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Autor Thema: [Fürstenborn] Recherchen in den Archiven  (Gelesen 434 mal)
Ranov
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Beiträge: 62


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« am: 10. Januar 2013, 20:24:22 »

In den letzten Tagen konzentrierte Roana sich vorrangig auf ihre Recherchen. Sie nahm sich viel Zeit, denn wichtig waren ihr nicht schnelle Ergebnisse, sondern vor allem ein gründliches und diskretes Vorgehen. Die Stille war ihr Freund - wenn sie selbst nichts sagt, so würde man sie auch kaum wahrnehmen, so hoffte sie. Doch eine besondere Schwierigkeit ihres Vorhabens war es, dass sie einerseits keine Aufmerksamkeit erregen wollte, es andererseits jedoch schwer sein könnte, an die benötigten Informationen zu kommen, ohne jemanden zu fragen, wonach sie sucht. Und so beschloss sie, wann und wo immer es möglich war, vollständig alleine zu stöbern. In Fällen, wo dies nicht möglich ist, beispielsweise wenn es alleine unmöglich ist sich zu orientieren oder wo bestimmte Bereiche gar nicht zugänglich sind, ohne sich vorher an jemanden zu wenden, würde sie ihr Anliegen durch ihr Schreibtäfelchen kundtun, dabei es jedoch so grob und unspezifisch wie möglich fassen, um in einem eingegrenzteren Bereich doch noch selber nach den genau benötigten Informationen zu suchen. Für sich selber wusste sie jedoch sehr genau, wonach sie suchte:

1. Alles an dokumentierten Informationen und Ereignissen bezüglich eines gewissen Ashram, der in dieser Stadt einst für Aufregung gesorgt hat, und Hinweise darauf, was aus ihm wurde. Insbesondere auch, ob es ihm bezüglich Verhandlungen oder Urteile gab und was ihm im Allgemeinen für Straftaten zur Last gelegt oder nachgesagt wurden. Bei diesen Recherchen über Ashram würde sie auch darauf achten was zu lesen sei über Personen (ins Besondere weibliche Personen) die mit Ashram verbandelt waren oder sind, ob also beispielsweise ihm nahestehende Personen für Verbrechen bestraft wurden oder wegen solcher nach ihnen gefahndet wurde.

2. Alles, was an Informationen zu finden ist über ein Mädchen namens Roana, welches vor ziemlich genau fünf Jahren in Fürstenborn erschien, ins Besondere auch, was damals für Entscheidungen bezüglich dieses Mädchens und seiner Unterbringung getroffen wurden und welche Personen an diesen Entscheidungen in welcher Form beteiligt waren und welchen Status das Mädchen nun hat, ob es wohl mit Unannehmlichkeiten rechnen müsste, sollte es wieder auftauchen...

3. Informationen über Hexenverbrennungen in der Fürstenborner Region innerhalb der letzten 10 Jahre. Sollte sich dergleichen nicht finden lassen (bzw. stellt sich heraus, dass es keine gab), so finden doch zumindest auch vergleichbare Dinge Beachtung, beispielsweise ob eine Hexe oder vermeindliche Hexe in einem Gerichtsprozess wegen irgendetwas verurteilt und schwer bestraft wurde.

Roana wusste, dass ihr Vorhaben nicht einfach war. Publikationen durch Tageblätter werden sich wohl finden lassen, aber ob sie auch an Gerichtsprotokolle kommen würde? Der Gedanke, wohlmöglich direkt in die Höhle des Löwen, in ein Gebäude der Diener der Gerichtsbarkeit gehen zu müssen, widerstrebte ihr. Und was das Kind Roana betrifft, so hielt sie es für denkbar, das einige dieser Informationen nur im Tempel zu finden seien, welchen sie erstrecht nicht betreten wollte.

Sie begann ihre Suche in den Stadtarchiven, um zu sehen, wie weit sie kommt und ob sie Manches herausfinden könnte und auch herausfinden, in welchen Archiven welche Information zu finden seien. Auch eine Ausweitung ihrer Suche auf die Archive der Magierakademie schien ihr denkbar. Was die Kommunikation mit Archivverwaltern und dergleichen betrifft, so vermied sie es, sich an wichtig und hochgestellt aussehende Leute zu wenden und kommunizierte lieber mit kleinen, unbedeutend aussehenden Personen, welche vornehmlich für Dinge wie "Regale einräumen" zuständig waren und von den Leuten in ihrer Umgebung nicht mit auffälliger Hochachtung behandelt wurden. Auch hielt sie die Worte auf ihrem Täfelchen wie gesagt so knapp wie möglich und vermied peinlichst, direkt darzulegen, dass sie etwas über Ashram sucht und sie verzichtete auch weiterhin darauf, ihren eigenen Namen zu erwähnen. Und sollte sich ein besonders hilfsbereiter Mitarbeiter anbieten, bestimmte Informationen selbst für Roana herauszusuchen, so würde sie insofern irgend möglich darauf bestehen, es lieber persönlich zu tun.
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Eyla
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« Antworten #1 am: 14. Januar 2013, 20:45:32 »

