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Autor Thema: (x) [Tary, Fürstenborner Gericht] Gutachten im Fall Kaldor  (Gelesen 546 mal)
gemini
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Beiträge: 631



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« am: 22. Juli 2012, 14:23:34 »

So würde Fräulein Aphanien das Hohe Gericht Fürstenborns aufsuchen und der Richterschaft ein Gutachten überreichen.



Fall: Kaldor, Aika
Betreff: Gutachten des Geisteszustandes
Verantwortliche: Aphanien, Shelara (derzeitig Hafenheilerin, ehemals Sanatoriumsheilerin zu Hammerhütte)

Wertes Gericht,

Vor einigen Tagen beantragte Fräulein Kaldor bei mir ein Gutachten bezüglich ihres Geisteszustands, welches sie benötigt, um nach der Verurteilung durch Euch, wertes Gericht, ihrer Arbeit nachgehen zu können. Der Brief von Fräulein Kaldor ist angefügt.
Ich machte Fräulein Kaldor darauf aufmerksam, dass ich keine Tempelangehörige bin, somit meine Empfehlung angezweifelt werden kann, möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich mich für derlei Gutachten als Priesterin des Lathanders durchaus befähigt fühle. Des Weiteren war ich etwa ein Jahr Heilerin im Sanatorium und hatte dort mit geistig schwachen Personen zu tun. Im Moment arbeite ich als Hafenheilerin und bin Anwärterin bei der Tempelgarde. Sollten Zweifel an mein Befähigung oder meiner Glaubwürdigkeit auftauchen, so bitte ich die Hohe Dame und Baronin Hammerhüttes Frau Steinbrecher, zu befragen, die sicher bestätigen wird, dass ich geeignet bin.

Ich war bezüglich des Falles von Fräulein Kaldor im Vorfeld informiert, doch informierte ich mich vorab noch genauer und traf sie anschließend um sie genauer zu befragen.
Vorab bat ich sie, mir noch drei Personen zu nennen, sowie eine die zu nach der Verurteilung zu ihr steht, die neutral zu ihr steht und von Fräulein Kaldor enttäuscht ist, um mir auch weitere Meinungen einzuholen. Sie nannte Fräulein Langiva Silberärmel als Person, die zu steht und die Bürgerrätin Fräulein Mia Narahla als Person, die von ihr enttäuscht ist. Fräulein Kaldor nannte keine neutrale Person da sie der Ansicht war, dass man sich so oder so ein Bild von der Sache gemacht hätte.
Abgesehen von dem Wunsch, auch andere Stimmen zu hören, hatte dies auch den Zweck zu erfahren ob Fräulein Kaldor eine Person von sich heraus nennen würde, die von ihr enttäuscht war. Ich wollte wissen ob Fräulein Kaldor sich der Sache stellte, was sie tat. Eine Geisteskranke hätte diese Information niemals so offen herausgegeben. Zur Befragung von Fräulein Silberärmel und Fräulein Narahla komme ich im Anschluss.

Ihr Verhalten während der Befragung war höflich und kontrolliert, was beides von Vorteil ist, denke ich. Es zeigt, dass Fräulein Kaldor in der Lage ist, ihre Emotionen, die in großem Maße zu dem Vergehen führten, im Griff hat. Die Höflichkeit wirkte etwas gezwungen, was aber nicht verwundert, bedenkt man den Grund des Treffens.



Meine erste Frage lautete, ob sie sich bewusst war, was sie getan hatte.

Die Antwort darauf war dass sie sich unklar war, welche Konsequenzen all das haben würde. Sie dachte wohl, ihren Freunden zu helfen durch ihr Tun, wobei der Kuss an den Drow zustande kam, da sie jemandem, wohl Herrn Fraser, weh tun wollte. Erst später wurde ihr klar, wie all dies wohl gewirkt haben musste. Im Nachhinein wurden ihr ihre Fehler klar.

Teilfazit: Nach der Antwort drängt sich mir der Verdacht auf, dass Fräulein Kaldor aus dem Wunsch wirkte, ihren Freunden zu helfen und Gutes zu bewirken. Die Handlung war von Emotionen geprägt und komplett unüberlegt, was eher ein Zeichen von fehlender Weisheit und fehlender Weitsicht als von Geisteskrankheit ist.



