Das Weltentor
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Autor Thema: [Amilcare|FB|Suche nach dem Elfen?]  (Gelesen 1041 mal)
Raven
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« am: 11. September 2012, 22:52:56 »

So macht sich Na'riel auf um den seltsamen Elfen zu finden, der Hilda das scheinbar angetan hat. Zuerst würde sie im Fürstenviertel anfangen. Sie würde die Tempelgardisten, die am Tempel Wache hielten fragen, ob ihnen jener mal aufgefallen war. Auch würde sie mal beim ehemaligen Elfenheim nachschauen und sich sonst freundlich durchfragen. Wenn das kein Erfolg hatte würde sie im Turmviertel weitermachen und auch in der Akademie nachfragen, ob jener Elf dort bekannt ist.
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« Antworten #1 am: 16. September 2012, 00:47:09 »

Das Problem an Fürstenborn schien wohl, dass es eine Einwandererstadt war und dementsprechend etliche verschiedene Elfen der verschiedensten Welten bereits durch das Portal gestolpert waren. Einige von ihnen kamen im Elfenheim unter, andere wiederrum hatten mit diesen Elfen gar nichts am Hut, häufig auch aufgrund kultureller Differenzen. Die Frage war nun wohl, wen genau Na'riel nach dem Elfen fragte und vor allem wie sie eben jenen beschreiben würde. Hatte sie dahingehend Anhaltspunkte? Irgendetwas, womit sich dieser Elf von der Masse abhob? Eine allgemeine Suche nach einem 'auffälligen' Elfen, der sich im Fürstenviertel herumtrieb, würde sie nicht weiter bringen, denn hier waren Elfen verschiedenster Kulturen unterwegs, manchmal als Gärtner für reiche Häuser, manchmal als Künstler oder Edelhandwerker, und viele waren farbenfroh und auffällig gekleidet...
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« Antworten #2 am: 16. September 2012, 09:45:12 »

Nun sie bschrieb ihn schon als hochgewachsen, grösser wie die Elfen aus Faerun, dazu blondes Haar, mit edlem Gebaren selbst für einen Elfen. Nun sie fragte sich schon ziemlich allgemein durch, nutzte dabei den Tempel als Ausgangspunkt, fragte dort die Gardisten und Heiler. Dann würde sie auch im Theater nachfragen. Auch würde sie dasselbe in der Akademie machen.

Hinweisen würde sie schon nachgehen, auch wenn sie annähernderweise der Beschreibung entsprachen.
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« Antworten #3 am: 18. September 2012, 19:09:56 »

Im Tempel würde Na'riel zwar einige Elfen finden, die hier ein- und ausgingen, davon viele Patienten, andere wiederrum die selbst zum Tempel gehörten, jedoch schien auf keinen von ihnen die Beschreibung zuzutreffen, da die meisten wohl aus Faerun stammten, einige wenige auch aus anderen Welten, jedoch waren sie entweder zu klein, zu arm oder besaßen schlichtweg nicht die passende Haarfarbe.

Auch im Theater gab es fast nur faerunische Elfen, da ihre azerothischen und tamrielschen Pendants meist eine andere Auffassung von Kunst hatten. Nichtsdestotrotz würde Na'riel an den Altmer Vorantil verwiesen, ein Hochelf aus Tamriel, der wohl neben seiner Tätigkeit im Theater auch als Gelehrter arbeitete und scheinbar dabei war, eine Studie über Angehörige der verschiedensten Elfenvölker Seldarias zu erstellen. Angeblich war Vorantil ein sehr auf sein Äußeres bedachter Elf, blond und wie alle Altmer hochgewachsen, größer als ein typischer Mensch. Er besaß wohl eine Wohnung im Turmviertel, nahe der Handelsgilde.

Die Akademie wiederrum war wenig auskunftsfreudig, gerade gegenüber jenen, die ihr nicht angehörten. Man stellte sich quer, wo immer Na'riel auch nachfragen würde, und verwies auf eine gewaltige Bürokratiemaschinerie, bestehend aus etlichen Anträgen offizieller Natur, mit denen Na'riel schlussendlich einen Dispens erwirken konnte, der ihr wiederrum "Akteneinsicht" gewähren würde. Doch dieser Weg schien zu lang, als dass er in wenigen Tagen beschritten werden könnte, und sein Ziel ungewiss, da die Magier sich das Recht vorbehielten, insofern keine offizielle Untersuchung seitens fürstlicher Autorität stattfand, jegliche Einsichtnahme der Dokumente über ihre Mitglieder (auch ehemalige Mitglieder) zu verweigern. Allgemein wirkten die Magier recht paranoid was Nachforschungen über ihren Berufsstand im allgemeinen und Angehörige ihrer Akademie im speziellen anging. Ohne jemand im "Innern" würde Na'riel hier also nicht weiter kommen...

