Das Weltentor
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Autor Thema: [Meute] Das Lager im Wald  (Gelesen 807 mal)
Harmattan
Spieler

Beiträge: 76



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« am: 08. März 2006, 21:00:32 »

Ein Anfang

Ein schöner Tag schien es zu werden, als sich Vinbar von der Jagd, bepackt mit einigen Fellen und Fleischresten, auf den Weg machte einen Käufer für eben jene zu finden.
Bereits mehrmals hatte er von einem Jägerlager gehört. Das wäre zumindest eine wahrscheinliche Alternative. Nur, wo war dieses Jägerlager?
Ohne einen Plan zu haben machte sich Vinbar auf die Suche nach dem Lager und traf schon bald einen Bekannten, den Sängerknaben Weihwahr, der ebenfalls dorthin wollte, aber ebensowenig wusste, wohin man eigentlich gehen sollte.
Nachdem man einen Wanderer fragte, der ihnen zwar auch keine klare Antwort geben konnte, hatte man aber zumindest einen Anhaltspunkt bekommen. An einem Flussdelta sollte man fündig werden.

Wo war der Fluss und in welche Richtung sollte man gehen? Ein Münzwurf beantwortete die offene Frage und außer einer Keilerei mit einigen Wildsauen war der Weg nicht weiter beschwerlich.

Kurz vor dem Ziel trafen sie auf Dragim. Er konnte ihnen nicht nur genauer sagen, wo sie das Lager fänden sondern beauftragte beide auch damit, nach einem geeigneten Lagerplatz für die Meute Ausschau zu halten.
Endlich waren sie an ihrem primären Ziel angelangt und konnten sich der Felllast, die immer schwerer zu werden schien, entledigen und kurz rasten.

Wenn sich Vinbar recht erinnerte brachen sie nach kurzer Zeit zuerst gen Süden auf, um sich nach einem geeigneten Lagerplatz umzusehen.
Vorsichtig jede Gafahr, wie eben einige Gnolle, umgehend liefen sie recht ziellos zwischen den Bäumen umher, bis sich urplötzlich hinter einigen Bäumen an einem abschüssigen Hang ein kleiner Hügelvorsprung auftat, schon auf den ersten Blick wie perfekt geeignet für ein kleines Lager.
Zwei bemitleidenswerte Wölfe fanden vor dem Hügel ihr Ende und Vinbar und Weihwahr standen wenige Augenblicke später auf jenem Hügel und blickten ins Tal, welches sich weit unter ihnen erstreckte.
Ein kleiner Hügel am Hang, wirklich wie für ihre Vorhaben geschaffen, da waren sich beide einig.
Weihwahr hatte im Gegensatz zu Vinbar schon weiter gedacht, und Reisig sowie Materialien für den Zeltbau mitgenommen.

Doch das was nun folgte sollte sich als weitaus problematischer herausstellen, als Keiler und Wölfe zusammen. Der Aufbau der Zelte...
Nachdem man sich gar hoffnungslos in den Planen verfing, verhedderte und beim Aufbauen stürzte machten sich die beiden daran den Zeltbau nach ihren eigenen Plänen zu gewährleisten und nicht nach Empfehlungen oder gar Bauplänen.
Sie gruben nacheinander zwei kleine Löcher auf dem Hügel, in denen sie Baumstämme aufgerichtet versenkten und, um den festen Stand zu sichern, eingruben.
Die Zeltplanen wurden dann im Ganzen über die knapp mannshoch aus der Erde ragenden  Stämme geworfen und durch Feldsteine auf den Enden gespannt.
Nach getaner, mühseliger Arbeit blickten beide mit Stolz auf ihr Werk und Weihwahr sorgte noch für eine Feuerstelle mittig auf dem Hügel, um Tiere von diesem Platz fernzuhalten.
Mit einsetzender Dämmerung machten sich die beiden Zeltlebauer auf den Weg gen Stadt, schließlich musste Darim von dem Fund und den Fortschritten unterrichtet werden.
Unweit ihres Lagerplatzes, gar noch in Sichtweite befand sich ein auffälliger Steinkreis, ebenfalls auf einem kleinen Hügel gelegen, den man wahrschenlich ebenfalls prächtig für ihre Zwecke nutzen könnte.
Einen geeigneten Kessel mit Dreifussgestänge für jedes Feuer trieben die beiden auf dem Weg auch noch auf und so trennten sich an den Stadttoren ihre Wege.

