Das Weltentor
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Autor Thema: [Wildniss/Wer will] Der graue Prophet  (Gelesen 341 mal)
felras
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Grimmiger Bär


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« am: 04. Oktober 2012, 22:40:32 »

Die Luft wurde kühler, ein abendlicher Nebel zog hinauf, es war der richtige Zeitpunkt. Urgaz hörte die trippelnde Schritte seine Armee auf marschieren, sie zogen aus dem Wald hinauf zum Handelsweg in den Bergen. Sein Stamm ist angewachsen, mehrere dutzen Weibchen kamen hinzu, sie waren kleiner und schwächer, doch sein Gott sagte ihm sie wären wichtig. Sicher einige wären magisch begabt, doch die Verbindung der Lederhäute mit diesen kümmerlichen Wesen ekelte ihn an. Er schweifte in Gedanken ab, das tat er in letzter Zeit öfters. Bald wird es vorbei sein, dies ist ihm schwerlich bewusst. Nun waren sie endlich angekommen, er grunzte laut und die gesamte Armee hielt an.Vor ihm war das, wonach er letzten Endes suchte. Oger, höchstens ein dutzendend dieser dümmlich grinsenden Kreaturen standen im spärlichen Licht des Sonnenuntergangs zu sehen. Nunja, viel dümmer als manche seines Volks sahen sie auch nicht aus.

Er machte ein paar Schritte voran und griff nach seinem Schwert, Drachenmaul. Ein Schmunzeln machte sich in seinem vernarbten Gesicht breit, während der erste Oger gierig nach vorne kam. Er hob seine Keule, schwang sie und sie sauste halsbrecherisch hinab, es sah aus als würde ein Mensch nach einer Fliege schlagen. Doch die Keule traf ihr Ziel nicht. Urgaz hob sein Schwert und die Keule traf dieses, doch scheinbar ohne einen Effekt zu haben. Allein das Gewicht hätte reichen können, doch nichts geschah, der Goblin stand einfach und locker da. Er stieß sein Schwert nach oben und damit die scheinbar federleichte Keule, mit dem linken Arm wischte sich der graue Prophet den Sabber des Ogers weg. Während er das tat sauste die Klinge herab, scheints ob ihres eigenes Gewicht und schnitt schon eher beiläufig tief ins Knie des Ogers der erst aufheulte, dann ein knickte. Der Goblin setzte sein linken Fuß zurück und zog Drachenmaul nach oben, Blutgierig durch drang das eigenartige gezackte Schwert den Oger von unten nach oben. Ein kurzes Aufseufzen und seine nun gänzlich weissen Augen zeigten jeden das der viel kleinere Gegner des Ogers nur einen Schlag brachte. Mit den Fußspitzen sprang er zurück und stand kühl vor dem toten Fleischberg. Die gröhlende Menge hinter ihm hatte genug gesehen, selbst die haarigem, riesigen Bestien hatten keine Chancen. Feuer entbrannte in ihrem inneren und stürmten zu den restlichen Ogern. Sicher würden einige sterben, Urgaz ziel war aber schon erreicht, Angst und Schrecken verbreiten.
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"Es gibt Wölfe und Schafe, während freilebende Wölfe die Schafe jagen, zähmen Hirten, andere Wölfe um die Schafe zu beschützen." Falk's Ansicht über das Soldatentum
felras
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Grimmiger Bär


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« Antworten #1 am: 23. Oktober 2012, 15:03:23 »

Unruhig wanderten die Schritte des Goblinhäuptlings, unter den mächtigen Geäst des Walds. Die Oger, die Goblins, die Klingenwesen und auch die stolzen Echsen hatten sie unterworfen, verjagd oder genug eingeschüchtert um von ihnen keine Angst haben zu müssen. Er wusste was nun zutun war, doch wusste er auch das seine Zeit langsam ablief. Der plötzliche eisige Schmerz in seinem Bein der wiederkam, brauchte ihn daran nicht zu erinnern. Es war ihm fast so als wäre er wieder hoch oben im eisigen Gebirge, abgemagert, kränklich und schwach, die Bestie seines Herren biss ihm bis zu den Knochen tief. Da dröhnte die Stimme seines Gottes im frostigen Wind, die Bestie lies in dem Moment ab und sein Herr heilte seine Wunden. Doch seitdem kam der stechende Schmerz im Bein immer wieder auf, als würde der Zahn oder der Geist des Zahns? In seinem Fleisch weiterhin stecken.
Die finsteren Schatten des alten Waldes machten ihn nervös, in den weiten der Wüste gab es so etwas nicht. Es war eine neue Erfahrung, welche ihm aber auch nicht sehr bekam, es war mehr als beklemmend. Sein Blick fiel auf sein Ziel, die lauten quakenden Geräusche der anderen Goblins brachte Urgaz endgültig in die Wirklichkeit zurück. Der Aufstieg seines Gottes und das eines neuen Goblinstamms stand kurz bevor. Nur sein vorher prophezeiter Tod ließ ihn keine Freudensprünge machen, dies und der Geisterschmerz in seinem Bein. Die Ruinen würden bald ihnen gehören....
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