Das Weltentor
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  • 20:00 SergLena vs Flügelfrau: 15. November 2012
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Autor Thema: [Sergej] Komm und spiel mit mir...  (Gelesen 728 mal)
Nutmeg
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« am: 02. November 2012, 11:51:12 »

Es waren einige Tage vergangen, seit es den Lichtrichtern gelungen war, den Altar der geflügelten Frau zu zerstören. Eigentlich hatte man ja gedachte, dass nun Ruhe einkehren würde, und tatsächlich trauten sich die Tiere des Waldes wieder in die Nähe der Höhle des Wanderers, wenn auch zögerlich, als wären sie sich noch nicht sicher, ob das auch klug wäre.

Sergej  würde die nächsten Tage - abgesehen von der heldenhaften Rettung einiger Menschen vor einem perversen "Spieler" - ereignislos und in relativer Ruhe bei Alena zu Hause verbringen.
Doch eines Nachts schafft er es einfach nicht, einzuschlafen. Immer wieder fällt er aus dem Schlaf zurück, als würde ihn irgendetwas blocken oder zurückreißen.
Schaffte er es endlich einzuschlafen, nachdem ein seltsames Kribbeln ihn im Nacken piesakte, das nicht wegzugehen schien, so sah er in seinen Träumen die gleichen Bilder, die er vor seinem geistigen Auge gesehen hatte, als er in die leblosen Augen der Hirschköpfe geschaut hatte...Blut, Verderben, Einsamkeit und Tod.

Als er am nächsten Morgen grummeliger als sonst aus dem Bett stieg, und sich auf den Weg in den Wald zu seinen Fallen und Fängen machen wollte, lagen vor Alenas Wohnungstür 3 kleine Puppen, die aus Stoffen, Wolle und Holz krude zusammengebastelt worden waren.
Eine der Puppen hatte rote, lange Wollhaare und ein vollkommen zerfetztes Gesicht. Eine andere, dickere Puppe hatte lange gelbe Wollhaare und war zur Hälfte angekokelt und mit Ruß eingeschmiert. Die letzte hatte nur eine Gesichtshälfte, was nicht weiter auffiel, da durch ihren Stoffpuppenkopf ein kleiner Pfeil ragte. Das Gesicht der Puppe war mit Blut angepinselt worden...oder zumindest mit etwas, das aussah und roch wie Blut.
« Letzte Änderung: 11. November 2012, 19:48:26 von Nutmeg » Gespeichert
Alaska
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Sergej Danilow


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« Antworten #1 am: 05. November 2012, 09:25:37 »

Es war kurz vorm Sonnenaufgang, als Sergej leise aus der Wohnung schlich, um die anderen nicht zu wecken. Er wäre vermutlich auf die Puppen draufgetreten, wäre Kleiner ihm nicht vor die Fuße gelaufen um daran zu schnuppern.
"Was... - Kleiner, ab!"
Einen langen Moment starrte er nur runter auf die Puppen, dann sammelte er sie auf. Dass es eine Falle sein könnte, kam ihm da wohl nicht in den Sinn, entweder durch Magieunkundigkeit oder Schlafentzug. Er musste zurück in die Wohnung und sich versichern, dass Langiva und Alena wirklich so unversehrt waren, wie es vor einer Minute noch schien.
Erst wenn er dahingehend beruhigt ist, lässt er sich draußen an einem ruhigen Ort nieder und nimmt die Puppen genauer unter Lupe, schaute wie frisch das Blut war, ob Besonderheiten am Material festzustellen sind, ob er irgendwas spürt, wenn er sein Ebenbild piesackt.
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Aria Fhirnriveien
Nutmeg
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« Antworten #2 am: 07. November 2012, 22:47:21 »

Als Sergej wieder in die Wohnung trat und nach Alena und Langiva schaute, fand er beide noch schlummernd vor, und sie waren auch beide - dem Anschein nach - kerngesund, und weder mit zerkratztem Gesicht noch angekokelt vorzufinden.