Später führte Vinbar Dragim zu der besagten Stelle und auch er befand sie für geeignet.
Wenig später legte sich Vinbar dann auch in einem der Zelte zur Ruhe, es würde in der nächsten Zeit einiges zu tun geben, aber ein Anfang war gemacht ...
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Surtur
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Beiträge: 9.755


It's Buddy Kristos


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« Antworten #1 am: 10. März 2006, 12:33:52 »

Mugmal. Dragim fand es geeignet. Es hatte Wasser, es war eine gul Aussicht und es war in der Mitte des Waldes. Rings herum waren Mosnter. Im Nordwesten die Orks, im Südwesten die Oger, im Westen die gobblins, im Südosten die Gnolle. Also. Langweilig würde ihnen dort nicht werden.

Dragim lag auf dem Rücken, blickte in die Wipfel der Bäume.

Hoffentlich gab es hier keine Olv. Nein. Die gab es hier sicher nicht. Schon gar nicht, wenn sie die nächsten Tage die Bäume für eine BArrickade fällen würden. Dann würden sie aus ihren Löchern gekrochen kommen, wenn es sie gibt.

Dragim drehte sich auf die Seite, streckte seine Hand nach vorne, griff in den Boden.

Dieser Boden. Wie wunderbar wäre es, hier eine Höhle zu bauen. Und dann in dieser das ALger aufbauen. Man könnte diesen Hügel sicher untertunneln. Auf was man darutner wohl stossen mag.

Er legte sich wieder auf den Rücken.

Er konnte nicht eisnchalfen. Zu viel ging ihm durch den Kopf. Er dachte zurück, an all jene, die nun hier waren. Die er und die anderen hierhergeführt hatten.

Blad waren sie vollständig. Bald würde dies ein richtiges Lager werden. Bald würden sie die Orks angreiffen.

Murg. Bald.

Doch erst war noch so viel zu tun.......
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Harmattan
Spieler

Beiträge: 76



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« Antworten #2 am: 22. März 2006, 15:12:25 »

Aufbau

Noch nicht lange war es her, dass Vinbar und Weihwahr hier die ersten Zelte aufschlugen und sich die Gruppe hier einfand.

Wie die Zeit, so waren auch die Pläne und Vorhaben unaufhaltsam vorangeschritten.
In Erinnerung an sein Gespräch mit Dragim kehrt Vinbar nun wieder in das Lager im Wald ein, bepackt mit einigem an Werkzeug und verschiedenen Äxten.

...das Lager braucht sicherheitshalber eine einfache Verteidigung...

Für eine Steinmauer war es sicher noch zu früh und somit machte man sich daran etwas zwar schlichtes, aber zumindest effektives aufzuziehen.
Vinbar begann als nächstes damit, mit der Axt in der Hand und einem langen Seil über den Rücken gebunden, nach geeigneten Bäumen im Wald zu suchen.
Immer wieder werden ihn die Bewohner des Lagers kurze und nicht allzu dicke Baumstämme aus dem Wald ziehen sehen.
Besuchern, die seltener vorbeischauen, wird nur der stetig wachsende Stapel von etwa 2m langen und schenkeldicken Pfosten auffallen, welche allesamt an einem Ende angespitzt sind. Rundherum verteilt finden sich Seilreste, Eisenkeile und eine Vielzahl verschiedenster Hämmer und Beile.
In einer Senke auf der anderen Seite des Lagerhügels sammelt sich nur dürftig zerkleinertes Geäst.
In Kürze könnte er mit der eigentlichen Arbeit beginnen ...
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Nof
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« Antworten #3 am: 22. März 2006, 20:31:11 »

Hämah unterstützt Vini tatkräftig, es brauch zwar etwas länger, ihr zu erklären, was zu tun sei aber so sie begriffen hat wo ein Baumstamm hinmusste, welches Seilende an welchem Baum gebunden werden musste oder vor allem in welche Richtung ein Baum fällt, wenn er fällt, dann, ja dann würde es recht schnell zur Sache gehen.

Zwei Bäume trägt sie ohne murren..zwei!!
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Herbert: kleiner Schwarzer mit bayrischen Wurzeln.....^^
Harmattan
Spieler

Beiträge: 76



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« Antworten #4 am: 26. März 2006, 01:20:49 »

Aufbau II

Dank Hämah's tatkräftiger Unterstützung geht die Arbeit mit beeindruckendem Tempo voran. Selbst Vinbar scheint oftmals sprachlos über ihren Eifer und ihre Tatkraft.