Ein anderes Elfenvolk, auf dass die Beschreibung passen würde, waren wohl die Elben aus Mittelerde, jedoch gab es in der langen Geschichte des Portals nur sehr wenige, die durch eben jenes nach Seldaria kamen und noch weniger die blieben. Auch gingen viele von ihnen in dieser fremden Welt zugrunde, weil ihnen die Verbindung zum Land ihrer Heimat förmlich entrissen wurde.
Das letzte große Elfenvolk, auf das Na'riel bei ihren allgemeinen Nachforschungen stoßen würde, wären wohl die aventurischen Elfen. Sie waren hochgewachsen, meist größer als Menschen, jedoch ebenso selten wie oben genannte Elben aus Mittelerde. Die meisten aventurischen Elfen waren stark naturverbunden, scheuten die menschliche Gesellschaft aufgrund ihres Einflusses auf ihr Volk, der sie näher an die "Verweltlichung" brachte, und zogen meist, so sie überhaupt durch das Portal traten, verstört hinaus in die Auen und Wälder Seldarias.
Nach einigen Tagen des herumfragens und nachforschens würde Na'riel auf ganze drei Angehörige der aventurischen Elfen stoßen, die tatsächlich noch in Fürstenborn lebten und zum Volk der Auelfen gehörten, die sehr oft zu blonder Haarfarbe neigten. Zwei davon kamen nicht in Frage, waren sie doch weiblich. Einer jedoch war männlich, wohnte in seinem Anwesen im Fürstenviertel und war wohl als begnadeter Künstler innerhalb den höheren Kreisen der Gesellschaft bekannt. Sein Name war Osagiel Morgentänzer, sein Haar blond, und wenn man den Geschichten glauben wollte, die ein paar der Gardisten, die ihren Dienst im Fürstenviertel unter den ganzen "feinen Pinkeln" taten, erzählten, auch für seine extravagante Kleidung bekannt.
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« Antworten #4 am: 24. September 2012, 09:10:22 »

So würde sie als erstes Altmer Vorantil aufsuchen wollen, zunächst einmal würde sie es im Theater versuchen wollen, denn schliesslich konnte sie sich so auch die neuesten Kunstwerke zu Gemüte führen und falls der Elf nicht dort war, war es nicht vergebens. Freundllich erkundigte sie sich beim Eingang, wo er anzutreffen, sie hoffte das ihr Status als Laienschauspielerin es ihr einfacher machen würde zu ihm dann gelassen zu werden.

-----------

Dann machte sie sich auf den Weg zu Osagiel Morgentänzer. Sie würde sich vorher erkundigen, was für eine Art Künstler er war, ob nun Bildhauer, Maler und so weiter. So schritt sie dann mit leichten Schritt und einem sachten Lächeln in ihrem Gesicht auf das Anwesen zu, gekleidet in ihre weisse Robe.
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« Antworten #5 am: 24. September 2012, 14:36:25 »

Vorantil selbst weilte wohl schon seit einiger Zeit nicht mehr im Theater. "Er scheint zu sehr mit seinen Studien beschäftigt." erzählte man Na'riel dort. Angeblich stammten einige Theaterstücke aus seiner Feder, wovon jedoch das letzte vor über einem Jahr aufgeführt worden war. Auch würde man Na'riel ohne weiteres die genaue Adresse Vorantils mitteilen.

Vorantils "Anwesen" entpuppte sich als einfaches, zweistöckiges Fachwerkhaus in einer der vielen Gassen des Turmviertels. Etwas schief stand es dort, fügte sich damit jedoch sehr passend in das Bild der restlichen Häuser ein. Die oberen Fenster, wie Na'riel auffallen würde, waren im Gegensatz zu denen im Erdgeschoss mitten am Tag von innen mit schweren, dunklen Vorhängen verdeckt worden.
Auf ihr Klopfen hin würde sich zunächst nichts rühren, nach einiger Zeit jedoch könnte sie Schritte hinter der schweren Holztür vernehmen. Dann öffnete ein sehr großgewachsener, sicherlich über zwei Meter hoher Elf mit scharfen Gesichtszügen, blonden Haaren und leicht gelblicher Haut die Tür und blickte zu Na'riel herab. Das irritierendste war jedoch, dass inmitten seines Gesichtes ein langer, heller Kinnbart prangte, der ihm bis zur Mitte des Halses hing. Wenn man seine Aufmachung mit dem Äußeren seines Domizils verglich, so trug er durchaus feine Kleidung, vielleicht etwas teurer, als sie hätte sein dürfen.

