Das Weltentor
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Autor Thema: Tary's kleine Film-Ecke  (Gelesen 6517 mal)
Tary
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« am: 12. Februar 2008, 16:39:17 »

Da ich doch schon ziemlich häufig ins Kino gehe und das damit sozusagen zu meinen Hobbys zählt, möcht ich euch doch nicht vorenthalten, wenn ich mal wieder einen guten oder weniger guten Film gesehen habe. Deswegen werd ich hier in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder ein kurzes Review zu aktuellen oder älteren Filmen posten.
Jeder ist gerne eingeladen zu kommentieren, diskutieren und natürlich auch selbst ein Review zu schreiben Smiley
Wie ihr Filme bewertet ist mir vollkommen egal, ich bewerte immer auf einer 10-Punkte-Skala mit 10 als bestes Zwinkernd

Und der erste Film zur Eröffnung ist heute:

Der Krieg des Charlie Wilson (Charlie Wilsons War)

Im Film geht es um Charlie Wilson, einen Kongressabgeordneten in den USA, der in den 80er Jahren afghanische Freiheitskämpfer im Krieg gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans unterstützte. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und ist (wie sollte es anders sein) natürlich auch heute noch politisch aktuell, da sich die damalige Unterstützung der Afghanen in der heutigen Zeit ja bekanntlich eher negativ für die USA ausgewirkt haben.

Tom Hanks in der Hauptrolle als trinkender Partylöwe, der nebenher noch Kongressabgeordneter ist, wirkt Anfangs etwas ungewöhnlich, wo man Tom Hanks doch sonst eher in ernsteren Rollen in Erinnerung hat. Doch auch in diesen Charakter kann er sich gut hineinversetzen und liefert damit eine überzeugende Darstellung, die von den Nebendarstellern gut ergänzt wird. Nur Julia Roberts wirkt in ihrer Rolle etwas fehl am Platz.
Der Film an sich ist amüsant und interessant gestaltet und wird trotz des durchgehend politischen Inhaltes nicht langweilig. Mit viel Humor wird einem die Geschichte erzählt, wie ein einfacher Kongressabgeordneter eine der größten Geheimoperationen der CIA auf die Beine stellt und natürlich darf am Ende auch nicht der erhobene Zeigefinger und der unterschwellige Verweis auf die Folgen dieser Operation fehlen.

Alles in allem ist "Der Krieg des Charlie Wilson" ein unterhaltsamer Film, den man sich dank wirklich guter und witziger Dialoge auch mit nicht ganz so viel politischem Interesse ansehen kann.

8 von 10 Punkten.
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« Antworten #1 am: 22. Februar 2008, 23:34:53 »

da misch ich doch mit Zwinkernd

John Rambo

Höchst Sozialkritischer Film der die argen Zustände in Birma anprangert und den Krieg so darstellt wie er ist ...schrecklich.


....Blödsinn, die Handlung ist total austauschbar, die Nebenfiguren? pah wen interessieren die, Charaktertiefe... so tief wien nichtschwimmerbecken also: Genau das was man erwartet und liebt (Ausnahme First Blood, also der erste Rambo der noch ein wenig Tiefgang hatte)!!!
Rambo ballert, schnetzelt, erlegt, sprengt und und und alles sehr nett und sehr realistisch (könnte stellenweise ein Werbefilm fürs Barret .50 cal sein) ABER!!!!... er ist arg geschnitten >.<

Ansich ist er nichts für "Ih...blut" Leute aber an manchen Szenen erinnert es an A-Team wo sie in den Staub schießen und trotzdem alle umfallen (natürlich nicht tot, beim A-Team stirbt ja keiner), ganze Passagen fehlen (die allerdings die Handlung nun wirklich nicht bereichert hätten), Laster sind da... und ohne Kommentar wieder weg.

Man kann keinen Rambo schneiden, das ist genauso als würde ich beim kommenden "Knut Film" den dämlichen Eisbären rausschneiden.... manmanman!

Das fehlte zB komplett


Edit Eyla: filmausschnitt rausgelöscht
« Letzte Änderung: 23. Februar 2008, 11:23:55 von Eyla » Gespeichert

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Tary
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« Antworten #2 am: 23. Februar 2008, 04:41:57 »

Erm... ich glaub nicht, dass es gut ist, das in nem öffentlich zugänglichen Forum zu zeigen Zwinkernd
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Sergej Danilow


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« Antworten #3 am: 23. Februar 2008, 04:43:26 »

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Aria Fhirnriveien
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« Antworten #4 am: 23. Februar 2008, 13:18:42 »

Ach das war doch nur ne Szene in denen Melonengebilde in Soldatenkleidung gesprengt wurden und es Fruchtsalat gab!
Nebenbei war das Gif noch weitaus harmloser als der ohne Altersfreigabe überall einsehbare I-nettrailer Zwinkernd

War ne verlinkung von einem Anbieter ähnlich Imageshack, also extra dafür gemacht...hätte ich mal dazuschreiben sollen ^^
« Letzte Änderung: 23. Februar 2008, 13:41:57 von Morte » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 23. Februar 2008, 13:21:16 »

ich habe es unter anderem rausgenommen wegen xians hinweis
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« Antworten #6 am: 24. Februar 2008, 04:21:19 »

Ich war mal wieder im Kino, und präsentiere heute:

I'm Not There

Ein unkonventioneller Film über das Leben und Wirken von Bob Dylan, aber auch über Musik allgemein, das Leben und vieles Andere. Smiley Der Film läuft in Deutschland am 28. Februar an, kommt in Berlin aber schon seit dem 14. Februar in einigen Kinos, deswegen hab ich ihn schon gesehen... schon zwei mal, denn, ich muss sagen, ich bin begeistert.

Todd Haynes stellt in diesem Film mit Hilfe von 6 verschiedenen Schauspielern und unterschiedlichen Film-/Aufnahmestilen das vielseitige Leben von Bob Dylan dar. Die 6 Charaktere haben alle andere Namen und unterschiedliche Berufe/Hintergründe, repräsentieren aber alle einen Abschnitt im Leben von Dylan. Gleich vornweg, man kann den Film, meiner Meinung nach, auch sehen, wenn man nicht der große Dylan-Fan ist, da er auch so, filmisch und erzähltechnisch, viel zu bieten hat. Es hilft aber sehr, wenn man sich zumindest ein klein wenig mit Dylan auskennt, weil man dann die vielen kleinen Details die im Film verarbeitet sind, erkennt. "I'm Not There" hat keine geradlinige Erzählstruktur, der Film lebt von Vor-/Rück-/Seitblenden und mag dadurch auf den ersten Blick verwirren, man muss sich auf den Film einlassen, ansonsten wird man wohl enttäuscht werden. Man kann hier alles erwarten, außer standard-hollywood-Kino und das mag für einige über mehr als 2 Stunden Filmzeit vielleicht zu viel sein (als ich das erste mal war sind 3 Leute während des Films gegangen).
Aber wer sich auf diese ungewöhnliche Art des Films einlässt wird einen wirklich tollen Film sehen.

Die 6 Darsteller (unter anderem Heath Ledger, Richard Gere und Cate Blanchett) liefern alle eine durchweg sehr überzeugende Leistung in ihren Rollen. "I'm Not There" ist einer der zwei Filme, in denen man den inzwischen leider verstorbenen Heath Ledger noch einmal sehen kann, und er spielt seine Rolle wirklich gut und überzeugend. Aber auch wenn alle Schauspieler in dem Film wirklich gut wirken, sticht eine doch hervor:
Cate Blanchett in ihrer Rolle als "Jude Quinn" ist einfach genial. Sie liefert eine so überzeugende Darstellung, dass man sagen kann, dass die anderen Darsteller neben ihr etwas verblassen. Cate Blanchett spielt nicht Bob Dylan in irgendeinem Film, Cate Blanchett IST Bob Dylan, so zumindest scheint es. Es ist sicher amüsant, dass die einzige Frau aus 6 Schauspielern die überzeugendste Darstellung von einem Mann liefert. Cate steckte sich, wie sie sagte, bei den Dreharbeiten immer eine Socke in die Hose um mehr wie ein Mann gehen zu können Zunge
"Wenn Cate Blanchett nicht für den Oscar nominiert wird, dann erschieß ich mich.", hat der Film-Kritiker der New York Times gesagt, und ich kann ihm da nur zustimmen. Aber sie wurde ja nominiert, und ich denke mal, dass sie auch gewinnen wird.

Meiner Meinung nach ist "I'm Not There" ein "Must See" der Filmgeschichte und hat sehr hohe Chancen der beste Film dieses Jahres zu sein (oder des letzten, er kam ja an sich schon 2007 in die amerikanischen Kinos). Wenn einen die ungewöhnliche Machart und Erzählweise nicht abschreckt, dann erlebt man 2 Stunden 15 Minuten tollen Film mit toller Musik und vielen schönen Geschichten und Anekdoten.
Auf jeden Fall einer der besten 10 Filme, die ich bisher gesehen habe und somit, wie sollte es anders sein:

10 von 10 Punkten

« Letzte Änderung: 24. Februar 2008, 04:23:08 von Tary » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 24. Februar 2008, 04:53:09 »

Danke für die Einschätzung.

Ich als absoluter Dylan Fan werd ihn mir dann mal reinziehen.
Hatte schon gedacht das wird ne schlechte Biographie.
Aber jetzt bin ich erleichtert.