Es kam natürlich an, in welchen Bibliotheken/Archiven/Büchereien sie sich umschaute. Doch gehen wir einfachheitshalber hier davon aus, dass sie sowohl im Tempel unter Beaufsichtigung und in den allgemeinen Archiven der Bibliotheken einsehen durfte. Letzteres hatte den Vorteil, dass auch alle Zeitungen, die bisher je gedruckt wurden archiviert wurden. Somit wurde sie der jüngeren Geschichte auch schneller fündig. Denn Ashram war nun nicht so wichtig, dass er in allen Büchern verzeichnet war. Keinerlei Zugang fand sie zu den Akten des Tempels, der Stadtverwaltung, der Garde  und der Magierakademie. In der Magierakademie konnte man in die allgemeinen Bibliotheken Einsicht bekommen, doch stand dort gar nichts über Ashram oder Roana. Gerichtsprotokolle durfte Roana auch nicht einfach einsehen.

1. So fand sie unter anderem den Aushang der damaligen HInrichtung:
http://forum.dasweltentor.de/index.php/topic,8165.0.html

Und auch das Ergebnis selbiger:
http://forum.dasweltentor.de/index.php/topic,239.msg103230.html#msg103230

Viele andere Informationen blieben verwehrt, da musste man sich wohl direkt bei der Garde melden, denn dort waren die Unterlagen rund um Ashram Kaine. Aber man sagte wohl auch einmal Roanda, falls sie wirklich nach Ashram fragen sollte, dass er ein dickes Punktekonto hatte. Man verwies sie dann auch eher auf Leute, die damals auch anwesend waren. Als erstes wurde dann auch Sarah Goldmond genannt, da diese in der Stadt arbeiten würde und somit mehr Zugang zu den stadtinternen Dingen hatte, wobei es fraglich war, ob man einfach alles rausgeben würde. Wahrscheinlicher wäre es wohl, wenn Roana sich mit ihr unterhielt und Frau Goldmond ein bissel ins Plaudern verfallen würde. Man sagte ihr nach, dass sie gerne plaudern würde. Und das "plaudern" wurde wohl auffällig betont.

Über Ashrams Liebeleien verwies man auch eher auf die Damen, die schon länger hier waren. Im Tempel wusste man lediglich von einer Vielzahl von Damen und noch mehr, denen er mal den Hof kurzzeitig gemacht hat. Man erzählte sich sogar von einem Mann, der sich, nachdem Ashram am Pranger stand, sich sehr herzlich um  ihn kümmerte. Aber das war ja lange her. Den Mann sah man danach auch nicht mehr.

2. Über Roana selbst fand man nicht viel. Es gibt von jedem Patienten im Tempel zwar eine Akte, aber diese durfte Roana natürlich nicht einsehen. Schliesslich gehörte sie nicht zum Personal.

3. In den letzten 10 Jahren gab es keinerlei Hexenverbrennung in Fürstenborn.
Es gab sicherlich hier und da mal einen magischen Unfall, wo auch ein magisch Begabter daran beteiligt war, aber das konnte sehr schnell aufgeklärt werden, dass es sich um einen Einzelschlag von einer geistig zurückgebliebenen handelte und wohl auch eher Unfälle waren als etwas explizites.
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Ranov
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« Antworten #2 am: 14. Januar 2013, 21:51:40 »

Aufgrund der Ergebnisse ihrer Recherchen führte sie die Recherchen weiter in Hinblick darauf, Informationen bezüglich folgender Personen zu finden: Atheron Schattenfell und Freyja Eisenfaust. Von Interesse ist hierbei auch ins Besondere, wie der derzeitige, aktuelle Status und Aufenthaltsort/Wohnort dieser Personen ist, so sie denn überhaupt noch existieren, zumal das Ganze schon ein paar Jahre zurückliegt.
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Eyla
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« Antworten #3 am: 14. Januar 2013, 22:14:36 »

Freyja Eisenfaust wurde als Springerin identifiziert, der Gründerin der Dunklen Garde von Dunkelbrunn. Sie hatte sich nach Dunkelbrunn abgesetzt und von dort weiterhin Fürstenborn tyrannisiert. Doch irgendwann verschwand sie von der Bildfläche. Was aus ihr geworden ist, ist nicht bekannt.

Atheron Schattenfell ist auch nicht mehr in Fürstenborn. Er ging damals auf Reisen und ist nochmal nach langer Zeit aufgetaucht, doch dann auch wieder verschwunden.
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