"Ja bitte?" erklang dann nach kurzem Mustern durch seine goldene Augen seine überraschend angenehme, helle Stimme.

(Edith: Blondes Haar ~~)
« Letzte Änderung: 24. September 2012, 14:45:25 von Amilcare » Gespeichert
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« Antworten #6 am: 26. September 2012, 22:32:45 »

Einen Moment mustert sie jenen Elfen, ob es jener ist, welcher auf dem Marktplatz war. Dann aber würde sie sanft lächend und freundlich jenen begrüssen.

Uluvathae..... ihr seid doch Altmer Vorantil, der Forscher über die verschiedenen Elfenvölker. Ich nenne mich selber Na'riel La'Faera
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« Antworten #7 am: 29. September 2012, 11:22:51 »

Er musterte sie für einen Moment weiterhin kritisch, ehe seine Züge sich offensichtlich entspannten und sich ein Lächeln einstellte.

"Ja, ich bin Vorantil, Historiker und Elfenkundler. Was führt euch zu mir, Na'riel La'Faera?"

Ob Vorantil der 'richtige' Elf war, schien zunächst schwer zu sagen. Er war blond und sehr hochgewachsen, andererseits hatte er einen Bart (!) und leicht gelbliche Haut, was ihn eigentlich als Kandidaten ausschloss...
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« Antworten #8 am: 29. September 2012, 12:45:56 »

Obwohl er wohl nicht der Kandidat war, war die Elfe dennoch neugierig.

Nun die Neugier. Da ich ja selbst erst kurz hier bin, weiss ich eigentlich kaum was über die Elfen, die hier gelebt haben. Oder ob aus vielleicht auch andere Elfen hier gibt, welche nicht aus dem Portal kamen. Und in wievielen Welten es überhaupt Elfen gibt?

schaut ihn neugierig aus ihren grünen Augen an und ihr Interesse scheint ehrlich zu sein.
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« Antworten #9 am: 29. September 2012, 13:43:42 »

"Ah, die Neugier. Ihr seid also auch an der Elfenkunde interessiert? Aber kommt doch herein, soetwas lässt sich schwerlich zwischen Tür und Angel besprechen."

Und so dann würde er Na'riel mit einer freundlichen Geste einladen, ihm ins Innere des Hauses zu folgen. Sie würde gleich sehen, dass es hier recht rumpelig zuging. Andererseits wirkten all die verschiedenen Folianten, die selbst hier im Flur überall auf Bänken und Kommoden lagen, doch irgendwie heimlig. Auch roch es nach verbranntem Holz und Zimt, eine doch irgendwie ungewöhnliche Mischung, während die Wärme eines Kaminfeuers Na'riel wohl bereits auf der Türschwelle angenehm entgegen kam.

Würde Na'riel seiner Einladung folgen, so würde der Altmer sie durch den Flur in ein angrenzendes, recht behagliches und doch nicht allzu großes Zimmer führen, das mit zwei Sesseln, besagtem Kamin und jeder Menge Regalen, die vollgestopft mit Bücher waren, ausgestattet war. Er würde ihr einen der Sessel anbieten und sich seinerseits auf dem anderen niederlassen.

"Ich bin immer wieder angenehm überrascht, wenn Elfen anderer Völker meinen Drang nach Wissen über unser aller Herkunft teilen. Das ist nicht selbstverständlich, müsst ihr wissen. Es gibt unzählige Elfenvölker auf unzähligen Welten und viele von ihnen haben Vertreter hier in Seldaria. Natürlich nicht alle und natürlich auch nicht alle innerhalb der Stadtmauern. Allein in meiner Heimat gibt es drei große, völlig unterschiedliche Völker und früher waren es sogar noch weitaus mehr."
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« Antworten #10 am: 29. September 2012, 14:21:19 »

Sie würde sich auch hier umschauen und ihm dann folgen.

Drei Völker hmmm.... in meiner Heimat sind mir selber sieben Völker bekannt zumindest vom Namen her, würde man die Dunkelelfen hinzuzählen sogar und dann gibt es dann noch Gerüchte über zwei versteckte Völker, was aber fast schon eher in den Bereich der Legenden gehört.

lächelt sie sachte
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« Antworten #11 am: 02. Oktober 2012, 11:56:07 »

Vorantil lauschte ihr, erhob sich dann aber um zwei Kelche mit dem Inhalt einer Weinkaraffe auf einem nahen Tisch zu füllen. Eine Weile schwieg er, ehe er ihr antwortete und einen der gefüllten Kelche reichte.