Der Stapel an Holzscheiten abseits des Lagers hat längst enorm an Größe zugenommen und jene Senke ist ebenfalls zur Gänze ausgefüllt mit Astwerk aller Größen.

Nun ging es also an die eigentliche Arbeit zur Befestigung des Lagers.
Sämtliche Holzbalken wurden, mit der Spitze zuerste in die Hügelneigungen des Lagerberges getrieben, vorerst in Richtung des Waldes ausgerichtet.
Die etwa 2m langen Balken wurden nach dem Einschlagen in den Hügel von der nun herausragenden Seite ebenfalls mit ordentlicher Beilarbeit angespitzt und das versenkte Ende mittels Festtreten und Festhalten während des Anspitzens im Boden fest verankert.
So mag die Hügelabsenkung in Richtung Wald nun einem Igelrücken gleichkommen, denn überall ragen verschieden lange und dicke Spieße und angeschärfte Balken aus dem Hügel, die Angreifer bei der Erstürmung des Berges enorm hindern dürften.

Doch auch das aussortierte Ast- und Blätterwerk werden die beiden noch weiter verwenden ...
So werden Tannenzweige und blätterreiche Äste zur Tarnung an die "Verteidigungsspitzen" angelehnt oder daran befestigt, so dass die Hügelseite nun mehr einem Mini-Wäldchen von Zwerggestrüpp ähnelt, denn einem bewehrten Befestigungswerk.
Umso versteckter treten die Befestigungsmaßnahmen in Augenschein.

Weitere nicht verwendete Holzbalken  und Astwerkreste bleiben vorerst an den angesprochenen Stellen des Lagers verwahrt.
Den ersten Schritt zur Befestigung wird Vinbar somit als abgehakt betrachten, doch weitere sollen noch folgen ...
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Surtur
Spieler

Beiträge: 9.755


It's Buddy Kristos


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« Antworten #5 am: 28. März 2006, 11:36:47 »

Als Dragim sah, welche gradnioses Wekr hier entstanden war, glänzeten seine augen vor Freude. Selten hatte er so fähige Leute gesehen. Es war ihm wahrlich eine Ehre, Seite an Seite mit diesen Streiten zu dürfen.

Murgmal, sie waren keine Zwerge, aber, dafür, dass sie keine Zwerge waren, waren sie ausgesprochen gul.

Leider hatte Dragim oft in Hammerhütte zu tun, und in Fürstenborn, weshalb er seltener im Lager war, als er eigentlich wollte. Doch wenn er da wäre, würde er sicher helfen, so gut er konnte.

Die Zeiten waren unsicher, so viele Mosnter und Gefahren überall. Wenigstens das Lager sollte sicher sein. Und bald würden sie ohnehin die Orks angreiffen. Und wenn sie es nicht schaffen würden, diese auszurotten, würde die Rache nicht lange auf sich warten lassen.

Selten zuvor hatte Dragim solch ein großes Lager gesehen. Wie viele Orks mochten sich noch innerhalb der Höhlen verbergen? Fragen über Fragen. Klar war nur eines: Die Verteidgung musste stehen.
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Harmattan
Spieler

Beiträge: 76



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« Antworten #6 am: 29. März 2006, 18:29:22 »

Aufbau III

Die Pausen und Unterbrechungen neben der Arbeit am Lager waren kurz und sie sollten so schnell auch nicht länger werden ...

Die Hügelseite gen Süden war nun ersteinmal gar nicht schlecht präpariert, so befand zumindest Vinbar, doch sicher genug konnte man sich ja nur selten sein.
So beschäfftigte die Gruppe sich im Folgenden mit dem angrenzenden Waldstück im Süden, jedoch nah am Lager bleibend.

Wie könnte man bei einem Ansturm aus dem Wald noch mehr Zeit gewinnen? Orks hatte Vinbar schon einige gesehen, doch wie ihm auffiel hatten längst nicht alle zumindest halbwegs vernünftiges Schuhwerk, einige liefen sogar Barfuß ...