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"Ich habe in der Schlacht am Schwarzjoch Trolle greinen, Orks jammern und die härtesten unserer Krieger verzweifeln sehen. Aber niemals sah ich einen Zwerg der aufgab."
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« Antworten #8 am: 25. Februar 2008, 12:04:10 »

Zitat von: Tary
"Wenn Cate Blanchett nicht für den Oscar nominiert wird, dann erschieß ich mich.", hat der Film-Kritiker der New York Times gesagt, und ich kann ihm da nur zustimmen. Aber sie wurde ja nominiert, und ich denke mal, dass sie auch gewinnen wird.
Dass sie super gespielt hat und nominiert ist, muss ja leider nichts heißen. Dann hätte zum Beispiel auch Johnny Depp für den ersten Fluch der Karibik einen bekommen. Immerhin hat er darin eine Figur geschaffen, die aus einem ansonsten ganz witzigen 08/15-Popcornfilm erst den Erfolg gemacht hat, dass sich zwei Nachfolgerteile überhaupt gelohnt haben. Er hat praktisch alles in die Rolle gelegt, was man nur erwarten konnte: Akzent, Gangart, Mimik und Gestik, die in der Kombination einen einzigartigen Charakter ergeben. Zumindest auf 'modernes' Hollywood bezogen.
Aber einen Oscar gabs dafür nicht (die Konkurrenz war mit Sean Penn vornedran aber auch nicht ohne). Dafür den Screen Actors Guild Award Zwinkernd.
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« Antworten #9 am: 25. Februar 2008, 12:43:24 »

Sweeney Todd

Ein Film nach einem Musical nach einem Groschengruselroman nach einer Londoner Legende aus dem 19. Jahrhundert.
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Es ist wohl der beste Film, den ich seit Längerem im Kino gucken war.

Zuerst nochmal zum Mitschreiben: Es geht um den Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp), der sich fortan nur noch Sweeny Todd nennt und sein Geschäft über Mrs. Lovetts (Helena Bonham Carter) Fleichpastetenstube einrichtet. Aus Rachegelüsten gegen den Richter Turpin, der ihn einst in die Zwangsarbeit nach Australien verbannte um sich seiner Frau annehmen zu können, entwickelt er einen allgemeinen Hass auf die Menschen und beginnt damit, seine Kundschaft zu ermorden. Dabei entsteht eine enge Zusammenarbeit mit Mrs. Lovett, die die Opfer nämlich gleich (als Zutaten für ihre Pasteten) nutzt, um ihr eigenes Lädchen wieder in Gang zu bringen.
Paktikablerweise richtet sich Sweeny Todd auch gleich eine Falltür an seinem Frisierstuhl ein, die seine Kunden schließlich gleich in die Back- und Verwurstungsstube befördert.

Was an dem Film gefällt ist schonmal der ganze makabre Umbau, der mit einem Augenzwinkern zu sehen ist und auch betont übertrieben dargestellt wird. So verläuft die Handlung erst noch ganz ruhig, wenn es zur Sache geht, dann aber auch richtig. Die Mengen an Kunstblut die dann die Welt bevölkern dürften in manchen Filmen für 3 oder 4 Szenen reichen, in denen so etwas verwendet wird.
Dabei ist die Farbe des Bluts gewollt künstlich gehalten, es handelt sich ja schließlich nicht um einen Dokumentarfilm. Zudem ist die gesamte Optik der Settings auf Tristesse ausgelegt. Die Farbpalette reicht von Schwarz über hellgrau bis hin zu falem Graublau und stark verblassten Rottönen. Da fällt das extreme Rot des Kunstblut natürlich besonders auf.

'Sweeny Todd' ist dabei nicht einfach nur ein Film mit der Handlung eines Musicals, sondern praktisch ein Musical auf der Kinoleinwand. Somit wird, grob geschätzt, mindestens zu zwei Dritteln des Streifens gesungen und nur der Rest gesprochen. Die Gesangseinlagen gibt es glücklicherweise in Originalsprache mit Untertiteln. Dafür dass die Schauspieler wohl keine ausgebildeten Sänger sind, machen sie ihre Sache sehr ordentlich. Die Musikstücke passen bestens zum Grundton der jeweiligen Szene und auch der Gesang transportiert die nötigen Emotionen der Charaktere, wirkt dabei nicht zu theatralisch, aufgebläht oder unprofressionell. Ein stimmiges Ganzes eben. Auch der vorhandene Kinderdarsteller macht seine Sache sehr gut.

Depp und Bonham Carter geben zudem ein klasse Mörder-Pärchen ab. Es ist ziemlich amüsant, wie Mr. Todd zwar ohne Gemütsregung, aber mit viel Blutdurst, seinem Werk nachgeht und Mrs. Lovett dem Ganzen auch noch eine praktische Seite abgewinnen kann und außerdem immer wieder Annäherungsversuche an den stoischen Barbier macht.
Die Neben- und Gastrollen sind ebenfalls bestens besetzt. Richter Turpin ist der böseste Richter der Welt, für immer und ewig. Und der Auftritt von Sasha Baron Cohen als aufgeblasener, italienischer Barbier passt wie die Faust aufs Auge.

Zu guter Letzt, liefert auch das Ende noch die kleine Überraschung, wie man sie bei einem solchen Film erwarten würde, und rundet alles entsprechend ab. Das verrate ich hier lieber nicht.

Insgesamt: Gerne volle Punktzahl, die Skala darf sich jeder selbst aussuchen Zwinkernd
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« Antworten #10 am: 25. Februar 2008, 12:53:15 »

is ja glaub ich tim burton film? Zumindest, was ich so sah, erinnerts doch extrem an burton. Btw: Oscar für künstlerische Leitung (also eigentlich Optik)
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Morte
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« Antworten #11 am: 25. Februar 2008, 12:57:12 »

Jupp Burton, was mich abschreckt ist einfach die Menge an Gesang, werde den nach der Beurteilung aber wohl auch ma gucken.
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« Antworten #12 am: 16. September 2008, 08:45:16 »

Babylon A.D.

Ein Science Fiction Endzeit Drama, religlös angehauchter Thriller, Actionfilm

Da sieht man eigentlich auch schon das Problem des Films. Irgendwie kann der sich nicht recht entscheiden, was er nun sein will.

Die ungefähre Handlung (Quelle GMX): Ein namenloses Land irgendwo in Osteuropa. Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop (Vin Diesel), ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der für Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral - solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lässt seine Überlebenschancen täglich weiter schmelzen. So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky (Gérard Depardieu) denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges Mädchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora (Mélanie Thierry), die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist - obwohl anders vereinbart - nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres Schützlings versteht. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in die Gefahr.


Der Film beginnt eigentlich super interessant: Man ist mit in einem kriegsland... Armut, Waffengwalt herrscht vor... mit dem Unterschied, daß es die Zukunft ist, aber das einzige was dort futuristisch ist, sind die Computer bei jedem zu Hause, ansonsten hausen sie alle im Müll und haben nix zu essen. Dann kommt dieser Gorsky (wirklich super mit Gerard Depardieu)und der hat sich im Panzer eine heimelige Zufluchtsstätte geschaffen.. also ich saß ungefähr so im Kino: o.O.
Der Film spielt anfangs in Russland/Osteuropa und ist echt bedrückend, weil die Leute da einfach verheizt werden. Aber ehrlich... ich wollte mir nen Action Schinken ansehen und nicht über Frieden auf der Welt nachdenken -.-
So wird der Film im Laufe immer aufgebauschter und nachher auch irgendwie etwas... doof. Die Actionszenen sind solide gemacht und Vin Diesel ist genauso so wie man ihn aus Triple X kennt. Bis auf die Brusthaare.. die hatte er in Triple X nicht ;-)
Die Wendung im Film ist ganz nett, aber irgendwie war doch alles schonmal da.

5 von 10 Punkten

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« Antworten #13 am: 03. November 2008, 10:36:00 »

Hellboy

Ok, es ist schon zwei Wochen her, daß ich mir den angesehen habe und auch den ersten Teil kannte ich nur flüchtig. Was ich aber bemerkt habe: der erste Teil war irgendwie viel cooler. Nun geht es nicht mehr um Hellboy, sondern die goldene Armee und die eigentlich gar nicht finsteren Elfen (die sind wirklich gut geraten^^). Allerdings... war mir das alles irgendwie too much. Und Hellboy wirkt irgendwie wie ein jammernder Waschlappen, der aber dann so ptent ist und Zwillinge zeugt. Ja nee. Special effects toll, Story Durchschnitt, Fantasy Einschlag übertrieben aber kreativ.

5.5/6 von 10 Punkten


Krabat

Tkja, eigentlich bin ich ja überhaupt kein Fan von deutschen Produktionen, aber Krabat (das Buch kenne ich übrigens überhaupt nicht, ist aber von Ottfried Preußler) ist die Verfilmung einer wirklich düsteren Geschichte und erzählt von dunkler Magie und Leuten, die ihre Seele dem Teufel verkufen.
Gut, die Kameraführung wirkt in einer Kampfszene mehr als holprig, aber die Schauspieler sind klasse, allen vorran D. Brühl.
Story, sowie Trailer hier: http://www.krabat-derfilm.de/index_live.php

7.5 von 10 Punkten
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« Antworten #14 am: 25. Dezember 2008, 21:05:06 »

Wie ich heut gelesen habe kommt heut ein genialer Film, leider im Fernsehen. Die Werbeunterbrechungen werden dem Film sehr weh tun und ich empfehle einfach jedem, dass man sich den auf DVD oder sonstwie angucken sollte, nur nicht im Fernsehen, aber trotzdem poste ich nochmal ein Review, was ich damals zu "Children of Men" geschrieben habe.