Meine zweite Frage lautete wie sie ihren geistigen Zustand selbst bezeichnen?

Darauf antwortete Fräulein Kaldor, dass sie ihren Geisteszustand für normal halte, dass sie um Mitmenschen besorgt sein, manchmal etwas zu verschlossen sei, aber durchwegs vernüntig handeln könne. Ihr Laden, das ‚Kaldorai‘ sei ein gutes Beispiel hierfür.

Teilfazit: In der Tat bekräftigt die Tatsache, dass Fräulein Kaldor einen anständig geführten Laden besitzt, die Annahme dass diese vernünftig handeln kann. Auch wirkte sie im Laufe des Gesprächs recht normal und zeigte keine Anzeichen von Schwachsinn.



Frage Nummer Drei lautete, ob Fräulein Kaldor Reue über Eure Tat empfindet.

Sie antwortete, dass sie Reue darüber empfindet, Informationen an den Drow weitergegeben zu haben und dass sie ihren Freunden wohl nicht vertraute und alleine hinging. Den Kuss an den Drow war wohl ein emotionaler Racheakt, mit dem Ziel, Herrn Fraser, der sie wohl zurückgewiesen hatte, zu bestrafen.

Teilfazit: Sie empfindet Reue über jene Dinge, die wirklich kriminell waren, ist in jener Hinsicht also rational. Darin kann ich keine Geistesschwäche sehen. Betreffs des Kuss sehe ich eine emotionale Überreaktion im Rahmen des Akzeptablen. Wer verliebt war und diesbezüglich verletzt wurde, tut derlei Dummheiten. Dieser Tatsache müssen wir uns alle stellen.



Als nächstes fragte ich, ob Fräulein Kaldor wieder so handeln würde?

Sie sagte, dass sie nie wieder so handeln würde und vorher mit Personen reden wolle, sich absprechen und überlegter handeln wolle.

Teilfazit: Ich kann keine Geistesschwäche in der Antwort erkennen. Eher scheint sich Fräulein Kaldor Gedanken gemacht zu haben über die Tat und wie so etwas in Zukunft zu verhindern ist.



Frage Fünf lautete was sie jenen gegenüber empfindet, die dies alles aufgedeckt haben, also Fräulein Silberärmel und Herrn Fraser.

Fräulein Kaldor gab zur Antwort, dass sie Fräulein Silberärmel erst nach der Tat wirklich kennen lernte. Inzwischen würde sie sie ‚Freundin‘ nennen. Für Herrn Fraser empfand sie eher Mitleid weil er ihrer Ansicht nach nicht zu verstehen scheint, wieso sie nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Sie sei tief enttäuscht von ihm, dass er ihr Vertrauen missbrauchte.

Teilfazit: Ihr neu gewonnenes Vertrauen zu Fräulein Silberärmel beweist, dass Fräulein Kaldor keine irrationalen Rachegelüste hat und dass sie Fräuleins Silberärmel Beteiligung in diesem Fall richtig und ohne Überreaktionen einschätzen kann. Die Beziehung zu Herrn Fraser scheint emotional kompliziert zu sein, was oft auch auf beiderseitigen Fehlern beruht. Jedoch wirkt sie mehr enttäuscht als irrational verärgert oder wütend. Auch in diesem Punkt ist sie von Geistesschwäche freizusprechen, auch wenn sie wohl labil ist in dieser Hinsicht.



In der sechsten Frage wollte ich fragen, was Fräulein Kaldor gegenüber Drow empfindet.

Hier antwortete Fräulein Kaldor, dass sie nur Leid durch die Drow erfuhr. Sie verachtet diese und will sich in Zukunft wehren gegen sie.

Teilfazit: Eine zutiefst einsichtige Antwort.



In der letzten Frage wollte ich wissen, wie Fräulein Kaldor wieder in den Alltag zurück finden will?

Sie gab zur Antwort, dass sie wieder in ihrem Laden arbeiten wolle, ihre Schulden tilgen wolle und Bürgerin werden wolle.