An Schaufeln hatte Vinbar vergessen zu denken, folglich musste viel mit den Händen gebuddelt werden.
Nicht weiter wild, zumal man sich eh auf kleine und flache, kaum tiefer als ein Unterarm lang ist, Gruben beschränkte, die man vereinzelt mit Vorliebe hinter aus der Erde ragenden Wurzeln und höherem Gestrüpp vor denen, die aus dem Wald kommen könnten, verbarg.
Das Restmaterial, was man von dem Spicken des Hanges noch übrig hatte, beziehungsweise was keine Verwendung fand, wurde nun hier eingebunden.

Dünne Stäbe wurden angespitzt und vertikal in den flachen Kuhlen versenkt, so dass die Spitzen nicht höher herausragten als vorher das Erdreich. Diese wurden danach mit dem verbliebenen Ast- und Blattwerk der gefällten Bäume bedeckt. Hierfür schienen Tannenzweige besonders geeignet.
Da man immernoch mehr davon übrig hatte, als man auf die Kuhlen legen konnte ohne diese zu hoch zu stapeln, legten sie auch andernorts noch Tannenzweigflächen aus, wo keine Kuhlen waren.
Die Zweigflächen unter denen sich wirklich Spieße befanden würden bei einer geringen Gewichtsbelastung verständlicherweise nachgeben und die Spitzen aus ihnen hervortreten.
So man konnte bedeckte man die Tannenflächen mit Laub und was man eben so in der Gegend fand um sie verbessert zu tarnen. Dennoch sind die Flächen nicht wirklich unauffällig ...

Die weniger Kräfte zehrende Arbeit ließ außerdem Zeit für weitere Planungen und Vinbar konnte sich auch um die Informierung der anderen Lagerbesucher kümmern, so sie nicht länger als eine Woche dem Lager fern waren und aus Süden durch den Wald kamen sollten sie dort noch rechtzeitig vorgewarnt werden.
Zu diesem Zweck malte Vinbar eine Botschaft auf ein Stück gegerbten Felles und hängte sie, zwischen zwei kleine Stäben gespannt, neben der Feuerstelle gut sichtbar aus:

Macht nen Bogen um Tannenzweige im angrenzenden Waldstück
Um ganz sicher zu gehen hat er an daran noch einen Beispielstannenzweig gepinnt.

Die meisten der nicht beteiligten sollten, während die Arbeit an den Gruben lief, bereits darüber informiert sein und eigentlich sind die Stellen selbst für Unwissende auffällig, so sie nicht völlig verträumt und unachtsam durch den Wald rennen.

Die von Zweigen geleerte Senke ist nun zum Großteil mit der ausgehobenen Erde gefüllt, welche man -auf nun in der Gegend weit verstreut liegenden- festen Tuchstreifen transportierte.

Nach einer ordentlichen Pause macht sich Vinbar die nächsten Tage auf die Suche nach größeren Gesteinsbrocken ...
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ThorTheM8y
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Beiträge: 786


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« Antworten #7 am: 03. April 2006, 16:36:39 »

Aufbau IV

In einer Entfernung von etwa haargenau einhundert Schritten zur äusseren Befestigung des Lagers entsteht ein seltsames Lehmgebäude. Das Lehmhaus hat eine etwa kniehohe Eingangsöffnung, und läuft nach oben hin zu einer verzerrten kugelförmigen Irgendetwas-Gestalt zu. Auf den ersten Blick erscheint es wie eine Hütte für zu kleine goblinoide Wesen. Das Dach des etwa fünf Fuss hohen Lehmhäuschens wird gebildet von eben garnichts - sprich es ist nach oben hin offen. Die beinahe kreisrunde Öffnung ist ziemlich plan und hat einen Durchmesser von rund drei Fuss. Unten durchmisst das Gebilde etwa ein bisschen mehr als fünf Fuss. Man sah ausnahmslos Weihwahr wie er sich an diesem Ding zu schaffen machte, oberhalb der niedrigen Eingangstüre ist auch gross sein Name eingeritzt, wohl um zu verhindern, dass es von Meuteangehörigen zerstört wird.
Wenn man einen Blick ins Innere des Häuschen wirft, wird man sehen, dass beinahe der gesamte Fussboden mit den verkohlten Resten eines Lagerfeuers bedeckt ist.
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INAKTIV Ausnahmen bestätigen die Regel.
WEIHWAHR WIAGA: Erster BioBierBrauer Seldarias!
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