Wer es sich mit Werbung antun will: RTL 22.00 Uhr

Zitat
Zitat
2027, seit 18 Jahren ist kein einziges Baby mehr zur Welt gekommen. Ein unbekanntes Phänomen hat alle Frauen unfruchtbar gemacht, und die Menschheit altert unaufhaltsam ihrem Untergang entgegen. Wie die anderen reichen Nationen ist England längst zum Auffangbecken geworden, und trotz der Knute des Kriegsrechts beherrschen Chaos, Gewalt und Nationalismus den Alltag. Inmitten dieses Abgrunds ist es an einer Handvoll Menschen, der Menschheit ihre letzte Chance zu geben. Der desillusionierte Regierungsagent und ehemalige Aktivist Theo (Clive Owen) und seine Exfrau Julia (Julianne Moore) werden zur Eskorte einer wie durch ein Wunder schwangeren Frau und geleiten sie auf ihrem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf hoher See.




http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,447040,00.html

Ich kann mich da dem Spiegel-Artikel nur anschließen.

Als ich vor ca. 1,5 Monaten den Trailer im Kino gesehen habe, hab ich mich gefreut, dass endlich mal wieder ein Film mit einer interessanten, hollywood-untypischen Thematik ins Kino kommt.
Also ging ich heute ins Preview (Originalversion) und hab mir "Children of Men" angesehen.
Was soll ich sagen... ich bin begeistert. Der Film ist durch seine relative Bescheidenheit genial. Der beste Film den ich im Jahr 2006 bisher gesehen habe, einer der besten Filme die ich bisher überhaupt gesehen habe.
Es ist ein düsterer, und sehr politischer Film. Davon hab ich dieses Jahr schon einen gesehen... München... den ich damals und auchnoch heute genial fand. Aber was unterscheidet "Children of Men" von "München"?
Das ist schnell beantwortet: München ist ein Film... ein Hollywood-Film... München hat glanz, trotz düsterer Thematik und München merkt man das kleine bischen Hollywood an.
Children of Men ist nicht so... da gibt es kein Hollywood, und keinen glanz... man wird in diese düstere Zukunftsvision hineinversetzt und manchmal könnte man vergessen, dass man gerade im Kino sitzt und nur einen Film schaut (wenn da nicht der Typ neben dir wäre, der die ganze Zeit dumm rumlabert -.-).
Nicht zulätzt trägt dazu die sehr sehr gute Kammeraarbeit bei. Teils minutenlange Szenen ohne Schnitt mit Steady-/Hand-Cam lassen den Zuschauer direkt am Geschehen "teilhaben".

Als Fazit kann ich nur sagen:
Meiner Meinung nach muss man diesen Film gesehen haben. Ich werd ihn mir auf jeden Fall noch einmal ansehen.

11 von 10 Punkten
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Sergej Danilow


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« Antworten #15 am: 25. Dezember 2008, 21:11:35 »

Danke für den Post, ich hät den Film glatt vergessen, mit der Annahme im Feiertagsprogramm läuft eh nix ordentliches
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« Antworten #16 am: 26. Dezember 2008, 16:23:34 »

Ich hoff die Empfehlung war ok ^^
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« Antworten #17 am: 26. Dezember 2008, 16:45:38 »

Der Film wird übrigens heut wiederholt... 23.40 oder so.
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« Antworten #18 am: 26. Dezember 2008, 22:20:26 »



Twilight - Biss zum Morgengrauen - Story

Die 17-Jährige Isabella "Bella" Swan (Kristen Stewart) ist alles andere als begeistert, als sie zu ihrem Vater in das verschlafene Nest Forks ziehen muss. Doch ändert sich ihre Einstellung schlagartig, als sie den attraktiven wie geheimnisvollen Edward Cullen (Robert Pattinson) kennen- und lieben lernt. Doch dieser ist ein Vampir und damit dem Blutdurst ebenso verfallen wie Bella dem adretten Jüngling. Die Geschichte einer verbotenen Liebe nimmt ihren Lauf...

Meinung
Hach eben so gut gemacht wie die Bücher. Ein toller Film. Neben der Romanze, gibt es genug Actionszenen die wirklich toll umgesetzt sind. Also durchaus auch ein Film für die Männer Zwinkernd Hrm ich würd ihn von der Art mit Underworld vergleichen.

10 von 10 Punkte





Transporter 3 - Die Story

Eigentlich hatte sich Frank Martin (Jason Statham) nach seinem letzten Einsatz in Miami dafür entschieden, seinen Job als Kurierfahrer gegen ein zurückgezogenes Leben an der französischen Riviera einzutauschen. Doch er hat seine Pläne ohne den ehemaligen Delta Force Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper) gemacht. Im Auftrag der Entsorgungsgesellschaft Ecocorp hat Johnson Valentina (Natalya Rudakova), die Tochter des ukrainischen Umweltministers Leonid Vasilev (Jeroen Krabbe), entführt, um so eine offizielle Genehmigung für die Entsorgung von Giftmüll in der Ukraine zu erpressen.

Franks Rolle in diesem perfiden Spiel: Er wird gezwungen, Valentina von Marseille aus quer durch Europa nach Odessa zu chauffieren und so den Suchtrupps Vasilevs zu entkommen. Um sicherzustellen, dass Frank den Auftrag erfüllt, legt Johnson sowohl ihm als auch der attraktiven und schlagfertigen Valentina elektronische Armbänder an, die explodieren, sollten sich beide auch nur 20 Meter von ihrem Auto entfernen. Auf diese Weise aneinander gebunden, beginnt ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel, das Frank vor völlig neue Herausforderungen stellt, die nicht nur mit seinem Auftrag zu tun haben...

Meinung

Die ersten beiden Teile fand ich recht gut gemacht, aber dieser war echt enttäuschend. Ich fand ihn ok, aber ich würd ihn mir weder kaufen noch nochmal sehen wollen. Die Story ist lahm, die Effekte ebenso, das einzig gute ist das Ende...

3 von 10 Punkten





EIN QUANTUM TROST

...setzt die adrenalintreibenden Abenteuer von James Bond (DANIEL CRAIG) in CASINO ROYALE fort. Nachdem er von Vesper, der Frau, die er geliebt hat, betrogen wurde, kämpft 007 gegen das Verlangen an, seine nächste Mission zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, verhören Bond und M (JUDI DENCH) Mr. White (JESPER CHRISTENSEN), der enthüllt, dass die Organisation des rücksichtslosen Geschäftsmannes Dominic Greene (MATHIEU AMALRIC), die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefährlicher ist als zunächst angenommen.

Inmitten eines Minenfeldes aus Betrug, Mord und Täuschung, verbündet sich Bond mit alten Freunden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auf der Suche nach dem Mann, der für den Verrat an Vesper verantwortlich ist, muss 007 der CIA, den Terroristen und sogar M immer einen Schritt voraus sein, um Greenes dunkle Machenschaften aufzudecken und "Quantum" zu stoppen.

Meinung

Ein guter Bond, zwar mit Sicherheit nicht der beste den ich gesehen habe, aber alles im allem eine Runde Sache, ein Film den jeder gucken kann, sofern er eine gute Mischung Action, Liebesbla ^^ und Verwirrung mag.

8 von 10 Punkten





Mamma Mia - Story

Donna (Meryl Streep) führt auf einer griechischen Insel ein kleines Hotel, mit dem sie eigentlich schon genug zu tun hat. Doch die bevorstehende Hochzeit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie (Amanda Seyfried), die sie alleine aufzog, bringt zusätzlichen Trubel. Sophie und ihr Auserwählter Sky (Dominic Cooper) fiebern dem großen Tag entgegen und freuen sich auf ein rauschendes Fest. Donna hat hierzu ihre beiden besten Freundinnen, mit denen sie früher die Pop-Band "Donna and the Dynamos" hatte, Rosie (Julie Walters) und Tanya (Christine Baranski) eingeladen.

Es könnte alles perfekt sein, doch Sophie hat einen großen Wunsch: Sie würde gerne wissen, wer eigentlich ihr Vater ist. Ihre Mutter hat dieses Geheimnis nie gelüftet. Zufällig entdeckt Sophie das Tagebuch ihrer Mutter, in dem sie einen Hinweis auf ihren möglichen Vater findet. Nur - es könnten allerdings drei verschiedene Männer in Frage kommen. Um endlich Klarheit zu bekommen, lädt sie kurzerhand alle drei Kandidaten heimlich auf die Insel ein.

Als Sam (Pierce Brosnan), Harry (Colin Firth) und Bill (Stellan Skarsgård) dann tatsächlich vor der Tür stehen, ist die Überraschung groß! Nun wird es sich entscheiden, wer Sophie zum Traualtar führen wird. Aber bis es soweit kommt, gibt es noch einige Überraschungen zu Wendungen zu überstehen …

Um Hochzeit zu feiern, alte Freunde zu entdecken und neue Familien zu gründen, hat sich ein beeindruckendes Ensemble mit Stars wie Pierce Brosnan, Colin Firth oder Julie Walters auf einer idyllischen Mittelmeerinsel versammelt - angeführt von Oscarpreisträgerin Meryl Streep. Hits wie "Dancing Queen", "S.O.S.", "Money, Money, Money" oder "Take a Chance on Me" begleiten die Story von MAMMA MIA! mit der magischen Erzählkraft und den mitreißenden Rhythmen der größten ABBA-Songs. Ein rauschendes Musicalfest auf der großen Leinwand.

Meinung

Ein absoluter Frauen Film ^^ Eine Liebesgeschichte im Musicalstil, sehr lustig und gut gemacht. Herzschmerz nicht unbedingt, ich hab mehr gelacht als alles andere. Die untermalung der Story mit den verschiedenen ABBA Liedern ist klasse. Ich würd den Film immer wieder gucken.