Das Blut an der Puppe, die ihn darstellen sollte, war schon recht klumpig, und stank stark kupferig. Also nicht mehr das frischeste.
Als er sein Ebenbild piesackte, spürte er nur ein Kribbeln im Nacken, aber ob das wirklich vom Piesacken herrührte? Jedenfalls spürte er, egal was er versuchte, nichts von dem, was er der Puppe tat, an seinem eigenen Körper.
Das Material, aus dem die Puppen waren, war recht nichtssagend - Holz, Zweige aus dem Wald, grobes Leinen und Wolle, die man so eingefärbt ganz normal auf dem Marktplatz kaufen konnte. Bei seiner Puppe konnte er unter deren blutverschmiertem Hemd ein grobes Stück Papier finden, das krude gefaltet worden war, und auf der Aussenseite mit Blut beschmiert.
Sollte er das Papier auffalten, würde er in kantiger, eckiger Handschrift mit roter Farbe geschrieben nur einen Satz lesen können:
Ich habe dich gewarnt.
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Alaska
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Sergej Danilow


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« Antworten #3 am: 08. November 2012, 13:26:32 »

"Ich hab diese Scheiße langsam echt satt", beklagte er sich bei seinem Hund. "Wird Zeit mit dem rumsitzen aufzuhören."

Er wartete bis Langiva aufstand, um von ihr jeden erdenklichen Vorteil gegenüber Geistesbeeinflussung zu erhalten, den sie in ihrer Hexentrickkiste hatte, sei es Zauber, Trank oder Glücksbringer. Er erklärte es knapp damit, dass er wieder die gleichen Alpträume hatte und das Gefühl, eine baldige Begegnung sei unvermeidlich. Was nicht mal unbedingt gelogen war, da er vor hatte dies herauszufordern. Die Sache mit den Puppen und der Nachricht behielt er dabei für sich.

Unabhängig davon, wieviel Schutz Langiva ihm bieten konnte, zog er kurz darauf los, sein unerprobtes Dämonenfangnetz, ein Fläschchen Weihwasser, dass er vom van Zeeven-Fall noch übrig hatte und Utensilien für das Fallenstellen im Gepäck. Der erste Zwischenstopp war in dem Maar, wo er Kleiner den Befehl gab die Stelle zu bewachen und ihm nicht zu folgen. 
Er verfasste einen Zettel, den er in einem Lederbeutel dem Hund um den Hals band. Sergej hoffte es war nur eine Frage der Zeit, bis der Hund ohne seine Rückkehr hungrig werden und nach Hause gehen würde.

Auf dem Zettel stand:
Gehe die Dämonin suchen, muss mehr herausfinden. Lege es nicht auf einen Kampf an, ist aber nicht auszuschließen. Es ist jetzt früher Vormittag am [Datum]. Ist mehr als ein halber Tag vergangen, bin ich vermutlich verletzt oder tot. Tauch ich danach auf, könnt ich manipuliert sein, vorsicht!
Ich nehme folgenden Weg:

Hier dokumentiert er in grober Skizze seinen beabsichtigten Weg durch den Wald.
- Sergej Danilow

Sein Weg führte ihn in Richtung des Felsens, den er zu Beginn der ganzen Geschichte als zweite Quelle ihres Einflusses ermittelt hatte. Unterwegs richtete er sich an einer geeigneten Stelle einen Rückzugsort ein, der mit Fallen aller Art gespickt war - Fußangeln, im Laub versteckt, Stolpergruben mit Holzspießen, die Fußknöchel durchbohren können und klassische Schlingfallen.
Einige Fallen waren offensichtlicher angelegt, um Verfolger auf bestimmte Wege und in besser versteckte zu locken. Die Arbeit brauchte selbst für einen erfahrenen Fallensteller sicher gut an die 2 Stunden bis alles aufgestellt, versteckt und für ihn selbst markiert war.