"Auch in meiner Heimat gab es weit mehr Elfenvölker als die großen Drei, und womöglich gibt es sie noch, wenn man die Orsimer und andere hinzuzählt. Interessant sind die Unterschiede durchaus, interessanter sind jedoch die Gemeinsamkeiten, die selbst ihr und ich, obgleich so unterschiedlich auf den ersten Blick, teilen. Darauf basiert meine Forschung. Ich suche einen gemeinsamen Ursprung und ich hoffe, ihn hier, in dieser Welt, zu finden."

Nach diesen Worten ließ er sich wieder in den Sessel sinken und betrachtete sie eine Weile.

"Natürlich muss man dazu all die verschiedenen Verhaltensweisen unserer Vettern genauer studieren. Wusstet ihr, dass die Dunmer in meiner Heimatwelt meinem Volk fremder sind als das eure? Oder dass die Elfen, die aus der Welt Dere stammen, überhaupt keinen Sinn für Besitztum haben, nicht einmal Götter verehren? Ich war kurz davor, auf eben jener Basis etwas zu finden, denn mit dem Göttlichen scheinen fast alle unsere Völker stark verbunden, vielleicht stärker als die Menschen. Und doch sind hier eben jene wenigen Völker, die völlig aus dem Konzept fallen. Die aventurischen Elfen der Welt Dere... die Dunmer meiner Welt..."

Daraufhin schwieg er und blickte nachdenklich ins fast niedergebrannte Feuer des Kamins.
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« Antworten #12 am: 07. Oktober 2012, 13:58:38 »

Sie würde den Kelch dankend annehmen und sich dann ein Platz zum Sitzen suchen, ihr Schwert nahm sie dabei an und es lehnte nun am Sessel. Ihre Augen ruhen auf dem Elfen, den Worten aufmerksam lauschend.

hmmm..... der Ursprung. Es muss wohl einen geben, da mein Volk auch erst auf Faerun eingewandert ist und nicht selbst von dieser Welt stammt. Habt ihr denn eine Vermuntung, wo alle Völker herstammen könnten?

Na'riel war in eine weisses Gewand gekleidet und die grünen Augen schauten neugierig auf den Elfen und der Blick wanderte auch im Raum umher.
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« Antworten #13 am: 12. Oktober 2012, 13:18:47 »

"Eine Vermutung, ja. Nicht mehr, denn konkrete Beweise zu sammeln dürfte mehr als ein Leben in Anspruch nehmen, selbst für ein so langlebiges Volk wie das unsrige."

Vorantil strich bei seinen Worten nachdenklich mit einem Zeigefinger über den Rand des schmucklosen Kelches. Sein Gesicht wirkte entrückt, seine Augen verschleiert und offenbarte Na'riel, dass für diesen Elf jenes Thema wohl nicht nur ein rein wissenschaftliches Projekt war, sondern ihm aus irgendeinem Grund weit näher ging... und er wohl bereits ein Leben dafür in Anspruch genommen hatte. Im Schein der sterbenden Flammen wirkte Vorantil plötzlich alt, uralt, ähnlich einer Blume, deren Blüten zwar noch schön anzusehen sind, von der man aber weiß, dass sie kurz vor dem verwelken steht.

"Ich vermute, die Antwort lässt sich in dieser Welt finden. Meines Wissensstandes nach gibt es keine andere, die all unsere Welten vereint und als zentraler Punkt innerhalb dieses äußerst verwirrenden Welten- und Ebenensystems dient. Ich habe, wie ich erwähnte, keine konkreten Beweise dafür. Aber das könnte sich in nächster Zeit ändern..."

Seine liebkosende Berührung des Kelches endet abrupt und er blickt wieder zu Na'riel.

"Kennt ihr die Geschichte des ewigen Wanderers?"
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« Antworten #14 am: 13. Oktober 2012, 14:17:55 »

Eine Weile betrachtete sie den älteren Elfen, für einen Moment mag sie traurig schauen, irgendwie ahnend das der Elf sein Lebenswerk vielleicht nicht zu Vollendung bringen würde. Ein leichtes Schütteln des Kopfes würde seine Frage wohl verneinen.

Ich würde dieser Geschichte aber gerne lauschen.
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« Antworten #15 am: 19. Oktober 2012, 00:43:27 »

"Es ist eine alberne Kindergeschichte aus meiner Heimat, nicht weiter bedeutsam... bis ich hierher kam."

In der linken den gefüllten Weinkelch haltend, machte er eine Geste, mit der er wohl Seldaria meinte.