10 von 10 Punkten wegen dem gute Laune Faktor
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« Antworten #19 am: 26. Dezember 2008, 22:39:24 »



Madagaskar 2

Madagaskar ist schick, aber irgendwann packt die vier New Yorker Zoobewohner doch das Heimweh. Löwe Alex (Jan Josef Liefers), Zebra Marty (Rick Kavanian), Giraffe Melman (Bastian Pastewka) und Nilpferd Gloria treibt die Sehnsucht ins vertraute Gehege in Big Apple. Dafür reparieren sie ein altes Flugzeugwrack, in das leider auch King Julien und sein Privatsekretär Maurice einsteigen. Doch es kommt zur Bruchlandung - mitten über der afrikanischen Steppe.

Meinung
Der erste war besser, aber auch dieser hat genug Stoff um die Lachmuskeln in Schwung zu bringen Smiley Es lohnt sich auf jeden Fall den Film zu sehen.

8 von 10 Punkten





Kung Fu Panda

Der leicht übergewichtige Panda Po (Stimme von Jack Black) hat einen Traum: Er möchte ein Kung-Fu-Meister werden und sich den legendären Furious Five anschliessen. Die trainieren unter Meister Shifu (Dustin Hoffman) im Jade-Palast. Doch Po ist der Sohn eines Nudelkochs und soll eines Tages das Restaurant übernehmen. Als aber befürchtet wird, dass der schreckliche, seit 20 Jahren eingekerkerte Tai Lung (Ian McShane) ausbrechen und sich an der Bevölkerung rächen könnte, erhält Po seine Chance.

Meinung
Und ein weiterer Film bei dem man sehr viel zu lachen hat, irgendwie mag ich die Filme ^^ Gut gemacht *thumbs up*

9 von 10 Punkten
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« Antworten #20 am: 02. Februar 2009, 01:54:09 »

"The Curious Case of Benjamin Button"

"Benjamin, we're meant to lose the people we love. How else would we know how important they are to us?"




Inhalt:
Im frühen 20. Jahrhundert wird Benjamin Button geboren - als alter Greis. Im Verlauf seines Lebens altert er nicht sondern wird immer jünger. Als er sich in Daisy verliebt wird ihr Verhältnis zueinander durch Benjamins Besonderheit auf die Probe gestellt, da sie immer älter, er aber immer jünger wird.


166 Minuten Film aus Hollywood sind ja nicht immer leicht zu ertragen. Ich saß schon ein paar bei Filmen im Kino, wo ich irgendwann anfing auf die Uhr zu sehen und mich zu fragen, wann denn der Film nun vorbei ist. Bei Benjamin Button ist das nicht der Fall. Der Film ist durchgehend interessant, hat keine Handlungsschwachen Stellen und wird nicht langweilig.
Das Leben eines Mannes, der alt geboren wird und dann immer jünger wird, nach einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, und die Liebe zu seiner Freundin Daisy wird in diesem Film dargestellt, und dabei werden wie nebenbei einige der großen Ereignisse des letzten Jahrhunderts, und vor allem die Großen Themen Leben, Altern und Sterben angerührt.
Es ist zuerst Unerwartet, dass ein Film, in dem es um einen immer jünger werdenden Mann geht, einen so mit dem Altern der Menschen konfrontiert, einem Thema was in der modernen westlichen Gesellschaft aktueller denn je ist, die Alterspyramide kippt ja bekanntermaßen.
Es ist wirklich schwierig den Film in eine Kategorie zu schieben. Es ist einfach eine skurrile Geschichte, die mit viel Liebe zum Detail und mit viel Hingabe erzählt wird.
Trotz der den Film bestimmenden Liebesgeschichte wird er nicht kitschig und schmalzig wie z.B. Titanic, sondern bleibt auf dem Boden, ich würde fast behaupten es ist für fast jeden Geschmack etwas in diesem Film dabei, und das hinzubekommen, ohne den Film überladen wirken zu lassen, ist schon ein Kunstwerk.
Nicht zuletzt wird der Film natürlich auch von einem überragend spielenden Brad Pitt getragen, der Benjamin Button dank moderner CGI-Technik in jedem alter verkörpert, außer als kleiner Junge und Baby natürlich.
Aber auch die Nebendarsteller müssen sich nicht verstecken, erwähnt sei hierbei besonders Taraji P. Henson als Benjamins Adoptivmutter, die verdient für einen Oscar nominiert wurde.
Der Film insgesamt wurde 13 mal für den Oscar nominiert, und auch wenn ich kein Fan von gehypten Filmen bin muss ich doch sagen, er hat es verdient, weil etwas vergleichbares war seit einigen Jahren nichtmehr im Kino.
Ich kann also nur jedem empfehlen sich den Film anzusehen, wer sich drauf einlässt bekommt schöne Bilder und einen humorvollen, nachdenklichen und sehr intelligenten Film.

10 von 10 Punkten

Trailer: http://de.youtube.com/watch?v=tFk0T0eQonw&feature=related

Kritik auf Spiegel Online: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,603969,00.html

------------------

Zusätzlich möchte ich noch auf einen Film hinweisen, der demnächst in die Kinos kommt. "Der Vorleser", eine Verfilmung des Romans von Bernhard Schlink (eines meiner Lieblingsbücher). Kate Winslett wurde hierfür für den Oscar nominiert und hat den Golden Globe bekommen.
Das Buch ist sehr sehr gut und ich hoffe der Film wird dem gerecht, aber ich bin guter Dinge und freue mich jetzt schon ihn im Kino zu sehen.

Trailer: http://de.youtube.com/watch?v=kifRQG_M-Do
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« Antworten #21 am: 04. März 2009, 15:01:52 »

Wer tötete das weiße Lama?
¿Quién mató a la llamita blanca?


Bolivien, 2006
Regie: Rodrigo Bellott

Bolivien - das Land der Unterentwickelten? Das Land steckt tief in der Kriese.
Und trotzdem ist in Bolivien alles besser: es ist vielfältiger, es ist bunter und alles ist viel billiger!
Es gibt reiche Leute, Hippies, Cholos, Guaranis, Quechuas, Snobs, Jankees, Drogenschmuggler, Prämiers, Gringos, K´aras, Lamas ... und Mr. Bolivia, ein Nordamerikaner. Um diese Leute und noch ein paar mehr dreht sich dieses absolut empfehlenswerte, brisante, verstrickte bolivianische Bonnie&Clyde-Roadmovie.
Domitila und Jacinto, die berüchtigten und gesuchten Los Buscados, drehen den Coup ihres Lebens fünfzig Kilo Kokain an die brasilianische Grenze zu schmuggeln, verfolgt von den zwei besten Anti-Narcotic-Cops des Landes.
Doch: wer tötete nun das weiße Lama? Etwa Mr. Bolivia, der am Tatort anscheinend auf frischer Tat ertappt wurde?

Der Film zieht alle kritischen Register (class, race, gender) auf ungeheuer sprizige Art und Weise!
10 Punkte

SOUNDCHECK - Filmmukke
Alkoholika - Raza de Bronce
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« Letzte Änderung: 04. März 2009, 17:39:57 von misogy » Gespeichert

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« Antworten #22 am: 11. März 2009, 17:56:14 »

Zeitgeist - The movie
USA, 2007
Regie: Reter Joseph



Teil I
Die größte Geschichte aller Zeiten

Die wahre Geschichte der Populärfigur Jesus: er ist die in vielen Kulturen vergöttlichte und personifizierte Sonne.
Anhand historischer Beispiele (Horus, Krishna, Mithras etc.) und Vergleiche wird deutlich dass "Jesus" ein astro-theologischer Hybrid ist. Religion ist nicht nur Opium fürs Volk, sondern dahinter stecken ...
natürlich Macht- und Herrschaftsinteressen!


Teil II
Die ganze Welt ist eine Bühne

1109 - alles Theater! Eine Menge interessanter Zusammenhänge existieren, durch die mensch annehmen kann, die Anschläge wären ein Insidejob der eigentlichen Drahtzieher im Machtgefüge der Welt gewesen um den "Krieg gegen den Terror" zu legitimieren. Die Propagandamaschine routiert ...doch nicht so perfekt dass sie einen nicht ins Grübeln kommen lassen würde ...

Teil III
Achtet nicht auf die Männer hinter dem Vorhang

Wie funktioniert Geld? Welcher Illussion liegen wir...die Masse und Machtlosen, auf, wenn wir die Sachzwänge der Monetärwirtschaft als Naturgesetzt gegeben hinnehmen? Das Ziel dieses Systems wird verdeutlicht: es dient der Versklavung der Menschheit zum Nutzen weniger Größenwahnsinniger die schon den nächsten Traum haben: die Ausstattung aller Menschen(Sklaven) mit RFID-Chips!

und der Anhang:

Zeitgeist Addendum
USA, 2008
Regie: Peter Joseph



Was können wir tun um Veränderung herbei zu führen?
Boykottieren des Bankensystems, der etablierten Medien, des Militärs! Abkoppeln vom System, Ablehnen des politischen Systems, eintauchen in die kritische Masse ....
Die wirkliche Revolution, ist die Revolution im eigenen Bewusstsein. Jeder von uns muss das Gift des Materialismus und Egoismus, und was uns über Jahre als richtig eingetrichtert wurde, aus unserem Kopf, Herzen und Seele entfernen, um Platz für das echte und wesentliche im Leben zu schaffen.


