Das Weltentor
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Autor Thema: [WB, Elfen] Das Leben unterhalb der Hins  (Gelesen 364 mal)
Anubis
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Beiträge: 277



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« am: 22. März 2006, 11:08:27 »

Die Nacht war bereits hereingebrochen, aber der kalte Wind ließ langsam nach. Hier und da wurden Tavanahals Haare noch vom Wind zerzaust, aber es hielt sich in Grenzen. Eigentlich wollte Tavanahal nur auf dem Weg vom Heim des Volkes zur Siedlung der Bhen nach Kräutern suchen, doch es kam anders.
Gerade erst hatte er seinen Fuß in das Dörfchen der Hin gestellt als ihm dieser seltsame Tunnel im Erdreich auffiel. Was konnte dies nur für ein Zugang sein? Er würde es nicht erfahren wenn er nicht einen genaueren Blick darauf werfen würde. So zog er seine Kapuze über seine schwarzen Haare, band sich ein Tuch vor Mund und Nase und ging auf den Eingang der Höhle zu.
Die Vorsichtsmaßnahme mit dem Tuch vor Mund und Nase hatte sich bereits nach wenigen Schritten ausgezahlt. Ein warmer Gestank schob sich ihm entgegen, direkt aus den tieferen Gängen des ihm noch unbekannten Höhlensystems.
Und überall waren Käfer, so groß wie Ponys zum Teil. Entsetzt von dieser unerwarteten Entwicklung zog Tavanahal rasch seine zwei gebogenen Schwerter. Die ersten Käfer mussten ihn schon gespürt haben und so stürzten sie sich mit ihren Beißwerkzeugen auf den schlanken Elfen. Immer schneller schwang er die Schwerter zu seiner Verteidigung, doch in einer eben solchen Geschwindigkeit strömten immer mehr Käfer zu ihm. Mehr und mehr dieser Biester durchdrangen seine Abwehr und ein Käfer biss ihm sogar kräftig in sein rechtes Bein. Mit einer geschickten Körpertäuschung konnte er sich aus den Massen befreien und sie auf dem Weg in die Freiheit hinter sich lassen.
Sein Bein schmerzte als er sich im Schimmer eines kleinen Zaubers durch das Dorf der Hin zog. Doch dank der freundlichen Unterstützung in der Großen Pause konnten zumindest die Blutungen schnell gestoppt werden.
Kaum waren die ersten Eindrücke verarbeitet kam ihm ein aufgeweckter Hin entgegen. Sofort sprach Tavanahal von diesem Käferbau der unter dem gesamten Dorf sein musste. Relativ gelassen sah es aber der Halbling der sich mit Ruarc vorstellte. Bisher hätten die Käfer noch keinen Ärger verursacht, doch er macht sich Gedanken um den Tunnel der tiefer führt.

Schnell wurde der Hin überredet sich zu rüsten, auf dass er dem Elfen den Eingang zu diesem tiefen Tunnel zeigen würde. Vorbei schlichen sie an den verbleibenden Käfern durch den Wirrwarr von Gängen bis sie vor einem Tunnel standen der nicht eben war, sondern ein leichtes Gefälle aufwies. Ein prüfender Blick in die Dunkelheit ließ den Bogen auf dem Rücken des Elfen Platz finden, während seine beiden Schwerter fast wie von selbst in seine Hände wanderten.

Dann ging Ruarc beherzt hinter seinem Schild in den Gang, dicht gefolgt von Tavanahal. Weiter unten öffnete sich der Gang in große Kaverne, die stockfinster war. Fledermäuse zogen zappelig umher und ebenso überraschend stürmte ein Wesen auf die beiden zu. Es schien sich um einen Goblin zu handeln. Tavanahal kannte diese Brut nur zu gut, aber diese seltsame Abart war ihm noch nicht untergekommen. Etwas weiter wagte man sich in die Kaverne, spärlich beleuchtet durch die Magie die in seiner Gürtelschnalle eingeschlossen war. Es dauerte nicht lang bis sie noch etliche dieser Kreaturen belauschen konnten, ehe eine Patrouille mit Nachschub kam, die schnell und effektiv niedergerungen werden konnte.

Letzte Blicke bei diesem spärlichen Licht mussten reichen, ehe die beiden auf schnellstem Wege wieder zurück an den Nachthimmel kamen. Tavanahal verabschiedete sich hastig von dem tapferen Hin und machte sich auf den Weg nach Süden… die Gemeinschaft musste informiert werden.
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Tavanahal - der Fuchs, der Puma, das Kätzchen und ein Engel

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