"Ich erfuhr eher durch Zufall, dass diese Geschichte in allen anderen Welten vorhanden ist. Nun, nicht in jeder Kultur und nicht jedes Elfenvolk hat je vom Wanderer gehört. Oftmals sind es auch Menschen, immer wieder ist es auch keine Kindergeschichte, sondern eine schreckliche Legende. Der Inhalt mag sich hin und wieder unterscheiden, aber es gibt zuviele Gemeinsamkeiten. Manche haben dem Wanderer Namen gegeben, bezeichnen ihn als ältesten Gast, oder unerwünschten Besucher. In meiner Heimat erzählten die Mütter ihren Kindern hin und wieder die Geschichte, dass eine dunkle Gestalt all jene heimsuche, die unter einem grünen Vollmond durch die Nacht streifen... unerlaubt und natürlich auf Kinder bezogen. Und natürlich war der Auslöser der Färbung des Mondes immer der gleiche: Ein Kind schlich sich unerlaubt hinaus. Natürlich kam es nie dazu..."

Er lächelte und trank einen Schluck.

"Immer wieder kommt der grüne Mond in den Geschichten und Legenden über den Wanderer vor, immer wieder ist er, oder viel mehr es, jemand, der eine Welt unerwünscht aufsucht und dabei ein großes Maß an Zerstörung und Chaos hinterlässt. Jede Geschichte lässt jedoch offen, ob der Wanderer dies tatsächlich willentlich verursacht... ich denke das nicht! Meine These, auf wenige Worte beschränkt, ist, dass der Wanderer nichts weiter als der erste aller Reisenden zwischen den Welten ist. Gefangen zwischen all jenen, kann er niemals eine Welt wirklich betreten, ohne am Ende irgendeine ungewollte Veränderung selbiger hervorzurufen. Immerhin, er tauchte in jeder Welt auf. Auch hier. Bei meinen Studien 'stolperte' ich über archaische Texte, welche die Begleiterscheinungen seines Kommens beschrieben. So war es den damaligen 'Priestern' nicht mehr möglich, direkt zu ihren Göttern zu sprechen. Es gab auch verschiedene Zeitanomalien. Manche berichteten auch davon, dass sie das 'Lied der Alten' nicht mehr hören könnten, was auch immer das sein mag. Die allerersten Symptome konnten aber nur von jenen wahr genommen werden, die sich... ähm, bestimmten Substanzen aussetzten. Der Grundgedanke hinter meiner Froschung bezüglich des Wanderers ist: Wenn er tatsächlich einer der ersten, oder vielleicht der erste Reisende ist, dann könnte er berichten, wo unser Ursprung liegt. Die Problematik liegt allein bei seinem unvorhergesehenen Auftauchen  und ebenso schnellem Verschwinden. Er kann scheinbar nicht lange an einem Ort verweilen. Ergo müsste ein Weg gefunden werden, ihn, ohne allzu viel Schaden anzurichten, dauerhaft aus seinem 'Zustand' zu befreien."

Damit trank er erneut, wohl um seine Kehle zu befeuchten, und blickte grübelnd in die wenigen Flammen.
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« Antworten #16 am: 11. November 2012, 15:00:53 »

Sie blickt dann eine kurze Weile in ihren Kelch und schaut dann wieder auf.

Vielleicht lockt ihn das Portal ja wieder her?
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« Antworten #17 am: 19. November 2012, 19:38:21 »

"Das Portal ist in der Tat ein interessanter Faktor. Am Ende habe ich jedoch keinerlei Verbindung zum Wanderer aufdecken können. Es existiert bereits seit einiger Zeit, die letzte Sichtung eines grünen Mondes sowie diverser Begleiterscheinungen für einen Ebenendurchbruch liegen weit länger zurück."

Nachdenklich glitt sein Blick in die Ferne, während er sich mit der freien Hand durch den gepflegten Bart strich.

"Ich glaube nicht, dass es die Erscheinung des Wanderers begünstigen wird. Die Frage, die ich mir stelle ist eher: Welche Folgen hat die Existenz des Portals, wenn er erscheinen sollte. Zwei solche komplexen Verbindungen zu verschiedenen Welten, Ebenen und Sphären könnten das ganze Geflecht, dass eben jene Welten voneinander trennt, vielleicht destabilisieren. Möglicherweise wurde es aber auch schon durch das Portal destabilisiert und der Wanderer könnte als Gegenpol dienen. Andererseits wird der Wanderer vielleicht nie wieder diese Welt 'besuchen', weil es bereits das Portal als Verbindung zu den anderen Welten gibt und es somit seine 'Rolle' eingenommen hat... ich weiß es nicht."
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