-------------

Ja, die Welt ist eine Bühne xD ... auch wir spielen unsere Rollen - und zeigt nicht WT dass mensch sie jeder Zeit ändern kann? Altes abstreifen, neues beginnen, besser, angenehmer und lebensfreundlicher als zuvor?
Doch da lockt die Freude am Leid, der Spass am "fies" sein ...und plötzlich ist alles viel...aufregender und lässt einem das Adrenalin in die Adern strömen und verpasst einen Kick der einem himmlische Glückseeligkeit wie gähnende Langeweile erscheinen lässt ... *seufz*

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« Antworten #23 am: 11. März 2009, 18:12:27 »

*wuschelt Miso einfach mal*   :-)
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« Antworten #24 am: 11. März 2009, 20:04:06 »

Watchmen,

ein schwer schwer gehype'ter Film (wie ich hinterher erfuhr). Und ich saß im Kino und wusste nicht mal worum es da genau gehen soll, der Comic dazu ist mir sozusagen auch fremd. Dementsprechend verwirrt und unaufgeklärt war ich erst einmal eine Weile in den Film hinein, da er sich recht viel Zeit nimmt, seine handelnden Figuren einzuführen. Und erst spät bekommt man zu den Charakteren und ihren Zusammenhängen schließlich auch die letzten Verbindungen gezogen.
Im Nachhinein find ich es deswegen eher gut dass mir die Geschichte noch völlig neu war.

Wie scheinbar auch im Comic, ist die Handlung weniger linear, viele Rückblenden und Einschübe durchbrechen den Plot immerzu, das macht es interessanter ihm zu folgen.
Auch gut fand ich die Verwendung der Musik an vielen Stellen. Ziemlich überraschend wenn nach dem Tod eines Charakters Simon & Garfunkel spielen, Bob Dylan mit Times are A-changing passte auch wie die Faust aufs Auge. Nur bei Nena mit 99 Luftballons in einer eher ruhigen Szene war ich irritiert, das biss sich doch zu sehr.

Es spitzt sich zwar alles auf den Weltrettungsversuch am Ende zu, die heimlichen Highlights des Films bilden aber manche Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Watchmen. Ganz besonders das Drumherum zu Dr. Manhattan und noch mehr besonders der Subplot zu Rorschach, welcher von dem gesamten Film vielleicht sowieso am stärksten im Gedächtnis bleibt.
Auch halte ich es dem ganzen Werk zugute, nicht jede Kleinigkeit erklären zu wollen, sondern sie einfach mal als gegeben hinzustellen (Rorschachs Wubbelmaske z.B.).

Insgesamt fühlte ich mich positiv überrascht und gut unterhalten, jedenfalls kam deutlich mehr rüber als straightes Superhelden-Weltrettungs-Kino.

9 aus 10  Smiley's
« Letzte Änderung: 11. März 2009, 20:49:36 von Flitz » Gespeichert

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Sergej Danilow


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« Antworten #25 am: 11. März 2009, 20:22:53 »

Den Film muss ich auch noch unbedingt gucken. Im Comic wird übrigens erklärt wie Rorschach zu seiner Maske kommt, recht unspektakulär eigentlich ^^
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Aria Fhirnriveien
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« Antworten #26 am: 17. März 2009, 20:18:35 »

Der 4. Weltkrieg

ohne Kommentar
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« Antworten #27 am: 14. April 2009, 16:36:01 »

"Garden State"



Zitat
Inhalt:
Andrew Largemans (Zach Braff) Leben ist paralysiert. Die erträumte Schauspielkarriere in Los Angeles liegt brach. Mehr noch: Andrew steht seit Jugendtagen unter Antidepressivaeinfluss, verschrieben von seinem Vater (Ian Holm). Als seine Mutter stirbt, will Andrew seinem Heimatort eigentlich nur einen kurzen Besuch abstatten. Das Wiedersehen mit seinem alten Highschool-Freund Mark (Peter Sarsgaard) und die Begegnung mit Sam (Natalie Portman) bewegen Andrew jedoch auf unerwartete Weise.

Ein wahrscheinlich eher unbekannter Film, den es sich aber lohnt anzusehen. Angenehm schlicht gehalten, keine große Hollywood-Produktion mit tollen Charakterdarstellern wird hier die Geschichte von Andrew erzählt, der sich selbst findet als er nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurückkehrt. Auch wenn der Film teilweise etwas oberflächlich bleibt wird die Geschichte doch rührend, mal komisch und mal ernst erzählt. Sicher kein großes Meisterwerk, aber ein Film weit über dem Durchschnitt und eine klare Empfehlung.

7 von 10 Punkten

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=u82n0e1mgmQ

WT-Amazon-Link: http://www.amazon.de/Garden-State-Sir-Ian-Holm/dp/B0009X24NO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1239724427&sr=8-1
« Letzte Änderung: 14. April 2009, 16:55:16 von Tary » Gespeichert

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Sergej Danilow


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« Antworten #28 am: 14. April 2009, 17:08:25 »

Was mich interessiert, hat Zach Braff genug Talent, dass man seine Rolle als Scrubs-J.D. beim schauen vergisst?
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Aria Fhirnriveien
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« Antworten #29 am: 14. April 2009, 17:15:02 »

Ja, auch wenn man sich natürlich manchmal drann erinnert Zwinkernd
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« Antworten #30 am: 22. September 2009, 12:37:05 »

"Horst Schlämmer - Isch kandidiere"

Zitat
Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, hat seinen Job endgültig satt. Er sucht nach neuen Herausforderungen und beschließt, in die Politik zu gehen und Bundeskanzler zu werden. Er gründet die "Horst Schlämmer Partei - HSP" und bringt mit seinem ziemlich "horstigen" Wahlkampf die arrivierten Parteien mächtig auf Trab.
Quelle: http://www.film.de/Horst-Schlämmer-Isch-kandidiere





Da ich kein Würfelglück hatte musste ich mir den Film angucken (^^). Ich hab nicht viel Erwartet und es ist nicht viel geworden. Der Film ist an manchen stellen lustig, das will ich ihm nicht absprechen. Wenn Hape Kerkeling deutsche Politiker nachstellt oder vor der Kamera vorführt kann man sich gut amüsieren, nur macht das ja noch keinen ganzen Film aus. Und so ist da doch noch ein großteil Filmzeit in der zwar etwas passiert, aber es ist nicht wirklich mitreißend oder so unterhaltsam, das man den Film unbedingt im Kino sehen müsste. Lieber das Geld für andere Filme ausgeben und warten bis er im Fernsehen kommt. Aber auch da nur gucken, wenn nichts anderes gutes läuft Zwinkernd

3 von 10 Punkten

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=cpHleUIMXh0
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« Antworten #31 am: 25. März 2010, 23:31:00 »

"Shutter Island"

Zitat
Im Sommer des Jahres 1954 kommen der U.S. Marshal Teddy Daniels und sein Partner Chuck Aule auf eine abgelegene Insel im Hafen von Massachusetts, auf der sich eine psychiatrische Anstalt für Kriminelle befindet.

Während sich ein Hurrikan zusammenbraut, sollen sie eine flüchtige Patientin finden, eine Mörderin namens Rachel Solando. Doch im Ashecliff Hospital ist nichts so, wie es scheint, und auch Teddy Daniels hat ein Geheimnis. Soll er wirklich eine Flüchtige fangen? Oder wurde er geschickt, um die angeblich radikalen Methoden in Ashecliff zu untersuchen?
http://www.film.de/Shutter-Island




Ich war mal wieder im Kino Smiley Gut... das bin ich öfter, aber diesmal lohnt es sich auch wirklich gleich was dazu zu schreiben. Zur Handlung von Shutter Island kann man nicht viel sagen ohne allzuviel zu verraten, deswegen will ich das auch garnicht tun, nur so viel, der Trailer ist bei diesem Film ziemlich irreführend. Würde man nach dem Trailer gehen könnte man meinen es handelt sich um einen Horror-Thriller mit schön vielen Grusel-Stellen, dem ist nicht so. Shutter Island ist ein Psycho-Thriller der besonderen Art, ab und zu leicht gruselig, sehr undurchsichtig und mit einigen interessanten Wendungen. Der Film fängt etwas schwächer an, baut sich dann aber schnell gut auf und ist am Ende doch sehr fesselnd und gut erzählt. Getragen wird das ganze von wirklich hervorragenden schauspielerischen Leistungen, nicht nur von Leonardo DiCaprio (den man aber doch extra erwähnen muss. Der Release des Films wurde aus irgendwelchen Gründen vom November letzten Jahres auf diesen Februar verlegt, was Leonardo DiCaprio die Chance auf eine Oscar-Nominierung für seine Rolle genommen hat, die er hier durchaus verdient hätte), sondern auch alle anderen Schauspieler in dem Film sind hervorragend besetzt. Ben Kingsley als Leiter der Psychiatrischen Einrichtung, Max von Sydow als sein zwielichtiger Kollege, und auch alle anderen Schauspieler spielen in diesem Film wirklich gut.
Die Story ist bis zur letzten Minute undurchsichtig und offen für Interpretationen, selbst das Ende kann auf verschiedenste Weise aufgefasst werden. Meiner Meinung nach macht das den Film sehr interessant, aber es ist natürlich Geschmackssache.
Man kann im Großen und Ganzen sagen, dass Martin Scorsese hier eine sehr gute Umsetzung eines Films im Stile der 50er Jahre gelungen ist, einige Szenen und ihre Machart erinnern stark an Filme aus dieser Zeit, was nicht heißt, dass der Film altbacken wirkt, ganz im Gegenteil.
Ich würde den Film jedem weiterempfehlen und würde ihn mir auch selbst noch einmal anschauen, weil in dem Film so viele Details eingebaut wurden, dass man die beim ersten Sehen vielleicht garnicht alle erfassen kann.

9 von 10 Punkten

Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=HYVrHkYoY80
Trailer (deutsch): http://www.youtube.com/watch?v=fLGNB9K1IJM
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« Antworten #32 am: 30. März 2010, 21:44:47 »

Haaaach..... *schwärm*

Ein wirklich toller Animationsfilm: Drachenzähmen leicht gemacht

Einfach nur großartig. Wir haben ihn heute in 3D gesehen und dafür eignet sich 3D wirklich hervorragend. Angemerkt sei, er hat einen hohen Niedlichkeitsfaktor, weil die Drachen wirklich sehr putzig sind. Für Mädels ganz sicher was, Männer finden ihn wohl eher nur "gut".