Teilfazit: Auch in dieser Antwort entdecke ich keine Geistesschwäche. Jedoch weist sie darauf hin, dass Fräulein Kaldor ein Teil der Gesellschaft sein möchte.






Die Befragung von Fräulein Narahla, der Bürgerrätin des Turmviertels ergab folgende Antworten:



In meiner ersten Frage wollte ich wissen, wie Fräulein Narahla zu Fräulein Kaldor steht?

Fräulein Narahla antwortete hierauf, dass sie und Fräulein Kaldor Freundinnen sind, beziehungsweise waren. Wirklich gesprochen nach dem Fall hätten sie sich nur noch ein weiteres Mal, bei dem um Aufklärung gebeten wurde. Ein weiteres Treffen habe seitdem nicht mehr stattgefunden.

Teilfazit: Fräulein Narahla scheint Fräulein Kaldor gut zu kennen. Es wirkte bei dieser ersten Frage so als sei die Bürgerrätin desillusioniert. Was zumindest dafür spricht, dass Fräulein Kaldor die Wahrheit sprach, als sie sagte, dass Fräulein Narahla enttäuscht von ihr ist.



Frage Zwei handelte davon wie gut Fräulein Narahla sie kennt.

Fräulein Narahla antwortete, sie würde Fräulein Kaldor gut kennen oder dachte es zumindest. Sie erzählte, dass es wohl viele Geheimnisse und Ungereimtheiten gab, von den Fräulein Narahla erst nach der Inhaftierung von Fräulein Kaldor erfuhr. Es erfolgte wohl keine echte Aussprache und Klärung.
Fräulein Narahla erwähnte in diesem Zusammenhang aber auch, das Fräulein Kaldor wohl nun weniger Kontrolle als vielmehr Freunde benötigt, die auf sie aufpassen, damit Fräulein Kaldor nicht kriminell wird.

Teilfazit: Fräulein Narahlas Frustration ist wohl verständlich, allerdings ist der zentrale Aspekt eher, dass sie sagte, dass Fräulein Kaldor Freunde braucht, die auf sie aufpassen und keine Beobachtung und Kontrolle. Daraus schließe ich, dass Fräulein Narahla sie nicht für geisteskrank hält und sich wünscht, dass die durch normale gesellschaftliche ‚Netze‘ geschützt wird um nicht ins Dunkel zu fallen. Insoweit ist ein Aufenthalt in einer sanatoriumsähnlichen Anstalt in kontrollierter Umgebung nicht nötig.



Die dritte Frage ging darum ob Fräulein Narahla Fräulein Kaldor wieder in die Gesellschaft aufnehmen würde.

Fräulein Narahla antwortete darauf, dass sie Aika sehr wohl eine zweite Chance geben würde wenn diese auf sie zugehen würde, wobei Fräulein Narahla nicht weiß ob Fräulein Kaldor dies tut.

Teilfazit: Ich werte das so, dass Fräulein Narahla unsicher und frustriert war, sich aber wünscht, dass Fräulein Kaldor verlorengegangenes Vertrauen wieder aufbaut, was sie nur als Teil der Gesellschaft wieder kann.






Im Anschluss hierauf befragte ich Fräulein Silberärmel:



Hier fragte ich wieder als erstes, wie jene zu Fräulein Kaldor steht?

Fräulein Silberärmel gab an, dass sie und Fräulein Kaldor sich vor und nach der Verhandlung sehr unsympathisch gewesen waren, wobei sie sich vor einigen Wochen getroffen hatten und ihre Probleme mit einem Gespräch beilegten. Das klärende Gespräch ging hier von Fräulein Silberärmel aus, doch war Fräulein Kaldor zu dem Gespräch bereit. Das Gespräch verlief in einem angenehmen Rahmen. Die Folge des Gesprächs ist, dass die beiden sich inzwischen gut verstehen.

Teilfazit: Die Bereitschaft von Fräulein Kaldor auf jemanden den sie nicht mochte und sich nun mit ihr versteht, zeigt, dass sie durchaus in der Lage ist, Situationen vernünftig  einzuschätzen und mit dem nötigen emotionalen Abstand zu bewerten.



Frage Zwei lautete, ob Fräulein Silberärmel Fräulein Kaldor gut kennt?