Wurde er in dieser Zeit durch nichts unterbrochen, näherte er sich nun endlich der zweiten Quelle an. Vorsichtig, um nicht in Hinterhalte zu laufen, aber nicht sonderlich versteckt, da sich dies ja bereits als uneffektiv erwiesen hatte.
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Aria Fhirnriveien
Tary
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Með suð í eyrum við spilum endalaust


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« Antworten #4 am: 10. November 2012, 00:36:56 »

Der Morgen war ziemlich ereignislos verlaufen, und da Alena am Nachmittag nicht im Marakesh sein musste hatte sie sich vorgenommen wie jede Woche einmal ihre Yoh-Gah-Übungen im Wald zu vollziehen, denn dort war es schlicht viel einfacher die nötige Ruhe und Gelassenheit zu finden, die man brauchte. Nachdem sie also in der Stadt alles erledigt hatte, was zu erledigen war, machte sich Alena auf den Weg zum Maar und hoffte, dass dort gerade kein frisch verliebtes Pärchen seiner Liebe nachging.

Als sie am Maar ankam war sie doch etwas verwundert über Kleiner, den sie dort sitzend und wartend vorfand. Nachdem sie ihm mit viel Überzeugungskraft ein Leckerli verabreicht hatte entdeckte sie auch den Lederbeutel und den Zettel an seinem Hals. Alena las den Zettel, stutzte und las ihn nochmal. Dann murmelte sie ein paar Worte die entfernt nach "Du bescheuerter Idiot." klangen und steckte den Zettel in ihre Tasche. Sie versuchte Kleiner dazu zu überreden mit ihr nach seinem Herrchen zu suchen, und wenn er sich nicht überreden lies würde sie allein den Weg gehen, den Sergej eingezeichnet hatte, um ihn möglichst einzuholen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben abzubringen. Eines war auf jeden Fall klar: Den Zettel Langiva zeigen kam nicht in Frage, ansonsten setzten bei ihr vor lauter Schreck noch die Wehen ein...
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Brosandi<br />Hendumst í hringi<br />Höldumst í hendur<br />Allur heimurinn óskýr<br />Nema þú stendur<br /><br />Hoppípolla<br />I engum stígvélum<br />Allur rennvotur<br />I engum stígvélum<br /><br />Og ég fæ blóðnasir<br />En ég stend alltaf upp
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Sergej Danilow


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« Antworten #5 am: 10. November 2012, 19:17:25 »

((sollen wir das ig machen?))
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Aria Fhirnriveien
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« Antworten #6 am: 11. November 2012, 00:15:47 »

((ja, gerne. wann?))
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« Antworten #7 am: 16. November 2012, 13:48:12 »

Und so fand ein Treffen statt, das nicht gerade günstig verlaufen war. Aber wenigstens hatten Alena und Finnwaein Leons Anschlag überlebt.
Sergej konnte sich natürlich denken, dass das kein gutes Nachspiel haben würde. Immerhin hatte er nun eine noch wütendere Dämonin am Hals, die es gar nicht gerne gesehen hatte, fast zermatscht zu werden.

Die nächsten Nächte nach dem Treffen waren ruhig, es gab noch nicht einmal Albträume - zumindest keine, die das geflügelte Monstrum Sergej schickte.
Doch eines Abends, Sergej war gerade vom Jagen gekommen und ruhte sich mit Kleiner zusammen in Alenas Wohnung aus, fing der Rachefeldzug von Neuem an.

((Ig irgendwann nächste Woche vielleicht?))
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Alaska
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Sergej Danilow


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« Antworten #8 am: 19. November 2012, 08:34:11 »

((achso, ist das jetzt unabhängig von der Magierakademie-Sache? Donnerstag abend vielleicht?))
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Aria Fhirnriveien
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« Antworten #9 am: 19. November 2012, 09:59:13 »

((Das führen wir morgen weiter Smiley mit der Akademiesache, wenn ihr das Bannen ausspielen wollt, falls nicht fangen wir gleich hiermit an))
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Alaska
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Sergej Danilow


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« Antworten #10 am: 19. November 2012, 11:01:57 »

((Mir sind noch ein paar Kleinigkeiten eingefallen, die ich morgen absprechen wollte, also wär ich für Akademie vorher))
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Aria Fhirnriveien
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« Antworten #11 am: 19. November 2012, 11:20:36 »

((alles klar))
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Nutmeg
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« Antworten #12 am: 20. November 2012, 10:37:24 »

((Tary schafft es heute wohl nicht. Wir können es ganz verschieben oder einen kleinen Teil ohne ihn machen und das Bannen dann wann anders. Wie du willst^^))
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