Wir konnten uns nicht entscheiden, ob Avatar oder dieser Film besser war. Wir einigten uns auf: waren beide einfach toll!
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« Antworten #33 am: 30. März 2010, 21:54:28 »

Also Avatar ist zwar technisch gesehen toll. . . aber von der Handlung her . . .  es war gut, dass er den Oscar nicht bekommen hat ^^
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« Antworten #34 am: 13. April 2010, 23:41:21 »

Heute mal ein nicht mehr ganz aktueller Film, also eine DVD-Empfehlung Smiley


"Little Miss Sunshine"

Zitat
Die kleine Olive möchte unbedingt Schönheitskönigin werden. Also macht sich Familie Hoover auf den Weg nach Kalifornien zur "Little Miss Sunshine"-Wahl, im klapprigen VW Bus und mit jeder Menge Träume im Gepäck.
http://www.film.de/Little-Miss-Sunshine




Ein Film über die gemeinsame Reise einer "typischen" Familie zum Schönheitswettbewerb ihrer Tochter. Ein Road-Movie mit 6 vollkommen unterschiedlichen Charakteren von denen man jeden mit all seinen Eigenheiten irgendwie lieb gewinnt. Little Miss Sunshine ist keine Komödie die auf flache Gags abzielt und gerade das macht den Film so toll. Man kann viel lachen, leidet aber auch mit den Charakteren, die von ihren Schauspielern durchgehend solide gespielt werden. Der Film eignet sich perfekt für einen schönen DVD-Abend und man kann ihn auch gerne mehr als 1 mal gucken, so schnell vergessen wird man ihn nicht.

10 von 10 Punkten

Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=VWyH_twcMl0
Trailer (deutsch): http://www.moviemaze.de/media/trailer/view/13683/aaf0247d645ddc4cbb17d461e91139bb/2680_trailer03-de_480.mov
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« Antworten #35 am: 16. April 2010, 16:46:19 »

Kampf der Titanen

Wer Mythologie und Action mag, der ist bei diesem Film Goldrichtig. Die Geschichte ist fast die Gleich wie beim alten Film. Der Junge Perseus will Rache nehmen an Hades und reist bis in die Unterwelt. Wie der Film ausgeht muss jeder selbst sehen, oder mich fragen^^
Qualitätsurteil: Genial für Fans des Genre... Frauen schauen den Film wohl nur, um einen schnulzenfilm bei ihrem Männle gut zu haben Zwinkernd

10 von 10 Punkten
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« Antworten #36 am: 16. April 2010, 17:28:12 »

Kampf der Titanen

Wer Mythologie und Action mag, der ist bei diesem Film Goldrichtig. Die Geschichte ist fast die Gleich wie beim alten Film. Der Junge Perseus will Rache nehmen an Hades und reist bis in die Unterwelt. Wie der Film ausgeht muss jeder selbst sehen, oder mich fragen^^
Qualitätsurteil: Genial für Fans des Genre... Frauen schauen den Film wohl nur, um einen schnulzenfilm bei ihrem Männle gut zu haben Zwinkernd

10 von 10 Punkten

also Kampf der Titanen würde ich nur 5/10 Punkten geben, einfach eine neuverfilmung des Films von 1981 und eigendlich nur ein Blockbuster fürs Fernsehen, mit dem Versuch 3D zu sein aber nur in 2D aufgenommen ;-)
Der Film ist nett aber haut nicht vom Hocker
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« Antworten #37 am: 16. April 2010, 17:43:49 »

Ich kann da eher Ardos zustimmen. Ich hab den Film am Dienstag sogar in 3D gesehen. Mal davon ab, dass ich danach von der nervösen Kameraführung Kopfschmerzen hatte, fand ich den Film eher nur mittelmäßig.
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Tary
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« Antworten #38 am: 18. Mai 2010, 02:54:06 »

DVD-Empfehlung der Woche:

"Pan's Labyrinth"


Zitat
Erzählt wird die berührende Geschichte der kleinen Ofelia, die mit ihrer hochschwangeren Mutter zum Stiefvater in eine ländliche Gegend Nordspaniens zieht. Der Stiefvater hat dort den Auftrag übernommen, im Jahr 1944, kurz nach General Francos Sieg, die republikanischen Rebellen zu bekämpfen. Seine Brutalität, Unberechenbarkeit und das schwere Verhältnis zu ihm lassen Ofelia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flüchten, welche von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen bevölkert ist. In ihrem neu erschaffenen Kosmos findet das Mädchen nicht nur Zuflucht, sondern wird mit Ängsten und Träumen konfrontiert, welche ihr helfen, den Schrecken der Realität zu trotzen.
Quelle: http://www.filmspiegel.de/filme/filme.php?id=3526



Ein Film der im Kino und auch sonst nie große Aufmerksamkeit bekommen hat von Guillermo del Toro und seitdem ich ihn gesehen habe einer meiner Lieblingsfilme und definitiv unter den Top 5 Filmen die ich kenne.

Die Thematik ist sehr ernst und schwierig, dieser Film ist garantiert kein Popcorn-Kino und man sollte sich dessen schon bewusst sein, wenn man den Film angucken möchte, aber wenn man das tut, dann erlebt man einen wunderbaren Film.

Pans Labyrinth ist traurig und sehr bedrückend, doch Umsetzung und Verarbeitung des Themas, Kamera, Schnitt, die Schauspieler und nicht zuletzt die wirklich tolle Geschichte machen diesen Film aus. Der Film wurde komplett auf spanisch gedreht, es gibt nicht mal eine englisch-synchronisierte Version (keine Angst, eine deutsche gibt es Zwinkernd ) und entsprechend wird man hier auch keinen einzigen Hollywood-Schauspieler finden. Aber gerade Abseits von Hollywood findet man auch immer wieder Schauspieler die Filme wirklich zu einem tollen Erlebnis machen, und das ist hier der Fall. Jeder Schauspieler spielt Pan's Labyrinth sehr überzeugend und die Rollen wurden sehr gut gecastet und erwecken diese anspruchsvolle Geschichte sehr schön zum Leben.

Die Idee die Schrecken der Realität mit den Fantasien eines kleinen Mädchens zu verbinden ist toll und die Umsetzung dieser Idee ist perfekt gelungen.

Ich habe mir den Film damals auf Empfehlung angesehen und bereue es bis heute nicht. Pan's Labyrinth ist ein Film den man nicht kurz nachdem man aus dem Kino kommt vergessen hat und gerade das macht meiner Meinung nach einen wirklich guten Film aus.

Fälschlicherweise wurde der Film damals im Zuge der "Herr der Ringe"-Manie als Fantasy-Film beworben, was bei vielen Leuten wohl falsche Erwartungen geweckt hat, epische Schlachten und Zauberer sucht man jedenfalls vergebens.

Pan's Labyrinth war 2006/2007 jeweils für die Goldene Palme in Cannes und den Oscar für den besten fremdsprachigen Film nominiert und hätte meiner Meinung nach auch ruhig beide gewinnen können.

Und am Ende sollte man auch noch den wirklich sehr schönen und stimmungsvollen Soundtrack erwähnen, der wie so viele andere Sachen in diesem Film einfach für ein richtig gutes Gesamtbild sorgt.

11 von 10 Punkten.

Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=EqYiSlkvRuw
Trailer (deutsch): http://www.youtube.com/watch?v=JuPl7aKi5kU

WT-Amazon-Link: http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Pan's+Labyrinth&x=0&y=0
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Gangzzta61
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« Antworten #39 am: 18. Mai 2010, 05:09:06 »

Da kann ich nur zustimmen! von mir gibts sogar 15 Punkte! Pan's Labyrinth ist ein echt toller Film und es lohnt sich den auf jeden Fall zu sehen, für die die ihn noch nicht gesehen haben.
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Elessa Elessar
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« Antworten #40 am: 29. Juli 2010, 17:32:11 »

"Karate Kid"

Ziemlich bekannte Story eigentlich wenn man das Original aus den 80igern kennt.

Ein Junge zieht um und kommt in seiner neuen Umgebung gar nicht zurecht, wird von seinen Mitschülern verprügelt und schikaniert und ein lieber netter asiatischer Kung Fu Hausmeister, der auf den ersten Blick total balla balla rüber kommt, hilft ihm und bringt ihm Karate bei damit er sich verteidigen kann. Bedingung zu den bösen Jungs die den Jungen immer schlagen, die natürlich auch Karate können, sie lassen ihn bis zu einem Wettkampf in Ruhe und da tragen sie dann ihren Streit aus.

Die Neuverfilmung, von der Story nichts Neues. Jackie Chan, in bekannter Manier, witzig aber auch ernst. Schöne Kampfeinlagen. Und gigantisch tolle Aufnahmen von China. Im Großen und Ganzen eine schöne Neuverfilmung.

8 von 10 Punkten
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Teraluna Eria- "Das Leben ist wie ein Seil, nur wenn du es mit Freude annimmst, lernst du darauf zu tanzen."
Valen Telfuin- "Solange du den Zeitpunkt deines Todes nicht kennst, lebst du in der Ewigkeit...und die mach ich mir so angenehm wie möglich!"
John Nachtigall- "Spiel dein Spiel und mach die Regeln."
Rubera Dunkelklamm- "Andere zu besiegen heißt Macht auszuüben, sich selbst zu besiegen heißt den Weg zu kennen."