Fräulein Silberärmel antwortete, dass sie Fräulein Kaldor nicht gut kennt, sie hatten kaum Kontakt früher. Der Kontakt inzwischen ist trotz persönlichen Themen oberflächlich.

Teilfazit: Fräulein Kaldor versucht, wieder Freundschaften zu knüpfen, was die Grudlage für eine Wieder-Einführung in die Gesellschaft ist.



Die letzte Frage lautete, ob Fräulein Silberärmel ihr vergeben würde?

Die Frage bejahte Fräulein Silberärmel, da sie ja persönlich nicht betroffen war. Sie versteht durchaus die Tat, hält es aber wohl für dumm.
Generell denkt sie, fehlgeleitete Gefühle Fräulein Kaldor dazu bewegten. Grundsätzlich denkt sie, dass Fräulein Kaldor sehr impulsiv ist und dies wieder geschehen könnte und sie wieder zu drastischen Mitteln greifen könnte.

Teilfazit: Der zentrale Aspekt hierbei war, dass die Gefühle von Fräulein Kaldor wohl das eigentliche Problem darstellen, nicht jedoch ihre Vernunft.






Abschließendes Gesamtfazit:

Die Untersuchung ergab, dass Fräulein Kaldor von dem Vorwurf der Geistesschwäche freizusprechen ist.
Die Schlussfolgerungen der verschiedenen Teil-Schlussfolgerungen ergaben, dass sie größtenteils vernünftig handelt und die Motivation ihrer Handlungen darauf gerichtet war, ihren Freunden zu helfen.
Ein Problem liegt wohl in Fräulein Kaldors Emotionalität, aber ich denke sie wird dies in den Griff bekommen, vor allem auch weil sie sich ihres Vergehens bewusst ist und die Tat bereut.


Hinzu kommt, dass Fräulein Kaldor während der dreimonatigen sozialen Tätigkeit im Wirtshaus ‚Zum Vollen Humpen‘ nicht nur nicht negativ auffiel, sondern  ihre Arbeit gut machte und nie murrte.




Empfehlung:
Fräulein Kaldor sollte umgehend wieder die Möglichkeit erhalten, einem Beruf nachzugehen wieder und Teil der Gesellschaft zu werden.

Es ist korrekt, dass Fräulein Kaldor etwas emotional instabil ist, allerdings denke ich, dass man Fräulein Kaldor wegen einer emotionalen Instabilität nicht alle Chancen verbauen darf. Ich finde, die Fürstenborner Gemeinschaft, also wir alle, sollten Fräulein Kaldor wieder Vertrauen entgegen bringen. Vermutlich werden wir dann alle von ihr positiv überrascht, wenn sie spürt, dass auch wir Fräulein Kaldor eine echte Chance geben.

Ein Restrisiko mag immer bleiben, aber wer sind wir, dass wir jemanden für einen einzigen Fehltritt ein Leben lang bestrafen, ohne ihr eine Chance zu geben?






Angefügter Brief von Aika Kaldor:
Zitat
"Seid mir gegrüßt Fräulein Aphanien,
mein Name ist Aika Kaldor und ich hätte ein Anliegen an euch vorzutragen. Mir ist nicht bekannt in wie weit ihr schon davon gehört habt, doch ich bin eine von Fürstenborn Verurteilte. Ich möchte es nun nicht lang und breit hier erklären, dafür hätte ich dann doch gern etwas Zeit von euch erbeten so fern ihr denn möchtet?! Mir ist auferlegt worden meinen geistigen Zustand untersuchen zu lassen und ich wurde auf euch verwiesen. Ich hoffe auf baldige Antwort von euch und verbleibe hochachtungsvoll,
                                                                                       Aika Kaldor."
« Letzte Änderung: 24. September 2012, 08:21:51 von Eyla » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 27. August 2012, 21:29:57 »

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« Antworten #2 am: 05. September 2012, 23:30:37 »

Und nach einiger Zeit der Bearbeitung kam die Antwort vom Gericht, in der die ehrenwerte Hin-Richterin Lilly Feld den involvierten Parteien mitteilte, dass die Gutachten akzeptiert wurden und Frau Kaldor ihre Auflagen damit erfüllt hatte.
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