetzt an und schüttelte den Kopf. "Und von welchem Ziel sprecht Ihr? Und jetzt redet bitte endlich Klartext, denn ich kenne Lanar auch seit der Zeit, bevor er Magister war und ich denke er hätte mir damals von seinen Zielen wohl erzählt."

 Langsam ergab das ganze noch weniger Sinn als eh schon. Lanar soll im Geheimen einen Lehrling aufgenommen haben anstatt einfach mit dem anderen Magister zu reden. Und warum hatte er ihr dann nie etwas von diesem Lehrling erzählt? Oder von Zembale? Immerhin hatte er ihr vertraut... Dachte sie zumindest. Gewissermaßen frustriert wrang sie erneut das nasse Tuch aus und riss sich zusammen, es Elmi nicht einfach vor unterdrückter Wut auf die Brust zu klatschen, sondern bewahrte weiter die Ruhe und wartete ab was er wohl zu sagen hatte.
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« Antworten #49 am: 10. Mai 2011, 12:11:44 »

Der Lehrling sah länger betreten in die Ecke auf ihr Entsetzen hin. Er nestelte ein wenig an seiner Zauberhutunterhose und wagte es weiterhin nicht ihr in die Augen zu blicken, ehe er erneut ansetzet etwas zu sagen.

Meister Merkulir gab mir den Auftrag, ja. Es gab keinen anderen Weg, es musste geschehen. Wir konnten nicht zulassen, dass weitere Günstlinge von Zembale so schnell an Ruhm und Ansehen gewannen, das war Wahnsinn.

Er sah sie dann doch letztlich an, als sie wohl nichts wusste und in seinen Augen stand Unglaube.

Magistra Galadheon, das ist doch offensichtlich, was das Ziel ist, oder nicht?

Er wirkte nun wieder etwas ruhiger und dennoch fuhr seine Zunge etwas nervös über die Lippen.

Es ist ein Spiel der großen Geister, wir sind doch alles nur getreue Bauern, die hoffen in ihrer Gunst eines Tages aufzusteigen, um vielleicht ein Läufer zu werden. Die Struktur der Magierakademie wird sich durch die beiden grundlegend ändern und wer von beiden gewinnt, wird letztlich wohl die Macht inne haben. Es gibt nur zwei Seiten zu wählen und meine Wahl fiel nicht schwer.
Natürlich wusstet ihr nichts davon, wie könnte ein Mann seines Formates einer Liebschaft, gleich wie kurz oder lang sie weilen mag, alle seine Pläne offenbaren? Meister Merkulir ist gerissen, der einzige Grund, warum er noch lebt, auch wenn ich ... nicht genau weiß, was vorgefallen ist. Ich habe nur meine Instruktionen befolgt, wie er mir gebot. Dann sollte alles sich ergeben ... irgendwie. Er weiß, was er tut, davon bin ich überzeugt.
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