Nebenchars: Indra vom Rabenmoor, Ferrante, Elessa Elessar, Chinaska Mellefer
Tary
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« Antworten #41 am: 27. August 2010, 15:31:53 »

Heute gibt es gleich 2 Filme zur Auswahl und eine Korrektur zu Shutter Island.

Kurz nachdem man Shutter Island gesehen hat geht man aus dem Film und denkt irgendwie, dass er nicht so herausragend war, wie angenommen, aber je mehr man drüber nachdenkt, desto besser, interessanter und vor allem vielschichtiger wird der Film und es gibt wenige Filme, bei denen man auch beim 3. und sogar 4. Gucken noch neue Details bzw. andere Denkansätze entdecken kann, deswegen die Korrektur für Shutter Island: 10 von 10 Punkten

Daran gleich anschließend der nächste Film mit Leonardo DiCaprio

Inception

Zitat
Dom Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht, in die Köpfe anderer Menschen einzubrechen und Ideen zu stehlen. Nun soll er im Auftrag des japanischen Magnaten einen Schritt weiter gehen: Im Kopf des jungen Erben Robert Fischer soll er eine Idee einpflanzen, die dafür sorgen soll, dass der den Konzern seines verstorbenen Vaters zerschlägt. Cobb versammelt ein neues Team sich und macht sich an die Arbeit.
Quelle: http://www.kino.de/kinofilm/inception/118672.html



Interessantes Thema, sehr interessant gemachter Film. Man kann sich sehr schnell verzetteln, wenn man einen Film auf mehreren (bzw. wie in Inception sehr vielen) Ebenen aufbaut und dann auch noch ständig zwischen den einzelnen Ebenen/Handlungssträngen hin und her springt. Da kann es schnell passieren, dass der Zuschauer nicht mehr hinterher kommt und etwas verwirrt im Kino sitzen bleibt. Bei Inception passiert das (trotz der vielen Handlungsebenen) nicht, und allein das ist schon ein Lob wert. Die Thematik wird sehr interessant angegangen und dargestellt und auch Inception ist ein Film über den man auch noch nach dem Kinobesuch diskutieren kann und bei dem nicht sofort alles klar ist. Christopher Nolan zeigt uns hier wieder ein rundum gelungenes Filmwerk dem man seine über 2 Stunden Laufzeit überhaupt nicht anmerkt. Alles passt sehr gut zueinander, die Bilder, die Musik, die Schauspieler. Das tröstet dann sogar über die an ein paar wenigen Stellen etwas flachen Dialoge hinweg.
Schauspielerisch ist auch einiges zu sehen, wenn es auch sehr schade ist, dass Michael Caine nur zwei recht kurze Auftritte im Film hat. Leonardo DiCaprio spielt sehr gut, war aber z.B. in Shutter Island besser und wird in Inception deutlich ausgestochen von Ellen Page, die eine sehr überzeugende Darbietung liefert.
Wenn man sich Shutter Island und Inception angesehen hat, gibt es durchaus einige Parallelen, die man zwischen beiden Filmen ziehen kann. Inception ist in diesem Vergleich definitiv der massentauglichere Film als Shutter Island, was wohl auch an dem deutlich höheren Action-Anteil liegt. Dies soll aber nicht heißen, dass Inception nicht auch ein sehr intelligenter, durchaus anspruchsvoller und zum Nachdenken anregender Film ist und definitiv einer der besten Filme, die dieses Jahr oder sogar in den letzten Jahren in die Kinos kamen.

9 von 10 Punkten

Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=66TuSJo4dZM
Trailer (deutsch): http://www.youtube.com/watch?v=JEv8W3pWqH0


Und der zweite Film des Tages ist:

Knight and Day

Zitat
Die ganze Agenten- und Attentäterwelt ist hinter Roy Miller her, der sich vom CIA abgewendet und dem freien Markt geöffnet haben soll, um sein Vaterland und eine revolutionäre Technologie meistbietend zu verkaufen. Ist Roy wirklich ein skrupelloser Verräter oder sogar ein Mann des absoluten Vertrauens, muss sich auch June Havens fragen, die nach einem Flughafenflirt zufällig in Roys Sog gerät und ihm auf der Flucht über den halben Globus nicht mehr von der Seite weichen kann. Ob sie nun will oder nicht.
Quelle: http://www.kino.de/kinofilm/knight-and-day/119718.html



Eine Agenten-Komödie mit Tom Cruise und Cameron Diaz. Popkorn-Kino vom Feinsten! Knight and Day ist durchaus an lustig, witzig gemacht und der Zuschauer wird gut unterhalten, leider jedoch nicht durchgehend. Cameron Diaz und Tom Cruise sind keine überragenden Schauspieler und das merkt man in diesem Film irgendwie besonders, weil sie an manchen Stellen doch recht deplatziert wirken (an anderen aber auch nicht). Viel gibt es über den Film nicht zu sagen. Er ist witzig, man kann ihn sich ansehen, verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut. Ins Kino muss man dafür definitiv nicht.

4 von 10 Punkten

Trailer (deutsch): http://www.youtube.com/watch?v=Pwpp1xliRMs
Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=2vIl9SI4H_w
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William
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« Antworten #42 am: 02. Dezember 2010, 18:21:32 »

So, ich habe mal einen Film, den ich vorstellen kann

Megamind

Vond en Machern von Shrek ist eine gewisse Portion Humor und Parodie garantiert. Sicher, es ist nicht jedermanns Geschmack, aber ich fand den Film einfach zum lachen. Der Kampf Gut vs Böse ist ansich nichts neues. Aber das der Schurke zum Helden wird ist zumindest nicht so langweilig wie die sonstigen Superhelden Filme. Vorallem die Sprüche, die oft gebracht werden sind witzig. Die Musik ist mal was rockiger a la AC/DC etc. Aber ich will ja nicht zuviel vorwegnehmen

http://www.youtube.com/watch?v=6CJUQr4Vs40&feature=related

von mir bekommt der Film eine 9/10
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Tary
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« Antworten #43 am: 05. Dezember 2010, 00:44:25 »

Der Jahresanfang ist zwar schon einige Zeit her, aber da ich heute mal wieder darüber nachdachte wollte ich nun doch mal meine Film Top 10 der letzten 10 Jahre präsentieren. Ihr könnt gern eure eigene Meinung posten, ich bin gespannt Zwinkernd Und hier sind sie nun. . .

Die besten Filme des Jahrzehnts (2000 - 2009)

01. Pan's Labyrinth
02. Children of Men
03. Hotel Ruanda
04. Little Miss Sunshine
05. Dogville
06. Herr der Ringe 1 bis 3
07. Babel
08. I'm Not There
09. Der Pianist
10. The Prestige
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Algarond
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« Antworten #44 am: 05. Dezember 2010, 10:05:00 »

Da mein cineastischer Schwerpunkt sich augenscheinlich diametral zu deinem verhält, kann ich mich dir leider nur bei Pans Labyrinth anschliessen. Zwinkernd

Eine Liste meiner Top 10 erspare ich mir, da die Filme überwiegend unbekannt sein dürften. Und ich tue mich sowieso schwer mit Rangfolgen und Bewertungen. Zwinkernd
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« Antworten #45 am: 23. Januar 2011, 01:18:52 »

Ich habe wieder einmal eine meiner Schübe erhöhter Mitteilungsbedürfnis und möchte in Folge dessen einmal etwas halbwegs vernünftiges in die Welt setzen und einen schon nicht mehr ganz neuen Film aus teils deutscher Produktion vorstellen.

Pandorum

Dass ich mir den Film überhaupt angesehen habe war eher Zufall, in den letzten unentschlossenen Minuten Öffnungszeit der Videothek bin ich kurzerhand der Empfehlung des Inhabers gefolgt. Die Trailer vermitteln den Eindruck eines Dead Space - ähnlichem B-Horror/Psycho-Movies. Ich bin in dem Genre zwar nicht wirklich bewandert, behaupte aber, dass es sich zumindest eher um einen Thriller und bestimmt keinen B-Movie handelt.



Die Handlung ist eigentlich recht simpel. In der Zukunft als die Erde in den letzten Zügen liegt, wird das Kolonieschiff "Elysium" mit 60000 in Kältestarre versetzten Menschen auf Kurs zu dem einigen bis dahin bekannten erdähnlichem Planeten geschickt. Zu Beginn des Films erwachen zwei Astronauten aus dem Kälteschlaf und können sich erst nach und nach bruchstückhaft daran erinnern, wer, wann und wo sie überhaupt sind. Das Schiff ist in miserablem Zustand, Energieversorgung funktioniert nur sparodisch, alles ist finster, verstaubt und ... mehr oder weniger verlassen. Auf dem mal ängstlich gehend, mal doch eher fluchtartigem Weg durch viel zu enge Lüftungsschächte, unübersichtliche Gänge eines Riesenschiffs, sich gerade noch rechtzeitig schließende/öffnende Türen, Klaustrophobie und Paranoia macht sich der Protagonist auf um den Atomgenerator wieder anzuwerfen und anschließend auf der dann zugänglichen Brücke nach dem Rechten zu sehen. Dabei stößt er auf ein paar wenige mehr oder weniger freundlich gesinnte aufgetaute Überlebende und ein paar mehr überhaupt nicht freundlich gesinnte menschenjagende ... Viecher. Währenddessen kämpft sein zurückgelassener Kollege im Kontrollraum stärker als die Anderen mit Haluzinationen und anderen Symptomen der Weltraumkrankheit "Pandorum".

Das hört sich zunächst nicht so prickelnd an, ist aber wunderbar umgesetzt, wie sich die großen und kleinen Zusammenhänge nach und nach aufdecken, mit ein, zwei Wendungen obendrein. Der Film schafft eine fast konstante Atmosphäre der Bedrückung, verzichtet auf übertriebene Schockmomente und bleibt trotz zeitweiliger Hektik schön schlüssig und realistisch.
Was mir persönlich gut gefallen hat, war dass hollywoodtypische Style-Übertreibungen, Metzelszenen und literweise Kunstblut weggelassen und stattdessen eine authentische beklemmende Stimmung inszeniert wurde.

