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Autor Thema: Ein schwarzes Lederbuch  (Gelesen 732 mal)
Yalestra
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"Die nackte Wilde"


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« am: 07. Juli 2011, 13:59:53 »

*in sanft geschwungener, leicht verschnörkelter nach links gebogener Schrift werden die Seiten beschrieben*

Im einen Moment befand ich mich noch mit Askaley in Tiefwasser, im schäbigen Hinterzimmer eines Magiers, der uns beide nach Calimhafen schaffen sollte. Träume von Ruhm, Reichtum und Macht erfüllten mich und meine Freundin.
Ich sah noch, wie sie durch das Portal trat und meinem Blick entschwand, erhaschte einen Blick auf Calimhafen. Als ich ihr folgte und in das Portal trat, verschwamm die Welt. Alles drehte sich, Farben erschienen und verschwanden in einem rasanten Wirbel vor meinen Augen. Götter, mir wurde so schlecht.

Dann war es endlich vorbei. Ich stürzte vorwärts, krachte hart auf Hände und Knie. Ich spürte den scharfen Schmerz, als meine Handflächen mit dem Stein kollidierten und keuchte leise auf.
Langsam hob ich den Kopf. Kalte, klare Morgenluft umgab mich. Verwirrt sah ich mich um. Ich stand auf einem Turm. Oder kniete, momentan. Die Stadt die ich unter mir sah, war definitiv nicht Calimhafen. Sie war grün und schön gebaut.

Ich fand eine Falltür und kletterte die Leiter herunter. Offenbar war ich in einer Art... Akademie gelandet. Überall liefen Magier in Roben herum. Manch einer warf mir mitleidige Blicke zu. Ich rannte bis ich den Ausgang fand.

Draussen standen mehrere Leute, Männer und Frauen.. darunter ein Zwerg und ein Halbling. Ich sprach sie an, doch man überging meine Frage. Ich spürte den Ärger in mir hochwellen. Laut meinte ich, das wenn es hier gang und gäbe wäre Fragen zu missachten, ich keine Lust hätte zu bleiben.

Endlich reagierten sie. Ich befinde mich laut ihrer Aussage in Fürstenborn, im Land Seldaria. Dieser Ort ist mir vollkommen unbekannt. Offenbar hat der Magier da etwas vermurkst, obwohl einer der Herren meinte, das Portal würde Reisende willkürlich heranholen.

Ein Mann namens William von Hohenfels hat mir den Weg zu einem Haus namens "Das steppende Seepferdchen" gewiesen, wo ich für die nächsten 30 Tage kostenlos logieren kann. Offenbar muss ich mich innerhalb von 30 Tagen entscheiden, ob ich in diesem fremdartigen Land bleibe oder wieder zurückgehen möchte.

All das hier verwirrt mich noch. Ich werde zunächst abwarten und sehen, was hier geschieht, was mich erwartet. Vielleicht ist es ganz gut, das ich hier bin? Lord Ao wird wissen, weshalb er mich hier her geschickt hat.. oder zupften Shar und Maske an den Fäden meines Schicksals? Wer weiss das schon...
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Ny'zara Kennyr'plith - *huscht in den schützenden Schatten der Bäume*
Yalestra
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"Die nackte Wilde"


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« Antworten #1 am: 08. Juli 2011, 07:25:01 »

Ich habe offenbar die Aufmerksamkeit gewisser Kreise erregt. Als ich am Morgen das Seepferdchen verließ, fand ich bei meinen Sachen eine Notiz vor, das ich mich am Abend in der sogenannten Rua Ordar einzufinden hätte. Zugegeben, die Nachricht machte mich neugierig, mehr als neugierig.
Also besorgte ich mir einen Umhang mit Kapuze und Maske und erkundigte mich, wo die Rua Ordar zu finden ist.

Ich machte mich abends auf den Weg und nach einigen kleineren Irrwegen fand ich dann auch den besagten Ort, an dem ein wildgewordener Zwerg, zwei Männer und eine Frau anwesend waren.

Der Zwerg und ein Mann namens Tegan machten einen kleinen Schaukampf - oder wie immer man das nennen wollte. Mir fiel der merkwürdige Akzent des Zwergen dabei besonders auf.
Letzten Endes stellte die Frau, die sich Lynx nannte, uns alle einander vor. Da war sie selbst, Tegan, ein Mann der sich Cron nannte und der Zwerg, Goram oder so ähnlich. Ich selbst nannte mich Ravinjie.

Was Lynx zu sagen hatte, klang äußerst interessant. Wenn alles sich so entwickelt, wie Lynx sich das vorstellt, könnte sich das Ganze als äußerst lukrativ herausstellen und ginge mit dem konform, was mich selbst antreibt. Und wir werden schon bald unsere kleine Gruppe als Team testen..

Ich bin sehr gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird.
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