Ich erdreiste mich 9/10 Punkten zu geben.
Leute denen die übermittelte Stimmung weniger wichtig ist als effektvoll gezeichnete Szenen oder intelligent-witzige Dialoge können gerne bis zu vier... naja, eher drei Punkte abziehen. Zwinkernd
« Letzte Änderung: 23. Januar 2011, 23:44:04 von Q-wert » Gespeichert

(inaktiv) Nom Gob [TG]                            - dunkelhäutiger Hüne     - "Versuchs mal mit Glaube und Gemütlichkeit."
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« Antworten #46 am: 01. März 2011, 16:55:42 »

Ich versuche gerade so ein bischen einen Oscar-Überblick zu bekommen und deswegen werden die nächsten Tage wohl ein paar Kritiken kommen:

Gerade gestern war ich im Kino und habe mir einen der nominierten für den besten Film angesehen:

Black Swan

Zitat
Primaballerina Nina will unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in der neuen "Schwanensee"-Produktion. Die Konkurrenz mit der Mutter, die ihre Tänzerinnenkarriere wegen der Schwangerschaft mit Nina aufgeben musste, schürt noch Ninas eigenen Ehrgeiz. Doch Kolleginnen und Chef werfen Nina einen Mangel an Sex-Appeal vor. Nach einem Biss beim Kuss vom Chef bekommt sie die Traumrolle unverhofft doch. Ihre Freude ist nur kurz, glaubt sie ihre Position als Star der Truppe gefährdet - insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly, die viel lockerer als sie selbst ist und sie verführt.
Quelle: http://www.kino.de/kinofilm/black-swan/121729.html (Ich kann ja zitieren im Gegensatz zu Anderen ^^)



Der Film erhielt ja einige Oscar-Nominierungen (Bester Schnitt, Beste Regie, Beste Kamera, Bester Film) und gewann auch einen Oscar (Natalie Portman als beste Hauptdarstellerin). Vielleicht bin ich ja deswegen mit zu hohen Erwartungen rein gegangen, jedenfalls kann ich das irgendwie nicht so ganz nachvollziehen. Ich will damit nicht sagen, dass der Film nicht gut ist, aber außergewöhnlich ist er auf keinen Fall. Die Handlung ist relativ schnell vorhersehbar und birgt auch keine wirklich überraschenden Wendungen oder Neuerungen. Natalie Portman spielt gut, würde sie das aber nicht tun, könnte man auch gleich den ganzen Film vergessen, denn gefühlte 80% der Zeit sieht man nur sie, meistens in Nahaufnahme, wie sie traurig oder leidend guckt. Es wurde ja überall gesagt, dass es klar ist, dass sie den Oscar bekommt, und das niemand anders ihn bekommen würde, für mich wäre das ehrlich gesagt nicht so klar gewesen, hätte ich den Film vor der Verleihung gesehen. Wie gesagt, sie spielt gut, sehr gut sogar, aber auch nicht so, dass ich jetzt sagen würde es ist die Rolle ihres Lebens. Ich habe leider auch keinen der anderen Filme gesehen, die für beste Hauptdarstellerin nominiert waren, aber wenn ich von Natalie Portmans Darstellung ausgehe muss die Konkurrenz sehr schwach gewesen sein.
Und was ich dann absolut nicht verstehen kann ist, dass Black Swan auch für beste Regie nominiert war, wohingegen Christopher Nolan mit Inception in dieser Kategorie übergangen wurde.
Black Swan ist ein solider Film, der mit seinen Bildern an manchen Stellen ergreifen kann und den Zuschauer mitnimmt (nicht zuletzt durch die sehr gute Kameraarbeit, die auch bei Tanzszenen nah am Geschehen bleibt und sie dadurch zu einem intensiven Erlebnis macht), aber eben leider auf eine Reise, die es in der ein oder anderen Art schon oft im Kino zu sehen gab und wenn man Black Swan nicht gesehen hat, dann hat man auch nix verpasst.

5 von 10 Punkten

Trailer (deutsch): http://www.youtube.com/watch?v=an_CZfskgyI
Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=5jaI1XOB-bs
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« Antworten #47 am: 10. März 2011, 03:06:42 »

Teil 2 der Oscar-Reihe ^^

Heute geht es um:

127 Hours


Zitat
Im April 2003 bricht Aron Ralston zu einer Klettertour im entlegenen Blue John Canyon in Utah auf. Bei einem eigentlich harmlosen Manöver rutscht er auf einem losen Fels aus und stürzt in eine Felsspalte, wo der Fels seinen rechten Arm einquetscht.
Quelle: http://www.kino.de/kinofilm/127-hours/131659.html



So betrachtet ist 127 Hours ein Film, der es schwer hat. Was passiert ist eigentlich weithin bekannt und wurde im Fernsehen viel diskutiert. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und dreht sich größtenteils um Aron Ralston, gespielt von James Franco, der ca 80% der Zeit allein zu sehen ist. Alles Dinge bei denen man sagen könnte: "Muss ich mir nicht ansehen, ist sicher nicht so interessant.", und auch ich dachte mir sowas in der Art, als ich zum ersten Mal von dem Film hörte.
Ich wurde eines besseren belehrt, und kann nur jedem der das denkt empfehlen, springt über euren Schatten und schaut euch den Film an.
127 Hours ist trotz der bekannten Handlung ein spannender, eindringlicher und beeindruckender Film. James Franco spielt seine Rolle sehr gut (was auch nötig ist, er ist wie gesagt ca 80% der Zeit der alleinige Protagonist). Das er dafür für einen Oscar nominiert wurde kann ich gut verstehen, auch wenn ich im Vergleich zu z.B. Jesse Eisenberg in The Social Network sagen muss, dass es auch gerechtfertigt ist, dass es nur bei der Nominierung blieb, für einen Gewinn hätte ich dann doch irgendwie noch etwas mehr erwartet.
Was den Film aber besonders auszeichnet sind seine Bilder. Tolle Landschaftsaufnahmen und sehr nahe Close-Ups wechseln sich ab und alles passt super zusammen und wirkt wie aus einem Guss. Es wird deutlich wie Aron in seiner misslichen Lage anfängt zu halluzinieren, wie er sich Gedanken macht über Familie, Freunde und Weggefährten, was hätte anders laufen können etc. und all dies stellt Danny Boyle in tollen, nahtlos ineinander übergreifenden Sequenzen dar.
Film und Handlung schwächeln Anfangs ein klitzekleines bisschen, dies wird aber um so mehr wett gemacht durch das womöglich intensivste Finale eines Films, was es in letzter Zeit im Kino zu sehen gab. Das Ende ist nichts für schwache Nerven (auf diversen Festivals sind wohl Zuschauer in Ohnmacht gefallen bzw. brauchten kurzzeitig medizinische Behandlung), denn der Film stellt die krasse Entscheidung, die Aron Ralston traf um sich aus seiner Lage zu befreien, sehr genau dar, und wer empfindlich ist sollte hier vielleicht wirklich lieber weg schauen, denn selbst ohne Hingucken lässt einen der Film am Ende einfach nur fasziniert oder geschockt oder beeindruckt sitzen mit den Gedanken an eine eigentlich unglaubliche Geschichte, die dadurch, dass sie wahr ist, das alles noch einmal viel intensiver macht.
127 Hours ist meiner Meinung nach, trotz wirklich sehr kleiner Schwächen am Anfang, ein Film, den man gesehen haben sollte, und das sogar wenn möglich im Kino.


sehr gute 9 von 10 Punkten

Trailer (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=OlhLOWTnVoQ
Trailer (deutsch): http://www.youtube.com/watch?v=HjOZ9TRAaHE
« Letzte Änderung: 10. März 2011, 03:15:28 von Tary » Gespeichert

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Denethor
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Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz.


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« Antworten #48 am: 27. März 2011, 13:06:20 »

Der Letzte Tempelritter - Ding Dong die Hex ist tot - Story

Nach vielen Jahren blutiger Kreuzzüge sind Tempelritter Behman (Nicolas Cage) und sein treuer Gefährte Felson (Ron Perlman) der nie endenden, sinnlosen Gewalt überdrüssig. Sie verlassen ihre Einheit und ziehen durch die Gegend, bis sie eines Tages in einer Stadt als Deserteure identifiziert werden. Um einer lebenslangen Haftstrafe zu entkommen, bietet ihnen ein Kardinal (Christopher Lee) eine Möglichkeit der Wiedergutmachung an. Behman und Felson erhalten den Auftrag, eine junge Frau (Claire Foy) zu einem weit entfernten Kloster zu bringen doch auf der Reise, passiert allerhand unglauliches.

Meinung

Einer der besten Filme den ich in den Letzten Monaten gesehen habe. Das einfangen der Mittelalterlichen Atmosphäre ist sehr gut gelungen, ein richtig guter, und gruselliger Film, der mehr zu bieten hat als nur ein Paar gute Kampfzenen

10 von 10 Punkte
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Nataari
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Verlass auf Sinne: Blödsinn, Wahnsinn, Irrsinn


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« Antworten #49 am: 27. März 2011, 13:11:50 »

Ich hab ihn mir gestern auch angesehen Denethor und fand ihn .... Mist. ^^

Die Geschichte ist dröge und vorhersehbar, Handlung war irgendwie auch nur mager vorhanden, ja gab paar Kampfszenen und düstere Atmosphäre, aber das wars auch schon. Von mir bekäme er 2 von 10 Punkten.
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